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Rom Reiseführer - Die Ewige Stadt zwischen Antike, Barock und Alltag

Vorwort: Was dieser Rom Reiseführer Ihnen bietet und wie Sie ihn nutzen

Rom erstreckt sich über 1285 Quadratkilometer und ist damit die flächengrößte Gemeinde Italiens. Rund 2,8 Millionen Menschen leben in der Stadt, im Großraum sind es über 4 Millionen. Innerhalb der Aurelianischen Mauer, die Kaiser Aurelian zwischen 271 und 275 errichten ließ und die rund 19 Kilometer misst, liegen fast 3000 Jahre Baugeschichte in dichter Folge: ein Kaiserforum neben einer Barockkirche, ein Mithrasheiligtum unter einer mittelalterlichen Basilika, ein Aquädukt zwischen Mietshäusern. Wer den besten Rom ReiseführerWerbung sucht, sollte deshalb zuerst wissen, dass Rom weniger ein Museum als eine Abfolge von Schichten ist, die sich nur mit Zeit, festen Reservierungen und bequemen Schuhen erschließen.

Dieser Reiseführer ordnet die Stadt zuerst geschichtlich und geografisch ein und klärt danach Planung, Anreise, Kosten, UnterkünfteWerbung, Sicherheit und Klima. Es folgen Sehenswürdigkeiten, Geheimtipps, Kulinarik, Ausflüge, Strände und Wanderwege der Umgebung sowie Reiserouten für 3, 5, 7, 10 und 14 Tage, jeweils Tag für Tag mit Wegen, Zeiten und Reservierungshinweisen. Als bester Reiseführer Rom will dieses Buch nicht möglichst viele Namen aufzählen, sondern Entscheidungen erleichtern: welche Stätte wie viel Zeit verdient, welches Ticket Sie vorab buchen müssen und welche Viertel Sie zu welcher Tageszeit besuchen.

Eine Vorwarnung, die spätestens am 2. Tag Bedeutung gewinnt: Rom ist eine Stadt der Distanzen. Zwischen Colosseum und Vatikan liegen 4 Kilometer Luftlinie, zwischen Villa Borghese und Trastevere 3, und Kopfsteinpflaster verwandelt jeden Kilometer in einen Kilometer und einen halben. Wer 12 Kilometer am Tag zu Fuß geht, sollte deshalb um 13 Uhr sitzen, essen und trinken, wie es die Römer seit 2000 Jahren tun.

Rom Geschichte: Von Romulus bis zur Hauptstadt der Republik

Gründungslegende und Königszeit

Der Überlieferung nach gründete Romulus die Stadt am 21. April 753 vor Christus auf dem Palatin, nachdem er seinen Zwillingsbruder Remus erschlagen hatte. Die beiden sollen von einer Wölfin gesäugt worden sein, die Kapitolinische Wölfin ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt. Archäologische Funde bestätigen Siedlungen auf dem Palatin und den umliegenden Hügeln ab dem 10. Jahrhundert vor Christus. 7 Könige sollen Rom regiert haben, der letzte, Tarquinius Superbus, wurde 509 vor Christus vertrieben. Der Geburtstag Roms, der Natale di Roma, wird jedes Jahr am 21. April mit Umzügen in antiken Kostümen gefeiert.

Republik und Aufstieg zur Weltmacht

Mit der Republik übernahmen 2 Konsuln und der Senat die Macht. Die Kürzel SPQR auf Kanaldeckeln und Fahnen stehen für Senatus Populusque Romanus, Senat und Volk von Rom. In den Punischen Kriegen zwischen 264 und 146 vor Christus besiegte Rom Karthago und wurde zur Herrin des westlichen Mittelmeers. Am 15. März 44 vor Christus, den Iden des März, wurde Gaius Julius Caesar im Senat ermordet, was die Republik in Bürgerkriege stürzte.

Kaiserzeit und Höhepunkt

Caesars Adoptivsohn Octavian ließ sich 27 vor Christus als Augustus zum ersten Kaiser ausrufen. Im Jahr 64 nach Christus zerstörte ein Brand 10 der 14 Stadtbezirke, Kaiser Nero ließ danach sein Goldenes Haus, die Domus Aurea, errichten. Unter Vespasian begann 72 der Bau des Colosseum, sein Sohn Titus weihte es im Jahr 80 ein. Unter Trajan erreichte das Reich 117 seine größte Ausdehnung, Rom zählte damals schätzungsweise über 1 Million Einwohner. Hadrian ließ das Pantheon neu bauen, Konstantin I. gewährte 313 dem Christentum Religionsfreiheit, sein Triumphbogen am Colosseum stammt von 315.

Rom als Metropole: Wasser, Straßen und Alltag der Antike

Das antike Rom war eine Millionenstadt mit Infrastruktur, die Sie bis heute erkennen. 11 Aquädukte brachten täglich weit über 500000 Kubikmeter Wasser aus den Bergen, die Cloaca Maxima, ein Abwasserkanal aus dem 6. Jahrhundert vor Christus, entwässerte das Forum und ist teilweise heute noch in Funktion. Straßen wie die Via Appia, die Via Flaminia und die Via Aurelia verbanden Rom mit dem Reich, Meilensteine zählten von einem goldenen Meilenstein auf dem Forum aus. Die meisten Römer wohnten in mehrstöckigen Mietshäusern, den Insulae, die bis zu 6 Stockwerke hatten und oft einstürzten oder brannten. Brot und Spiele, panem et circenses, bezeichnet die Politik, mit der Kaiser das Volk mit Getreide und Wagenrennen, Theater und Gladiatorenkämpfen zufriedenstellten. Die Thermen dienten als Treffpunkte, Bibliotheken und Sportstätten.

Niedergang, Papsttum und Mittelalter

410 plünderten die Westgoten unter Alarich die Stadt, 455 die Vandalen, und 476 endete das Weströmische Reich. Die Einwohnerzahl schrumpfte im Mittelalter auf wenige zehntausend, Kühe weideten auf dem Forum Romanum, das als Campo Vaccino bekannt wurde. Die Päpste bewahrten die Bedeutung der Stadt, doch zwischen 1309 und 1377 residierten sie in Avignon, und Rom verfiel weiter.

Renaissance und Barock

Ab dem 15. Jahrhundert kehrten die Päpste zurück und machten Rom zum Zentrum der Kunst. Michelangelo malte zwischen 1508 und 1512 die Decke der Sixtinischen Kapelle, Raffael schuf die Stanzen im Vatikan, der Neubau des Petersdoms wurde 1626 geweiht. Im Barock gestalteten Gian Lorenzo Bernini und Francesco Borromini Plätze, Brunnen und Kirchen. Der Sacco di Roma, die Plünderung durch kaiserliche Truppen 1527, unterbrach diese Blütezeit kurz und grausam.

Einigung und 20. Jahrhundert

1849 wurde unter Mazzini und Garibaldi kurz die Römische Republik ausgerufen. Am 20. September 1870 drangen italienische Truppen durch die Bresche der Porta Pia in die Stadt ein, 1871 wurde Rom Hauptstadt des geeinten Königreichs. Im Oktober 1922 marschierten Mussolinis Anhänger auf Rom, das faschistische Regime prägte Straßen wie die Via dei Fori Imperiali und Bauten wie den Bezirk EUR. Nach der Besetzung wurde Rom am 4. Juni 1944 befreit, 1960 fanden hier die Olympischen Spiele statt, 1957 wurden hier die Römischen Verträge unterzeichnet, und seit 1946 ist Rom Hauptstadt der Republik.

Rom im Mittelalter und in der Renaissance im Detail

Im Mittelalter schrumpfte Rom, blieb aber als Ziel der Pilger bedeutend. Die Pilger kamen zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus und zu den 7 Pilgerkirchen. Adelsfamilien wie die Colonna und Orsini bauten Türme und Burgen in den Ruinen. 1143 rief die Bevölkerung die Kommune aus, 1347 versuchte der Volkstribun Cola di Rienzo die Republik zu erneuern. Nach der Rückkehr der Päpste aus Avignon 1377 ließen Päpste wie Nikolaus V., Julius II., Leo X. und Sixtus V. die Stadt ausbauen. Sixtus V. plante zwischen 1585 und 1590 gerade Straßen zwischen den Pilgerkirchen und ließ Obelisken als Blickpunkte aufstellen, darunter den auf dem Petersplatz. Die Barockpäpste Urban VIII., Innozenz X. und Alexander VII. beauftragten Bernini und Borromini.

Napoleon, Kirchenstaat und Moderne

1798 besetzte Frankreich Rom und rief eine Republik aus, von 1809 bis 1814 war die Stadt Teil des Kaiserreichs. Danach kehrte der Kirchenstaat zurück, der bis 1870 bestand. Nach der Einigung erhielt Rom Ministerien, Bahnhöfe und Boulevards wie die Via Nazionale. 1937 entstanden die Filmstudios Cinecittà, in denen später Filme wie Ben Hur und La Dolce Vita gedreht wurden, letzterer 1960 mit der berühmten Szene im Trevi Brunnen. Das Jahr 1960 brachte die Olympischen Spiele, das Jahr 1978 die Wahl Johannes Pauls II., und im Jahr 2000 feierte Rom das Heilige Jahr. Das Heilige Jahr wird alle 25 Jahre gefeiert und öffnet die Heiligen Pforten der 4 Papstbasiliken.

Rom Geografie: Lage, 7 Hügel und Stadtstruktur

Lage am Tiber

Rom liegt in der Region Latium, rund 25 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt, auf durchschnittlich 21 Metern Höhe am Tiber. Der Fluss, 405 Kilometer lang, durchquert die Stadt auf rund 20 Kilometern und wird von hohen Ufermauern, den Muraglioni, aus dem 19. Jahrhundert gefasst. Ihre Lage in der Campagna Romana, einer Ebene aus Vulkanasche und Tuff, bestimmt Boden, Klima und Baumaterial.

Die 7 Hügel

Die klassischen 7 Hügel heißen Kapitol, Palatin, Aventin, Quirinal, Viminal, Esquilin und Caelius. Das Kapitol, 46 Meter hoch, war religiöses Zentrum, der Palatin Wohnsitz der Kaiser, der Aventin ein Wohnviertel des Volkes. Der Quirinal trägt heute den Präsidentenpalast, der Esquilin die Basilika Santa Maria Maggiore. Zusätzlich gehören der Pincio, der Gianicolo mit 88 Metern und der Monte Mario mit 139 Metern zum Stadtbild, von denen Sie die besten Aussichten haben.

Bezirke, Ring und Verkehrsstruktur

Die Stadt gliedert sich in 15 Verwaltungsbezirke, die Municipi. Für Reisende zählen unter den 22 Rioni des Zentrums vor allem Monti, Trevi, Colonna, Campo Marzio, Ponte, Parione, Regola, Sant'Eustachio, Pigna, Campitelli, Sant'Angelo, Ripa, Trastevere, Borgo, Prati und Testaccio. Der Autobahnring GRA misst rund 68 Kilometer und umschließt die Stadt. Die Metro besitzt Linien A, B, B1 und C, das Zentrum wird jedoch überwiegend von Bussen, Trams und Fußwegen erschlossen, denn Ausgrabungen behindern jeden Tunnelbau.

Umgebung: Meer, Seen und Berge

Rom liegt im Zentrum einer Region mit vielfältiger Landschaft. Im Westen erstreckt sich die Küste von Ostia bis Sabaudia, im Südosten die Albaner Berge mit den Seen von Albano und Nemi, im Norden der Bracciano See und im Osten die Sabiner Berge und Monti Lucretili mit Tivoli. Die nächsten Skigebiete liegen im Apennin rund 2 Stunden entfernt.

Rom Reisevorbereitung und Reiseplanung im Überblick

Wie viele Tage Rom braucht

Die Rom Reiseplanung beginnt mit der Aufenthaltsdauer. 2 Tage genügen für die Höhepunkte im Schnelldurchlauf, 3 Tage für Antike, Vatikan und Zentrum, 5 Tage für Museen, Viertel und einen Ausflug, 7 Tage für zusätzliche Katakomben, Villen und Umgebung. Wer Rom zum ersten Mal besucht, plant 3 bis 4 Tage und startet nicht vor 8 Uhr, denn die Stadt ist morgens am ruhigsten.

Ausweis, Versicherung und Zahlungsmittel

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer genügt ein Personalausweis oder Reisepass. Die Europäische Krankenversicherungskarte deckt Notfälle in staatlichen Einrichtungen, eine Auslandsreisekrankenversicherung ergänzt den Rücktransport. Kartenzahlung ist in HotelsWerbung, Restaurants und Museen Standard, Bargeld brauchen Sie für Märkte, Bars, Trinkgeld und Fahrscheine an Automaten ohne Kartenfunktion.

Tickets und Reservierungen

Diese Stätten sollten Sie vor der Reise buchen: das Colosseum mit Forum Romanum und Palatin, die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle, die Galleria Borghese, die Domus Aurea, die Kuppel des Petersdoms und die Kapitolinischen Museen bei großem Andrang. Die Galleria Borghese lässt Besucher nur in Zeitfenstern von 2 Stunden ein und verlangt eine Reservierungsgebühr. Das Pantheon verlangt seit 2023 Eintritt von 5 Euro, der Petersdom ist gratis. Kaufen Sie Tickets nur auf den Seiten der Betreiber oder deren Partner, Personalisierung mit Namen und Ausweiskontrolle sind bei Colosseum und Vatikan Standard.

Karten und Pässe

Der Roma Pass gilt 48 oder 72 Stunden, schließt Nahverkehr und 1 oder 2 Museen ein und lohnt sich, wenn Sie 2 bis 3 kostenpflichtige Ziele besuchen und den Nahverkehr nutzen. Die Omnia Vatican Rome Card bündelt Vatikan, Petersdom Kuppel und Nahverkehr. Rechnen Sie den Preis gegen die Einzelkarten. Für den Nahverkehr eignen sich Zeitkarten für 24, 48, 72 Stunden und 7 Tage.

Strategie für Tickets und Warteschlangen

Die beste Strategie gegen Warteschlangen hat 4 Regeln. Buchen Sie Zeitfenster für Colosseum, Vatikan und Galleria Borghese 2 bis 8 Wochen vorher. Legen Sie diese Besuche auf 8 bis 9 Uhr oder auf den späten Nachmittag. Wählen Sie für den Vatikan Dienstag bis Donnerstag, denn Montag und Samstag sind am vollsten. Rechnen Sie ab Ankunft am Eingang mit 15 bis 30 Minuten für die Sicherheitskontrolle. Der Petersdom hat morgens die kürzeste Schlange, gegen 10 Uhr steht sie oft 45 Minuten lang.

Pässe und Karten im Vergleich

Der Roma Pass kostet für 48 Stunden rund 32 Euro und für 72 Stunden rund 52 Euro, schließt Nahverkehr und 1 oder 2 Museen ein. Bei 3 Tagen mit Colosseum und einem weiteren Museum und intensiver Nutzung von Bus und Metro spart er, ohne diese Nutzung nicht. Die Omnia Vatican Rome Card ist für Reisende sinnvoll, die den Vatikan mit Bus und Führung kombinieren. Für die meisten Reisenden ist eine Kombination aus Einzeltickets und 72 Stunden Nahverkehrskarte günstiger.

Feste Termine und Schließtage

Museen und Ausgrabungsstätten sind häufig montags geschlossen, die Vatikanischen Museen am Sonntag, außer am letzten Sonntag im Monat mit freiem Eintritt und großem Andrang. Kirchen schließen zwischen 12 und 15 oder 16 Uhr. Am 1. Sonntag im Monat sind staatliche Museen wie Colosseum, Forum und Galleria Borghese gratis. Rund um Ostern, am 29. Juni zu Ehren von Peter und Paul und in der Woche um den 15. August ändern sich Öffnungszeiten.

Kalender: Wann was buchen

Buchen Sie Flüge und HotelsWerbung für Ostern und den Frühling 3 bis 6 Monate vorher, für Sommer und Herbst 2 bis 4 Monate. Tickets für Colosseum, Vatikan und Galleria Borghese werden meist 30 bis 60 Tage vorher freigeschaltet, für die Sixtinische Kapelle in der Hochsaison reserviert man früh. Restaurants in Trastevere und Testaccio reservieren Sie am Wochenende 1 bis 3 Tage vorher. Zugtickets für Frecce kaufen Sie so früh wie möglich, denn die günstigsten Sparpreise sind begrenzt.

Apps und Hilfsmittel

Nützliche Apps sind die von Trenitalia und Italo für Züge, Moovit und Google Maps für Bus und Metro, die Apps der Museen für Tickets, EasyPark für Parkplätze und Wetter Apps für Gewitter. Laden Sie Offline Karten der Stadt herunter. Wer Italienisch nicht spricht, nutzt Übersetzer Apps für Speisekarten.

Dokumente für Kinder und Mietwagen

Kinder brauchen einen eigenen Ausweis oder Reisepass. Für Mietwagen benötigen Sie Führerschein und Kreditkarte, für Fahrer aus Nicht EU Staaten einen internationalen Führerschein. Prüfen Sie Versicherungen zu Selbstbeteiligungen, und dokumentieren Sie das Fahrzeug bei Übernahme mit Fotos.

Rom Anreise mit Flugzeug, Bahn und Auto

Rom Anreise per Flugzeug

Rom besitzt 2 Flughäfen. Fiumicino, offiziell Leonardo da Vinci, liegt 32 Kilometer südwestlich und bedient Linienflüge von Lufthansa, ITA Airways, Austrian, Swiss und vielen weiteren Gesellschaften, die Flugzeit ab München oder Zürich beträgt rund 1,5 Stunden, ab Frankfurt und Wien rund 2 Stunden. Ciampino liegt 15 Kilometer südöstlich und wird von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air genutzt. Beide Flughäfen sind gut an das Zentrum angebunden, Fiumicino schneller und komfortabler. Wer Rom mit anderen Städten verbindet, fliegt in Rom ein und aus Venedig, Mailand oder Neapel zurück, ein sogenannter Open Jaw Flug spart einen Rückweg per Zug.

Rom Anreise per Bahn

Rom hat 2 große Fernbahnhöfe. Termini ist Hauptbahnhof, Tiburtina liegt im Nordosten und wird von Frecciarossa und Italo mitgenutzt. Von Florenz fährt der Frecciarossa in rund 1,5 Stunden, von Neapel in 1 Stunde 10 Minuten, von Mailand in rund 3 Stunden, von Venedig in etwa 3 Stunden 45 Minuten. Aus dem deutschsprachigen Raum reisen Sie über den Brenner nach Verona oder Bologna und steigen dort um, die Gesamtfahrzeit ab München beträgt rund 10 bis 12 Stunden. Kaufen Sie Frecce Tickets früh, denn Sparpreise beginnen bei rund 10 Euro und steigen bis auf über 80 Euro.

Rom Anreise mit dem Auto

Von München erreichen Sie Rom über die Brennerautobahn und die Autostrada del Sole A1 auf rund 1050 Kilometern in 11 bis 12 Stunden. Die A1 führt über Bologna, Florenz und Orvieto nach Rom, mit Maut von rund 8 Euro pro 100 Kilometer. Der Autobahnring GRA verteilt den Verkehr rund um die Stadt. Im Zentrum ist das Auto eher Hindernis: Zonen mit Fahrverbot, ZTL, kosten bei Verstößen 80 bis 120 Euro, und Parkplätze sind selten. Empfehlenswert sind Parkplätze an Stationen der Metro am Stadtrand wie Anagnina oder Laurentina.

Anreise per Schiff und Bus

Kreuzfahrtschiffe und Fähren nach Sardinien und Sizilien legen in Civitavecchia an, rund 80 Kilometer nordwestlich. Ein Regionalzug fährt in etwa 1 Stunde bis 1 Stunde 15 Minuten nach Rom. Fernbusse von Flixbus und anderen Anbietern halten am Busbahnhof Tiburtina und am Flughafen Fiumicino.

Vom Flughafen und Bahnhof ins Zentrum: Erste Orientierung nach der Ankunft

Von Fiumicino ins Zentrum

Der Leonardo Express fährt ohne Halt in rund 32 Minuten zum Bahnhof Termini und kostet rund 14 Euro. Der Regionalzug FL1 fährt zu den Stationen Trastevere, Ostiense und Tiburtina, kostet rund 8 Euro und braucht 30 bis 45 Minuten. Taxis bieten einen Festpreis von rund 55 Euro für Fahrten zwischen Flughafen und Zentrum innerhalb der Aurelianischen Mauer, achten Sie auf weiße Taxis mit Lizenznummer und Taxameter. Busse fahren für 6 bis 8 Euro nach Termini.

Von Ciampino ins Zentrum

Busse mit Anbietern wie Terravision oder Sit Bus Shuttle fahren in rund 40 Minuten nach Termini, ein Ticket kostet 6 bis 8 Euro. Taxis zum Festpreis von rund 31 Euro sind eine Alternative für Gruppen.

Am Bahnhof Termini: Orientierung und Vorsicht

Termini ist der zentrale Knotenpunkt für Metro A, Metro B, Busse und Fernzüge. Er ist groß, laut und voller Menschen, Taschendiebe arbeiten im Gedränge und an Fahrscheinautomaten. Nutzen Sie offizielle Schalter und Automaten, lehnen Sie Hilfe von Fremden am Automaten ab. Gepäckaufbewahrung finden Sie im Bahnhof, sie kostet rund 6 bis 12 Euro pro Gepäckstück und Tag. In der Umgebung liegen zahlreiche günstige HotelsWerbung.

Erste Schritte in der Stadt

Kaufen Sie ein Zeitticket für den Nahverkehr, stempeln Sie es beim ersten Einsteigen an Metro Schranken oder in Bussen an Entwertern. Trinkwasser fließt an über 2500 Brunnen, den Nasoni, kostenlos in der ganzen Stadt. Laden Sie eine Offline Karte herunter, denn in engen Gassen ist GPS ungenau. Planen Sie am Ankunftstag wenig, ein Spaziergang zum Pantheon und zur Piazza Navona reicht.

Termini: Aufbau und Wege

Der Bahnhof Termini hat rund 30 Gleise, die in einer Halle nebeneinander liegen, die Metro Linien A und B kreuzen sich im Untergeschoss. Vor dem Bahnhof liegt die Piazza dei Cinquecento mit Busbahnhof. Der Leonardo Express fährt meist von Gleis 24 ab. Achten Sie in der Halle und an den Automaten auf Taschendiebe, und lassen Sie sich bei der Ticketwahl nicht helfen. Für Tiburtina, den 2. Fernbahnhof, nehmen Sie Metro B oder Bus.

Flughafen Fiumicino: Terminals

Fiumicino hat die Terminals T1 und T3, die Fluggesellschaften verteilen sich darauf, prüfen Sie Ihr Terminal auf der Bordkarte. Der Bahnhof im Flughafen liegt über eine Fußgängerbrücke. Nehmen Sie Ihr GepäckWerbung und folgen Sie den Schildern Trains und Treno. Taxis warten vor T3 mit festen Preisen, nutzen Sie nur weiße Taxis.

Rom Budgetplanung, Spartipps und Kostenstruktur für jeden Reisestil

Rom Kosten im Überblick

Rom ist teurer als die meisten italienischen Städte, aber günstiger als Venedig und Mailand. Ein Espresso am Tresen kostet 1,20 bis 1,50 Euro, ein Cornetto 1,50 Euro, eine Pizza al taglio 2 bis 4 Euro, eine Pizza im Restaurant 7 bis 12 Euro. Ein Teller Pasta in einer Trattoria kostet 10 bis 16 Euro, ein Abendessen mit 3 Gängen und Wein 30 bis 50 Euro. Eintritte kosten 15 bis 30 Euro pro großer Stätte. Der Nahverkehr kostet 1,50 Euro pro Fahrt, 7 Euro für 24 Stunden, 12,50 Euro für 48, 18 Euro für 72 Stunden und 24 Euro für 7 Tage.

Rom budget Reise: Beispielrechnungen pro Tag

Für die Rom budget Reise mit HostelWerbung oder einfacher PensionWerbung, Pizza al taglio, Bus und einem bezahlten Eintritt rechnen Sie mit 70 bis 100 Euro pro Person und Tag. In der Mittelklasse mit Hotel, 2 Restaurantbesuchen und Eintritten sind es 150 bis 250 Euro. Wer Luxus sucht, bewegt sich ab 400 Euro, Grandhotels an der Spanischen Treppe und der Via Veneto berechnen im Frühjahr 500 bis 1500 Euro pro Zimmer.

Rom günstig Reisen: Der Preis hängt am Kalender

Die Preise für Flug und Hotel schwanken um bis zu 150 Prozent. Hochsaison sind Ostern, Mai, Juni, September und Oktober, in denen Museen und Straßen voll sind. Rom günstiger Urlaub gelingt im Januar, Februar und November, wenn Hotels 30 bis 50 Prozent weniger kosten und Museen leer sind. Im Juli und August ist es heiß, aber Preise sinken, weil viele Römer verreisen.

Rom Spartipps in der Praxis

Frühstücken Sie an der Bar, essen Sie mittags Pizza al taglio oder ein Menü in einer Trattoria, und füllen Sie Flaschen an den Nasoni. Am 1. Sonntag im Monat kosten staatliche Museen und Stätten keinen Eintritt. Viele Kirchen sind frei, darunter Petersdom, Santa Maria Maggiore, San Giovanni in Laterano und Santa Maria in Trastevere. Die Stadtsteuer, Tassa di Soggiorno, beträgt je nach Kategorie 3 bis 10 Euro pro Person und Übernachtung und wird bei der Abreise gezahlt. Wer viel geht, spart am meisten Geld bei Verkehrsmitteln.

Beispielrechnung für 5 Tage Rom zu zweit

Für 5 Tage in Rom mit Hotel der Mittelklasse rechnen Sie für 2 Personen mit 4 Übernachtungen zu 150 bis 280 Euro, also 600 bis 1120 Euro. Eintritte für Colosseum, Vatikan und Galleria Borghese summieren sich auf 100 bis 130 Euro pro Person. Verpflegung mit Frühstück in der Bar, einem einfachen Mittagessen und einem Abendessen in Trattorien kostet 60 bis 90 Euro pro Tag für 2 Personen, also 300 bis 450 Euro. Der Nahverkehr mit einem 72 Stunden Ticket kostet 36 Euro für 2 Personen, die Flughafenfahrten 28 Euro. Insgesamt liegen die Kosten ohne Flug bei etwa 1500 bis 2300 Euro für 2 Personen.

Rom Reiseplanung für Familien mit Kindern

Ausflugsideen mit Kindern

Rom bietet Kindern mehr Programm, als viele Eltern erwarten. Im Colosseum wirkt die Arena mit Audioguide für Kinder, das Forum mit Ruinen und Bögen eignet sich für Entdeckungsspiele. Der Bioparco im Park der Villa Borghese ist ein Zoo seit 1911, das Kindermuseum Explora bietet Experimente, das Kapitolinische Museum die Wölfin. Der Mund der Wahrheit an der Kirche Santa Maria in Cosmedin ist ein beliebtes Foto mit Kinderhand. In den Katakomben der Via Appia erleben Kinder ab 8 Jahren Gänge im Untergrund. Gladiatorenschulen an der Via Appia bieten Kurse für Kinder an, mit Holzschwertern und Kostümen. Vergnügungsparks wie Cinecittà World und das Wasserland Zoomarine liegen 30 bis 45 Minuten entfernt, der Strand von Ostia ist ein Tagesziel.

Praktische Hinweise für Familien

Kinder fahren in Bussen und Metro bis 10 Jahre kostenfrei, wenn sie begleitet werden. Planen Sie 2 Programmpunkte pro Tag, mit Eis, Spielplatz oder Park am Nachmittag. In der Villa Borghese können Kinder Boote mieten, Rad fahren und Karussell fahren. Kinderwagen sind auf Kopfsteinpflaster mühsam, eine Trage ist praktischer. Restaurants stellen Kinderstühle und Kindergerichte bereit. Im Sommer sind SonnenschutzWerbung, Kappe und Wasserflasche Pflicht, denn Bäume und Dächer fehlen an vielen Ruinen.

Rom mit Kleinkindern und Jugendlichen

Für Kleinkinder ist Rom machbar, wenn Sie mit einer Trage reisen und Pausen einplanen. Die Villa Borghese und die Villa Doria Pamphilj bieten Spielplätze, Wiesen und Kaninchen. Für Jugendliche eignen sich Führungen im Untergrund von San Clemente, Colosseum mit Hypogäum, Escape Räume und ein Besuch der Filmstudios Cinecittà. Wer einen Spaziergang mit dem Rad plant, mietet E Bikes mit Kindersitz. Für 3 Tage mit Kindern reichen 1 großer Programmpunkt pro Tag und Zeit für Eis.

Rom Packliste: Was wirklich in den Koffer gehört

Kleidung und Schuhe

Für Kirchen und den Vatikan gilt: Schultern und Knie bedeckt, sonst wird der Einlass verweigert. Ein leichter Schal im RucksackWerbung löst das Problem. Für April bis Oktober reichen leichte Baumwollkleidung und eine Jacke für Abende, für November bis März eine Wetterjacke und Regenschirm. Wichtiger als alles andere sind bequeme geschlossene SchuheWerbung mit fester Sohle, denn Kopfsteinpflaster, Sampietrini genannt, ist hart, rutschig bei Regen und schmerzt in Sandalen.

Tasche, Technik und Kleinigkeiten

Eine Umhängetasche mit Reißverschluss, die vor dem Körper getragen wird, schützt vor Taschendieben. Italien nutzt Steckdosen vom Typ L und C, europäische Stecker passen meist. Eine Powerbank hilft bei langen Tagen, eine wiederbefüllbare Flasche spart Geld an den Nasoni. Sonnenschutz, Sonnenbrille und Kappe gehören von April bis Oktober zur Grundausstattung.

Rom Unterkunft: Von einfach bis exklusiv mit Lageeinordnung

Rom günstige Hotels und einfache Unterkünfte in Rom

Wer Rom günstige Hotels sucht, findet die besten Preise in der Umgebung von Termini und in Vierteln wie San Lorenzo, Pigneto und Testaccio. Ein einfaches Doppelzimmer der Kategorie 2 Sterne kostet 80 bis 130 Euro, Hostels bieten Betten ab 25 bis 45 Euro. Religiöse Häuser, die Foresterie, bieten schlichte Zimmer für 70 bis 120 Euro in ruhiger Lage. Bed and Breakfast Zimmer sind familiär, prüfen Sie Lage, Lift und Klimaanlage.

Rom beste Unterkunft für Mittelklassereisende

Die Rom beste Unterkunft für Reisende mit mittlerem Budget sind Hotels der Kategorie 3 bis 4 Sterne in gut erreichbarer Lage, mit Frühstück, Klimaanlage und Lift. Sie kosten 150 bis 280 Euro pro Doppelzimmer. Achten Sie in historischen Palazzi auf kleine Zimmer und Treppen.

Exklusive Häuser

Grandhotels an der Spanischen Treppe, an der Via Veneto und am Tiber verlangen ab 500 Euro. Boutiquehotels in Palazzi des Zentrums liegen bei 250 bis 500 Euro, mit Dachterrassen und Blick auf Kuppeln.

Rom Unterkunft nach Viertel: Preise, Vorteile und Schwächen

Im Centro Storico rund um Pantheon und Piazza Navona kosten Doppelzimmer 180 bis 350 Euro, dafür sind alle Ziele zu Fuß erreichbar, doch Gassen sind abends laut. In Monti zahlen Sie 130 bis 250 Euro, das Colosseum liegt 10 Minuten entfernt, Bars und Lokale sind vor der Tür. Trastevere kostet 130 bis 250 Euro, ist abends belebt und braucht Bus oder Tram zum Zentrum. Prati zwischen 120 und 220 Euro ist ruhig und liegt nahe der Metro Ottaviano und dem Vatikan. Rund um Termini und im Esquilin kosten Zimmer 70 bis 150 Euro, sie sind praktisch für Züge, aber weniger reizvoll. Testaccio und Aventin liegen bei 100 bis 200 Euro, mit Metro B und Küche. Das Tridente an der Spanischen Treppe beginnt bei 200 Euro und reicht bis 500 Euro. In San Lorenzo und Pigneto zahlen Sie 60 bis 120 Euro, das Publikum ist jung und die Lage außerhalb.

Was Sie bei der Buchung prüfen sollten

Prüfen Sie Klimaanlage, Lift, Lage in Metern zu Metro und Bus, Lärm zur Straße, Frühstück und Stadtsteuer. Große Zimmer sind selten, 15 bis 20 Quadratmeter gelten als normal. Fragen Sie nach einem Zimmer zum Hof, wenn Sie ruhig schlafen möchten. Bei Apartments klären Sie Endreinigung, Schlüsselübergabe und Ankunftszeit. Stornobedingungen sollten flexibel sein.

Camping und Wohnen am Stadtrand

Campingplätze und Ferienparks liegen rund um Rom, in Castel Romano, an der Via Aurelia, in Ostia und an den Seen bei Bracciano. Sie kosten 25 bis 60 Euro pro Tag für 2 Personen mit Zelt oder Wohnmobil, Bungalows 60 bis 150 Euro. Mit Bus und Bahn erreichen Sie das Zentrum in 45 bis 75 Minuten. Freistehen mit Wohnmobil ist verboten, Stellplätze für Wohnmobile kosten 15 bis 30 Euro.

Wo wohnen: Lage nach Reisetyp

Für Erstbesucher eignen sich die Viertel um Pantheon und Piazza Navona, Monti und Trastevere. Monti liegt zu Fuß 10 Minuten vom Colosseum, Trastevere ist abends belebt und morgens ruhig. Prati ist ruhig, bürgerlich und nahe am Vatikan. Testaccio bietet Küche und Alltag, der Aventin Stille und Grün. Termini ist praktisch für Züge, aber weniger reizvoll. Für Familien mit Kindern sind Wohnungen nahe Villa Borghese oder Monti praktisch.

Rom Sicherheit und praktische Hinweise für einen reibungslosen Aufenthalt

Notruf, Gesundheit und Apotheke

Der Notruf 112 gilt in Italien, daneben 113 für die Polizei, 115 für die Feuerwehr, 118 für den Rettungsdienst. Apotheken sind mit einem grünen Kreuz markiert, Notdienste sind abends und sonntags geöffnet. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser wie Policlinico Umberto I und Gemelli behandeln Notfälle.

Taschendiebstahl und Betrug

Rom ist sicher, aber Taschendiebstahl ist häufig. Hotspots sind Termini, die Metro Linien A und B, Bus 64 zum Vatikan, Bus 40 und 916, der Trevi Brunnen und die Spanische Treppe. Tragen Sie Wertsachen am Körper, halten Sie in vollen Bussen die Tasche vorn, und lehnen Sie angebotene Armbänder, Rosen und Unterschriftensammlungen ab. Bei Verlust melden Sie den Diebstahl bei der Polizei und lassen sich für die Versicherung eine Bestätigung ausstellen.

Verkehr, Hitze und Kopfsteinpflaster

Roller fahren zwischen Autos und auf Gehwegen, Fußgänger überqueren Straßen mit erhobener Hand und Blickkontakt. Im Juli und August erreichen die Temperaturen 35 Grad und mehr, planen Sie Besichtigungen im Freien für Morgen und Abend, trinken Sie 2 bis 3 Liter Wasser und tragen Sie Kopfbedeckung. Kopfsteinpflaster und Treppen belasten Füße und Knöchel.

Geld, Trinkgeld und Verhalten

Ein Coperto von 1 bis 3 Euro pro Person wird in vielen Restaurants berechnet, Trinkgeld ist nicht üblich, 1 bis 2 Euro für guten Service sind willkommen. Baden in Brunnen, Sitzen auf der Spanischen Treppe und Essen auf Denkmalstufen sind verboten, Strafen betragen 300 bis 500 Euro. Rauchen ist in Innenräumen verboten.

Betrugsmaschen im Überblick

Die häufigsten Maschen sind einfach: Ein Fremder bindet Ihnen ein Armband um das Handgelenk und verlangt Geld, ein Verkäufer drückt Ihnen eine Rose in die Hand, Unterschriftensammler lenken ab, während ein Komplize Ihre Tasche öffnet. Am Bahnhof bieten Männer Hilfe am Fahrscheinautomaten an und verlangen Trinkgeld, illegale Taxis am Flughafen verlangen 80 Euro und mehr. In Restaurants gibt es Aufschläge für Brot und Musik, die auf der Karte klein stehen. Prüfen Sie Rechnungen und lassen Sie Preise vor der Bestellung nennen.

Gesundheit, Hitze und Wasser

Trinken Sie im Sommer mindestens 2 bis 3 Liter Wasser täglich, meiden Sie die Mittagshitze zwischen 12 und 16 Uhr und tragen Sie Kappe und Sonnencreme. Bei Hitzeschlag mit Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerz suchen Sie einen kühlen Ort, trinken Wasser und rufen den Notruf 118. In Apotheken erhalten Sie Sonnenbrandsalbe, Blasenpflaster und Mittel gegen Magenprobleme.

Frauen, Kinder und Alleinreisende

Rom ist auch für Alleinreisende und Frauen sicher, Belästigungen kommen in Menschenmengen vor. Meiden Sie einsame Straßen rund um Bahnhöfe am späten Abend, nutzen Sie Taxis mit App oder Taxistand und bleiben Sie in belebten Vierteln wie Trastevere, Monti und Prati. Halten Sie Kinder an der Hand, denn Roller und Autos fahren dicht.

Rom Klima und die für Rom beste Reisezeit

Rom Klima im Jahresverlauf

Das Rom Klima ist mediterran mit heißen trockenen Sommern und milden feuchten Wintern. Die Tageshöchstwerte liegen im Januar bei 12 Grad, im April bei 19, im Juli bei 31 und im Oktober bei 22 Grad, die Tiefstwerte sinken im Winter auf 3 bis 5 Grad. Der Jahresniederschlag beträgt rund 800 Millimeter, am regenreichsten sind Oktober bis Dezember, am trockensten Juli. Schnee fällt sehr selten. Der Scirocco bringt im Sommer Hitze und Dunst.

Die für Rom beste Reisezeit

Die für Rom beste Reisezeit sind April, Mai, Juni, September und Oktober mit 18 bis 28 Grad. Im April blühen Rosen im Rosengarten auf dem Aventin, im Mai öffnet der Roseto Comunale. Der Winter ist kühl, aber sonnig, Museen sind leer, und Hotels sind günstig. Im August ist die Stadt heiß, einige Restaurants schließen, aber Straßen sind leerer. Ostern bringt Prozessionen und Papstmessen, am 21. April feiert Rom seinen Geburtstag, und im Dezember schmücken Krippen und Märkte die Plätze.

Monate im Überblick: Wetter und Ereignisse

Im Januar sind Museen leer und Hotels günstig, im Februar beginnt der Karneval mit Kostümen und Süßigkeiten wie Chiacchiere. Der März bringt erste warme Tage, im April blühen Glyzinien und Rosen, Ostern füllt die Stadt, und am 21. April feiert Rom Geburtstag. Der Mai ist mild mit Rosengarten, im Juni beginnen Konzerte und Sommerfeste. Juli und August sind heiß mit 35 Grad, im August schließen manche Lokale. Der September ist warm und lebendig, im Oktober ziehen Starenschwärme über die Stadt, der November ist regnerisch und ruhig, im Dezember prägen Adventsmarkt, Krippen und der Festschmuck der Via del Corso die Stadt.

Kleidung nach Monat

Von Dezember bis Februar brauchen Sie Mantel, Schal, Mütze und wasserdichte Schuhe. Im März und April genügen Jacke und Pullover, im Mai Sommerkleidung mit einer leichten Jacke. Von Juni bis September tragen Sie leichte, helle Baumwollkleidung, Kappe und Sonnenbrille, im Oktober und November Regenjacke und Schirm. Legen Sie in allen Jahreszeiten ein Tuch oder ein Hemd für Kirchen in die Tasche, denn Schultern und Knie müssen bedeckt sein.

Rom Sehenswürdigkeiten im Überblick und im Detail

Rom Sehenswürdigkeiten: Die Übersicht nach Vierteln

Die wichtigsten Rom Sehenswürdigkeiten verteilen sich auf 6 Räume: die Antike mit Colosseum, Forum und Palatin, das historische Zentrum mit Pantheon und Piazza Navona, den Vatikan mit Petersdom und Museen, das Tridente mit Spanischer Treppe und Villa Borghese, Trastevere und den Gianicolo sowie den Süden mit Aventin, Testaccio und Via Appia Antica. Die besten Rom Reiseziele sind jene, die Sie mit Zeitfenster und ohne Hast besuchen, nicht die, die Sie nur fotografieren.

Colosseum: Arena der Gladiatoren

Das Colosseum, im Jahr 80 eingeweiht, fasste rund 50000 Zuschauer und misst 188 mal 156 Meter, die Fassade erreicht rund 48 Meter Höhe. In den 3 Rängen saßen Bürger nach Stand geordnet, eine Konstruktion aus Travertin, Ziegeln und Tuff mit 80 Eingängen. Unter dem hölzernen Boden der Arena verbargen sich das Hypogäum mit Gängen, Aufzügen und Käfigen, die Sie mit Sonderticket besuchen können. Die Sonderführungen zum 3. Rang und zur Arena bieten die besten Blicke. Das Standardticket schließt Forum Romanum und Palatin ein und gilt 1 Tag, Sie betreten die Stätte mit Zeitfenster und Ausweiskontrolle. Am besten besuchen Sie sie um 8.30 Uhr, wenn die Gruppen noch fehlen.

Konstantinsbogen und Titusbogen

Zwischen Colosseum und Forum steht der Konstantinsbogen von 315, mit 21 Metern Höhe der größte erhaltene römische Triumphbogen. Der Titusbogen am Forum erinnert an die Eroberung Jerusalems im Jahr 70 und zeigt im Relief die Siebenarmige Menora. Beide sind frei zugänglich und ohne Ticket zu sehen.

Forum Romanum und Palatin

Das Forum Romanum war Zentrum des öffentlichen Lebens mit Tempeln, Basiliken und der Kurie, dem Sitzungsort des Senats. Erhalten sind die Säulen des Saturntempels, der Septimius Severus Bogen von 203, die Rostra, das Haus der Vestalinnen mit Resten der Statuen und die Basilika des Maxentius. Die Via Sacra führte hindurch. Vom Forum steigen Sie auf den Palatin, den Hügel der Kaiser, mit der Domus Augustana, dem Stadion und den Farnesischen Gärten, von deren Terrasse Sie den besten Blick auf das Forum haben. Rechnen Sie für Forum und Palatin 2 bis 3 Stunden.

Kaiserforen, Trajanssäule und Kapitol

Entlang der Via dei Fori Imperiali liegen die Foren von Caesar, Augustus, Nerva und Trajan. Die Trajanssäule von 113 misst 30 Meter und zeigt in einem 200 Meter langen Relief den Krieg gegen die Daker. Die Trajansmärkte, ein Bau aus dem 2. Jahrhundert, gelten als erste Einkaufsgalerie der Welt und beherbergen ein Museum. Auf dem Kapitol gestaltete Michelangelo die Piazza del Campidoglio mit Reiterstatue des Marc Aurel, die Kapitolinischen Museen zeigen Skulpturen, die Wölfin und Blick über das Forum. Das Nationaldenkmal Vittoriano, 1911 eingeweiht, bietet von der Terrasse mit Aufzug einen Rundblick.

Circus Maximus und Caracalla Thermen

Der Circus Maximus im Tal zwischen Palatin und Aventin fasste rund 150000 Zuschauer bei Wagenrennen, heute ist er eine Wiese. Die Caracalla Thermen, um 216 eröffnet, boten Platz für 1600 Badende und gehören zu den größten römischen Badeanlagen. Im Sommer finden in ihren Ruinen Opernaufführungen statt.

Pantheon

Das Pantheon, unter Hadrian zwischen 118 und 128 erbaut, ist das am besten erhaltene Bauwerk der Antike. Die Kuppel misst 43,3 Meter im Durchmesser und ist bis heute die größte unbewehrte Betonkuppel der Welt. Das Oculus in der Mitte hat einen Durchmesser von 8,7 Metern und lässt Sonne und Regen ein, das Wasser fließt durch Öffnungen im Boden ab. Die Vorhalle trägt 16 Granitsäulen von je 12 Metern Höhe. Im Inneren liegen der Maler Raffael und die Könige des geeinten Italiens. Seit 2023 kostet der Eintritt 5 Euro.

Piazza Navona und Sant'Agnese

Die Piazza Navona hat die Form des antiken Stadions des Domitian. Der Vierströmebrunnen von Bernini von 1651 stellt Donau, Ganges, Nil und Rio de la Plata dar, gegenüber liegt die Kirche Sant'Agnese in Agone von Borromini. Der Platz ist tagsüber voll mit Malern und Straßenkünstlern und abends beliebter Treffpunkt. In der Nähe zeigt die Kirche San Luigi dei Francesi 3 Gemälde von Caravaggio.

Trevi Brunnen und Tridente

Der Trevi Brunnen, 1762 von Nicola Salvi vollendet, ist rund 26 Meter hoch und 50 Meter breit. Wer eine Münze mit der rechten Hand über die linke Schulter wirft, kehrt der Legende nach nach Rom zurück, täglich sammeln sich rund 3000 Euro, die karitativen Zwecken dienen. Das Tridente, die 3 Straßen, die an der Piazza del Popolo zusammenlaufen, umfasst die Via del Corso, die Via del Babuino und die Via di Ripetta. Die Piazza del Popolo besitzt einen Obelisken und die Kirche Santa Maria del Popolo mit Werken von Caravaggio.

Spanische Treppe und Pincio

Die Spanische Treppe hat 135 Stufen und wurde 1725 eingeweiht, sie verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Trinità dei Monti. Im Haus rechts starb der Dichter John Keats 1821, es ist ein Museum. Der Pincio ist eine Terrasse im Park der Villa Borghese mit Blick auf die Piazza del Popolo und den Petersdom, der Sonnenuntergang ist berühmt.

Villa Borghese und Galleria Borghese

Die Villa Borghese ist mit rund 80 Hektar einer der größten Stadtparks, mit Teich, Booten, Zoo und Museen. Die Galleria Borghese zeigt Berninis Apollo und Daphne und Der Raub der Proserpina, Caravaggios David mit dem Haupt des Goliath und Bilder von Raffael und Tizian. Der Zutritt ist mit Reservierung und Zeitfenster von 2 Stunden begrenzt, Taschen bleiben in der Garderobe.

Vatikan: Petersplatz und Petersdom

Vatikanstadt ist mit 0,44 Quadratkilometern der kleinste Staat der Welt. Der Petersplatz von Bernini ist von 284 Säulen in 4 Reihen umgeben und trägt in der Mitte einen 25 Meter hohen Obelisken. Der Petersdom, 1626 geweiht, misst 187 Meter in der Länge und rund 136 Meter in der Kuppelhöhe, die Michelangelo entwarf. Im Inneren sehen Sie Michelangelos Pietà von 1499, Berninis Baldachin und das Grab des Apostels Petrus unter dem Altar. Die Kuppel besteigen Sie über 551 Stufen, mit Aufzug bis zur Terrasse und dann 320 Stufen. Für den Zutritt gelten Sicherheitskontrollen und Kleiderordnung.

Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle

Die Vatikanischen Museen umfassen rund 7 Kilometer Ausstellungsräume und über 70000 Objekte. Höhepunkte sind der Belvedere Hof mit der Laokoon Gruppe, die Raffael Stanzen, die Galerie der Landkarten und die Sixtinische Kapelle, 40,9 mal 13,4 Meter groß, in der Michelangelo zwischen 1508 und 1512 die Decke und von 1536 bis 1541 das Jüngste Gericht malte. In der Kapelle wählen die Kardinäle den Papst. Fotografieren ist verboten, die Wachen fordern lautstark Ruhe. Buchen Sie Zeitfenster am Morgen und rechnen Sie mit 3 bis 4 Stunden.

Engelsburg und Brücken

Die Engelsburg wurde 139 als Mausoleum Kaiser Hadrians vollendet und später Festung und Papstresidenz. Ein Korridor, der Passetto di Borgo, verbindet sie mit dem Vatikan. Die Engelsbrücke mit 10 Engeln nach Entwürfen Berninis führt darauf zu. Vom Dach genießen Sie den Blick über die Stadt.

Trastevere und Gianicolo

Trastevere ist das Viertel jenseits des Tibers mit Kopfsteingassen, Efeu und Trattorien. Die Basilika Santa Maria in Trastevere besitzt Mosaike aus dem 12. Jahrhundert, die Villa Farnesina Fresken von Raffael. Auf dem Gianicolo erhebt sich das Denkmal für Garibaldi, täglich um 12 Uhr donnert eine Kanone, von der Terrasse blicken Sie auf die Kuppeln der Stadt. Der Botanische Garten am Hang bietet auf 12 Hektar Pflanzen aus aller Welt.

Aventin, Testaccio und die Pyramide

Der Aventin ist ein ruhiger Hügel mit Kirchen wie Santa Sabina aus dem 5. Jahrhundert, dem Rosengarten und dem Orangengarten mit Panoramablick. Das Schlüsselloch der Malteser am Portal der Piazza dei Cavalieri di Malta zeigt die Kuppel des Petersdoms. Im Viertel Testaccio steht die Pyramide des Cestius, ein Grabmal von 12 vor Christus mit 36 Metern Höhe, daneben der Protestantische Friedhof mit Gräbern von Keats und Shelley.

Via Appia Antica und Katakomben

Die Via Appia Antica, 312 vor Christus angelegt, war die Königin der Straßen und führte bis Brindisi. Ihr Abschnitt am Stadtrand liegt in einem Regionalpark, mit Grabmälern wie dem der Caecilia Metella, Katakomben von San Callisto, San Sebastiano und Domitilla und der Villa der Quintilier. Die Katakomben erreichen Sie mit Bus 118 oder Führungen, der Besuch dauert 45 Minuten. Fotografieren ist verboten. Ein Teil der Straße ist am Sonntag für Autos gesperrt.

Basiliken: Santa Maria Maggiore, Lateran und San Paolo

Die Basilika Santa Maria Maggiore auf dem Esquilin besitzt Mosaike aus dem 5. Jahrhundert und einen Glockenturm von 75 Metern. San Giovanni in Laterano ist die Kathedrale des Papstes als Bischof von Rom und gilt als Mutter aller Kirchen. San Paolo fuori le Mura besitzt an den Wänden Medaillons aller Päpste. Alle 3 sind frei zugänglich, außer Bereichen mit Kreuzgängen.

Domus Aurea, San Clemente und Unterwelt

Die Domus Aurea, das Goldene Haus Neros, ist nur mit Führung und Reservierung zu besuchen, mit bemalten Räumen unter einem Park. Die Basilika San Clemente nahe dem Colosseum besteht aus 3 Ebenen: der Kirche des 12. Jahrhunderts, einer älteren Kirche des 4. Jahrhunderts und einem römischen Haus mit Mithrasheiligtum. Die Unterwelt ist feucht, bedeutet aber eine einzigartige Zeitreise.

Museen: Palazzo Massimo, Altemps und MAXXI

Das Nationalmuseum im Palazzo Massimo zeigt Fresken der Villa der Livia, Mosaike und Skulpturen, der Palazzo Altemps antike Skulpturen in einem Adelspalast, das Museum MAXXI moderne Kunst in einem Bau von Zaha Hadid. Die Doria Pamphilj Galerie besitzt Velázquez' Innozenz X. Die Museen sind selten überfüllt und ideal für Regentage.

Moderne Viertel: EUR, Garbatella und Pigneto

Der Bezirk EUR im Süden wurde in den 1930er Jahren für die geplante Weltausstellung von 1942 angelegt, mit dem Palazzo della Civiltà Italiana, dem Quadratischen Colosseum. Garbatella ist ein Viertel der 1920er Jahre mit Höfen und Gärten, Pigneto ein Treffpunkt junger Römer mit Bars und Wandbildern.

Colosseum im Detail: Bau, Spiele und Untergrund

Der Bau des Colosseum begann unter Kaiser Vespasian 72 nach Christus auf dem trockengelegten See von Neros Goldenem Haus, Sohn Titus weihte die Arena im Jahr 80 mit 100 Tagen Spielen ein. Die Fassade besteht aus 3 Bogengeschossen mit dorischen, ionischen und korinthischen Halbsäulen, darüber liegt ein Wandgeschoss. Ein riesiges Sonnensegel, das Velarium, wurde von Seeleuten der Flotte über die Ränge gespannt. Die Zuschauer betraten die Ränge durch 76 nummerierte Eingänge, die Sitzordnung folgte dem Stand: Senatoren unten, Bürger in der Mitte, Frauen und Sklaven oben. Der Boden der Arena bestand aus Holz mit Sand, darunter lag das Hypogäum mit Gängen, Aufzügen und Käfigen für Löwen, Bären und Krokodile. Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen endeten im 5. und 6. Jahrhundert, später diente der Bau als Steinbruch, Festung und Kirche. Erdbeben von 847 und 1349 ließen die Südseite einstürzen, Päpste im 18. Jahrhundert sicherten die Ruine.

Forum Romanum Stätte für Stätte

Betreten Sie das Forum vom Titusbogen und folgen Sie der Via Sacra. Rechts liegt die Basilika des Maxentius mit gewaltigen Tonnengewölben, links der Tempel der Venus und Roma. Weiter unten stehen die Säulen des Tempels des Antoninus und der Faustina, der später zur Kirche wurde, die Reste des Tempels des Divus Julius, wo Caesar verbrannt wurde, und die 3 Säulen des Tempels der Dioskuren Castor und Pollux. Die Curia Julia, der Sitz des Senats, ist als einziger Bau vollständig erhalten, weil sie im 7. Jahrhundert eine Kirche wurde. Davor liegen die Rostra, die Rednerbühne, und der Septimius Severus Bogen von 203 mit Reliefs von Kriegen im Osten. Der Saturntempel mit 8 Granitsäulen diente als Staatsschatz. Der Vestatempel und das Haus der Vestalinnen erinnern an die 6 Priesterinnen, die das heilige Feuer hüteten und 30 Jahre dienten. Für das Forum benötigen Sie 2 Stunden.

Palatin: Paläste der Kaiser

Der Palatin ist der Hügel, auf dem der Gründungsmythos spielt. Sie sehen das Haus des Augustus und das Haus der Livia mit Wandmalereien, die nur zeitweise zugänglich sind, die Domus Flavia und die Domus Augustana, Paläste des Kaisers Domitian aus dem 1. Jahrhundert, das Stadion und die Farnesischen Gärten, die als einer der ersten botanischen Gärten Europas im 16. Jahrhundert angelegt wurden. Das Museum auf dem Palatin zeigt Funde. Die Aussichtsterrasse über dem Forum und dem Circus Maximus ist ein Höhepunkt.

Vatikanische Museen: Ein Rundgang von 4 Stunden

Der Rundgang beginnt in der Pinakothek mit Gemälden von Giotto, Raffael und Caravaggio, darunter Raffaels Verklärung. Im Museo Pio Clementino stehen die Laokoon Gruppe, der Apoll vom Belvedere und der Torso vom Belvedere, den Michelangelo bewunderte. Im Hof der Pigna liegt ein 4 Meter hoher Bronzezapfen aus der Antike. Die Galerie der Landkarten ist 120 Meter lang und zeigt 40 Karten Italiens, gemalt Ende des 16. Jahrhunderts. Die Stanzen Raffaels bestehen aus 4 Sälen, zu denen die Stanza della Segnatura mit der Schule von Athen gehört, einem Fresko mit Plato, Aristoteles und Michelangelo als Heraklit. Die Sixtinische Kapelle bildet den Abschluss mit den Deckenfresken, darunter die Erschaffung Adams, und dem Jüngsten Gericht an der Altarwand. Wer nur 2 Stunden hat, konzentriert sich auf Pio Clementino, Stanzen und Sixtinische Kapelle und nimmt den Weg über die Landkarten.

Sixtinische Kapelle: Was Sie an der Decke sehen

Die Decke der Sixtinischen Kapelle zeigt in 9 Feldern Szenen aus der Genesis, von der Scheidung der Elemente bis zur Trunkenheit Noahs, gerahmt von Propheten und Sibyllen. Am bekanntesten ist die Erschaffung Adams, in der sich die Finger von Gott und Adam fast berühren. Michelangelo malte die Decke in rund 4 Jahren im Stehen und mit einem Gerüst, es sind über 300 Figuren. Die Altarwand zeigt das Jüngste Gericht mit Christus in der Mitte und Heiligen, deren Nacktheit schon zu Lebzeiten Kritik auslöste und später übermalt wurde. Die Seitenwände zeigen Fresken von Botticelli, Perugino und Ghirlandaio. Nehmen Sie sich 30 Minuten, setzen Sie sich auf eine Bank an den Wänden und schauen Sie nach oben.

Raffaels Stanzen: 4 Säle in Kürze

Die Stanza della Segnatura zeigt die Schule von Athen mit Platon und Aristoteles im Zentrum und den Disput über das Sakrament. Die Stanza di Eliodoro erzählt Ereignisse der Kirchengeschichte, darunter die Vertreibung des Heliodor, die Stanza dell'Incendio di Borgo einen Brand im Jahr 847, den Papst Leo IV. mit einem Segen löschte, und die Sala di Costantino die Schlacht an der Milvischen Brücke von 312, die Raffaels Schüler nach seinem Tod vollendeten. Die Fresken entstanden zwischen 1508 und 1524 für Papst Julius II. und seine Nachfolger.

Galleria Borghese: Ein Rundgang von 2 Stunden

Die Galleria Borghese besitzt auf 2 Etagen die Sammlung von Kardinal Scipione Borghese. Im Erdgeschoss stehen die Skulpturen von Bernini: Der Raub der Proserpina von 1622, in dem sich Finger in Marmor drücken wie in weiches Fleisch, Apollo und Daphne mit der Verwandlung in einen Lorbeerbaum und der David. Dazu kommt Canovas Pauline Bonaparte als Venus. Im Obergeschoss hängen Gemälde von Caravaggio, darunter David mit dem Haupt des Goliath und Junge mit Fruchtkorb, sowie Werke von Raffael, Tizian und Correggio. Die Zeitfenster sind auf 2 Stunden begrenzt, planen Sie den Besuch mit Audioguide.

Petersdom im Detail: Bau, Kunst und Kuppel

Der Grundstein für den Neubau wurde 1506 unter Papst Julius II. nach Plänen von Bramante gelegt, Michelangelo entwarf ab 1546 die Kuppel, Carlo Maderno schuf die Fassade von 1614 und Gian Lorenzo Bernini den Baldachin und den Petersplatz. Der Baldachin über dem Papstaltar ist 29 Meter hoch und wurde der Überlieferung nach zum Teil aus Bronze der Vorhalle des Pantheon gegossen. Rechts vom Eingang steht die Pietà, die Michelangelo mit 24 Jahren vollendete und die seit 1972 hinter Glas steht. Die Bronzestatue des heiligen Petrus im Mittelschiff ist am Fuß von Pilgern abgegriffen. Unter der Kirche liegen die Grotten mit Papstgräbern, die Sie kostenlos besuchen, und die Nekropole unter dem Dom, die Scavi, die nur mit Reservierung und Führung zugänglich sind. Der Petersdom ist im Sommer von 7 bis 19 Uhr geöffnet, morgens ist die Schlange kurz.

Kirchen im Zentrum mit Werken von Caravaggio und Pozzo

Die Kirche San Luigi dei Francesi besitzt in der Kapelle Contarelli 3 Gemälde von Caravaggio zum Leben des heiligen Matthäus, darunter die Berufung. Sant'Agostino zeigt seine Madonna der Pilger, Santa Maria del Popolo Bekehrung des Paulus und Kreuzigung Petri. In Sant'Ignazio täuscht ein Gemälde von Andrea Pozzo eine Kuppel vor, die nie gebaut wurde, eine Scheinkuppel von 1685, ein Meisterwerk der Perspektive. Il Gesù ist die Mutterkirche der Jesuiten mit einem Deckenfresko voller Bewegung. In Santa Maria della Pace malte Raffael 4 Sibyllen.

Barock in Rom: Bernini und Borromini

2 Rivalen prägten das Stadtbild des 17. Jahrhunderts. Gian Lorenzo Bernini schuf Skulpturen und Brunnen mit Bewegung und Theater, darunter Apollo und Daphne, den Vierströmebrunnen, den Baldachin und die Verzückung der heiligen Theresa. Francesco Borromini baute Kirchen mit geometrischer Strenge: San Carlo alle Quattro Fontane, so klein, dass sie in einen Pfeiler des Petersdoms passt, und Sant'Ivo alla Sapienza mit spiralförmiger Laterne. Sant'Andrea al Quirinale von Bernini ist ein ovaler Zentralbau. Die Entwürfe können Sie an Ort und Stelle vergleichen.

Brunnen in Rom

Rom besitzt über 2000 Brunnen. Zu den schönsten gehören der Trevi Brunnen, der Vierströmebrunnen und der Mohrenbrunnen auf der Piazza Navona, die Fontana della Barcaccia am Fuß der Spanischen Treppe, ein Boot aus Travertin, die Fontana del Tritone auf der Piazza Barberini, der Schildkrötenbrunnen auf der Piazza Mattei, die Fontana dell'Acqua Paola auf dem Gianicolo und die Bienenbrunnen. Alle Brunnen werden vom Wasser antiker Aquädukte gespeist.

Ghetto, Portico d'Ottavia und Teatro Marcello

Das Ghetto entstand 1555 unter Papst Paul IV. und bestand bis 1870. Heute besitzt das Viertel die Große Synagoge von 1904, das Jüdische Museum und Lokale mit römisch jüdischer Küche. Am Portico d'Ottavia, einer Säulenhalle aus dem 2. Jahrhundert vor Christus, beginnt der Weg zum Teatro Marcello, einem Theater für 15000 Zuschauer, das dem Colosseum als Vorbild diente. Die Tiberinsel bietet eine Kirche, ein Krankenhaus und Blicke auf die Brücken.

Diokletiansthermen und Santa Maria degli Angeli

Die Diokletiansthermen, um 306 eröffnet, waren die größten Bäder der Antike und boten Platz für 3000 Badende. Michelangelo baute in den Ruhesaal die Kirche Santa Maria degli Angeli, das Nationalmuseum zeigt Inschriften und Funde. Die Piazza della Repubblica folgt der Rundung der Thermen.

Museen im Detail: Kapitol, Palazzo Massimo, Barberini und Villa Giulia

Die Kapitolinischen Museen zeigen die Kapitolinische Wölfin, den Kopf der Kolossalstatue Konstantins und den Sterbenden Gallier. Das Nationalmuseum im Palazzo Massimo besitzt Fresken der Villa der Livia mit Gartenlandschaften und den Thermenboxer. Die Galleria Nazionale d'Arte Antica im Palazzo Barberini zeigt Caravaggios Judith und Holofernes und Holbeins Bildnis Heinrichs VIII. Das Etruskische Nationalmuseum in der Villa Giulia besitzt den Sarkophag der Eheleute, ein Meisterwerk der Etrusker. Rechnen Sie pro Museum mit 2 bis 3 Stunden.

Katakomben im Detail

Rom besitzt rund 60 Katakomben mit etwa 170 Kilometern Gängen, die Christen zwischen dem 2. und 5. Jahrhundert für Bestattungen anlegten. Die Katakomben von San Callisto an der Via Appia enthalten die Papstkrypta mit 9 Bischofsgräbern des 3. Jahrhunderts, die von San Sebastiano Stätten des Kultes der Apostel, die von Domitilla erstrecken sich über rund 12 Kilometer. Führungen dauern 45 Minuten, Kleidung sollte warm sein, denn im Untergrund herrschen 15 Grad.

Roms Kunstgeschichte in Kürze

Wer Rom lesen möchte, sollte die Epochen kennen. Antike Bauten aus Ziegel, Beton und Marmor prägen Forum, Pantheon und Colosseum. Frühchristliche Basiliken mit Mosaiken wie Santa Maria Maggiore und Santa Sabina entstanden ab dem 4. Jahrhundert. Im Mittelalter schufen die Cosmaten Marmorböden und Kreuzgänge, etwa in San Saba und San Paolo. Die Renaissance brachte klare Formen im Palazzo Farnese, im Kreuzgang von Bramante und im Petersdom. Der Barock brachte Bewegung, Kontrast und Theater, worunter Berninis Skulpturen und Borrominis Kirchen fallen. Im 19. Jahrhundert entstanden Villen und Bahnhöfe, im 20. Jahrhundert monumentale Bauten des Faschismus und moderne Museen von Renzo Piano und Zaha Hadid.

Viertel im Detail: Monti und Esquilin

Monti ist Roms ältestes Viertel, direkt oberhalb des Forums, mit Kopfsteingassen, Vintage Läden, Weinbars und der Piazza della Madonna dei Monti mit Brunnen. Die Via del Boschetto und die Via Urbana sind Straßen für Läden und Werkstätten, die Kirche San Pietro in Vincoli zeigt Michelangelos Moses. Am Abend sitzen Römer auf den Stufen des Brunnens. Der Esquilin rund um Termini ist multikulturell, mit dem Markt Nuovo Mercato Esquilino, und der Piazza Vittorio mit Arkaden und Gartenanlagen. Hier essen Sie günstig asiatisch, indisch und nordafrikanisch.

Viertel im Detail: Centro Storico und Campo de' Fiori

Das Zentrum zwischen Tiber, Corso und Via Arenula besteht aus Gassen wie der Via Giulia, der Via dei Coronari mit Antiquitätengeschäften und der Piazza Farnese mit dem Palazzo Farnese, der heute die französische Botschaft ist. Der Campo de' Fiori ist vormittags ein Markt für Obst, Gemüse und Blumen, abends ein Treffpunkt. In der Mitte steht das Denkmal für Giordano Bruno, der hier 1600 verbrannt wurde. Die Via Giulia ist eine von Papst Julius II. angelegte Straße der Renaissance mit Palästen und Kirchen.

Viertel im Detail: Trastevere

Trastevere bedeutet jenseits des Tibers und war das Viertel der Handwerker und Seeleute. Es besitzt enge Gassen mit Efeu, die Basilika Santa Maria in Trastevere aus dem 12. Jahrhundert mit Goldmosaiken, Santa Cecilia mit Skulptur der Märtyrerin und den Markt an der Piazza San Cosimato. Tagsüber sind die Gassen ruhig, ab 19 Uhr füllen sich Trattorien und Bars, im Juli findet das Fest der Noantri statt. Wer abends essen möchte, reserviert und wählt Lokale abseits der Hauptplätze, denn diese sind laut und teuer.

Viertel im Detail: Testaccio, Ostiense und Garbatella

Testaccio entstand ab 1888 als Viertel für Arbeiter des Schlachthofs und ist heute die Heimat der römischen Küche. Der Monte Testaccio, ein Hügel aus rund 53 Millionen Scherben antiker Öltonnen, liegt mittendrin. Ostiense ist ein ehemaliges Industrieviertel mit Museum Centrale Montemartini, Street Art an Fassaden und Lokalen in Werkshallen. Garbatella, 1920 als Gartenstadt gegründet, besitzt Höfe, Treppen und Gemeinschaftsgärten und wirkt wie ein Dorf.

Viertel im Detail: Prati, Borgo und Vatikan

Prati ist ein bürgerliches Viertel im Norden des Vatikans, mit geraden Straßen, Läden, dem Markt Trionfale und Restaurants zu fairen Preisen. Borgo ist der Teil zwischen Engelsburg und Petersplatz. Die Via della Conciliazione, 1950 eröffnet, führt in gerader Linie auf den Petersdom zu. In den Seitengassen des Borgo finden Sie Trattorien mit Pilgerküche, Souvenirläden mit religiösen Andenken und die Buchhandlungen des Vatikan.

Viertel im Detail: Tridente, Ludovisi und Parioli

Das Tridente zwischen Piazza del Popolo, Spanischer Treppe und Corso ist das Einkaufsviertel mit der Via dei Condotti und Luxusmarken, der Via Margutta mit Ateliers und der Via del Babuino mit Antiquitäten. Ludovisi liegt oberhalb um die Via Veneto, einst Boulevard des Dolce Vita der 1960er Jahre, mit Hotels und der Kapuzinergruft. Parioli und Flaminio sind bürgerliche Viertel im Norden mit Auditorium Parco della Musica von Renzo Piano und dem Museum MAXXI.

Viertel im Detail: Aventin, Celio und San Lorenzo

Der Aventin ist ruhig, grün und wohlhabend, mit Botschaften und Klöstern. Der Celio gehört zu den ältesten Hügeln mit Kirchen wie Santo Stefano Rotondo, Santi Quattro Coronati und San Clemente. San Lorenzo, hinter Termini, ist ein Studentenviertel mit Universität, Lokalen und Wandbildern, im Zweiten Weltkrieg wurde es im Juli 1943 bombardiert. Der Friedhof Verano im Viertel besitzt Grabmäler des 19. Jahrhunderts.

Märkte in Rom

Die Märkte zeigen den Alltag. Der Campo de' Fiori bietet am Vormittag Obst, Gemüse und Blumen für Touristen und Einheimische. Der Mercato Testaccio bietet Fleisch, Käse, Fisch und Straßenessen unter Dach. Der Nuovo Mercato Esquilino ist der größte Markt mit Gewürzen und Obst aus aller Welt. Der Mercato Trionfale in Prati ist einer der größten überdachten Märkte Europas. Auf dem Flohmarkt Porta Portese in Trastevere finden Sie am Sonntagmorgen Trödel, Kleidung und Möbel, achten Sie dort auf Taschendiebe. Der Bauernmarkt am Circo Massimo verkauft am Wochenende Produkte aus Latium.

Sehen wie ein Römer: Tageszeiten in Rom

Rom hat 4 Gesichter. Der Morgen bis 9 Uhr gehört Bäckern, Cafés und Märkten, die Straßen sind ruhig und die Sehenswürdigkeiten leer. Der Vormittag zwischen 10 und 13 Uhr ist Besichtigungszeit mit vollen Museen und Plätzen. Die Mittagszeit von 13 bis 16 Uhr ist Essenszeit und Ruhepause, viele Läden schließen. Der späte Nachmittag und der Abend gehören dem Spaziergang, dem Aperitivo und dem Essen, wenn die Plätze mit Römern und Besuchern zugleich gefüllt sind. Wer diesen Rhythmus nutzt, erlebt weniger Gedränge und mehr von der Stadt.

Kirchen Roms im Überblick: 12 Häuser, die Sie kennen sollten

Santa Maria in Aracoeli auf dem Kapitol erreichen Sie über eine Treppe mit 124 Stufen, sie bewahrt eine Holzfigur des Jesuskindes und Fresken von Pinturicchio. Santa Maria in Cosmedin beherbergt den Mund der Wahrheit im Vorraum, San Pietro in Montorio auf dem Gianicolo den Tempietto von Bramante, ein kleiner Rundtempel der Renaissance an der Stelle, an der Petrus gekreuzigt worden sein soll. Sant'Andrea della Valle ist Schauplatz des 1. Akts der Oper Tosca, San Lorenzo fuori le Mura eine Pilgerkirche mit Kreuzgang, Santi Cosma e Damiano eine Kirche im Forum mit Mosaik aus dem 6. Jahrhundert. Sant'Agnese in Agone an der Piazza Navona ist ein Barockbau von Borromini, Santa Maria sopra Minerva die einzige gotische Kirche Roms, San Pietro in Vincoli bewahrt Michelangelos Moses und die Ketten Petri, Santa Maria della Concezione die Kapuzinergruft, und Santa Maria Maggiore die Mosaike des 5. Jahrhunderts. Jede dieser Kirchen ist kostenlos oder sehr günstig.

Plätze Roms und ihr Charakter

Die Piazza Navona ist ein Barockplatz mit Brunnen, die Piazza della Rotonda vor dem Pantheon ein Treffpunkt mit Obelisken, die Piazza Farnese eine Renaissancekulisse mit 2 Brunnen aus Wannen der Caracalla Thermen. Die Piazza del Popolo besitzt Zwillingskirchen, die Piazza Venezia das Nationaldenkmal, die Piazza di Spagna die Barcaccia, die Piazza Barberini den Tritonenbrunnen von Bernini, die Piazza Santa Maria in Trastevere einen Brunnen, um den sich am Abend Menschen sammeln, und der Campo de' Fiori den Markt und das Bruno Denkmal. Jeder Platz hat eine beste Tageszeit: Piazza Navona am Morgen, Piazza del Popolo am späten Nachmittag, Trastevere am Abend.

Kapitol, Vittoriano und Piazza Venezia

Die Piazza del Campidoglio erreichen Sie über die Cordonata, eine breite Treppe, die Michelangelo als Rampe für Pferde entwarf. Oben stehen der Palazzo Senatorio, der Palazzo dei Conservatori und der Palazzo Nuovo, letztere mit den Kapitolinischen Museen, verbunden durch einen unterirdischen Gang. Neben dem Kapitol erhebt sich das Vittoriano, ein Denkmal für König Vittorio Emanuele II. aus weißem Marmor, in dem das Grab des Unbekannten Soldaten liegt. Das Denkmal ist 135 Meter breit und 70 Meter hoch, die Terrasse mit Panoramaaufzug bietet einen Blick über Forum und Colosseum. Die Römer nennen das Bauwerk Schreibmaschine und Hochzeitstorte.

Kaiserforen im Detail

Das Forum des Trajan war das größte der Kaiserforen mit Basilika, Bibliotheken und Märkten, das Augustusforum und das Caesarforum liegen an der Via dei Fori Imperiali, deren Bau 1932 Teile des Stadtviertels zerstörte. Sie sehen Säulen und Podien vom Straßenrand, im Museum der Kaiserforen bei den Trajansmärkten erhalten Sie Erklärungen mit Modellen. Die Straße ist an Sonntagen für Autos gesperrt.

Ara Pacis und Mausoleum des Augustus

Die Ara Pacis, ein Friedensaltar von 9 vor Christus, steht in einem Museum aus Glas und Travertin von Richard Meier am Tiber. Ihre Reliefs zeigen die Familie des Augustus in einer Prozession. Daneben liegt das Mausoleum des Augustus, ein Rundbau von 87 Metern Durchmesser, in dem der Kaiser bestattet wurde und der im 20. Jahrhundert restauriert wurde.

Lateran, Scala Santa und Santa Croce

Die Lateranbasilika besitzt einen Kreuzgang, ein Baptisterium aus dem 4. Jahrhundert und die Heilige Treppe, die Scala Santa mit 28 Stufen, die Pilger auf Knien besteigen. Die Kirche Santa Croce in Gerusalemme bewahrt Reliquien der Kreuzigung. Alle liegen im Süden des Zentrums und sind mit Metro A und Tram zu erreichen.

Piazza del Quirinale, Piazza Colonna und Montecitorio

Auf dem Quirinal steht der Präsidentenpalast, vor dem Statuen von Castor und Pollux mit einem Obelisken den Platz bilden. Sonntags kann der Palast mit Führung besucht werden. Die Piazza Colonna besitzt die Marc Aurel Säule von 193 mit einem Relief der Markomannenkriege, Montecitorio einen Obelisken aus Ägypten, der als Sonnenuhr diente, Sitz des Parlaments ist der gleichnamige Palast.

Vatikanische Gärten und Post

Die Vatikanischen Gärten umfassen rund 23 Hektar und sind nur mit Führung zugänglich. Sie sehen Brunnen, Skulpturen und die Kuppel von einem Hügel. Die Vatikanpost verkauft Briefmarken und Postkarten, die in der Regel schneller ankommen als Post aus Italien.

Regen, Winter und Sommer: Rom bei jedem Wetter

Bei Regen bieten sich Museen und Kirchen an: Vatikanische Museen, Kapitolinische Museen, Palazzo Massimo, Galleria Borghese, Doria Pamphilj und die Untergeschosse von San Clemente. Im Winter sind die Straßen ruhig, Monti und Trastevere gemütlich, die Sonne scheint oft, und die Preise sind niedrig. Im Sommer starten Sie um 8 Uhr, essen zu Mittag drinnen und nutzen die Wasserbrunnen. Kirchen sind angenehm kühl, ein Schal für Schultern gehört in jede Tasche.

Rom Sightseeing Routen und klassische Besucherwege durch die Stadt

Rom Route 1: Antikes Rom zu Fuß in einem halben Tag

Beginnen Sie um 8.30 Uhr am Colosseum, dessen Zeitfenster Sie gebucht haben. Nach 1,5 Stunden gehen Sie am Konstantinsbogen vorbei durch den Eingang am Titusbogen ins Forum Romanum und folgen der Via Sacra bis zum Kapitolshügel. Der Aufstieg auf den Palatin schließt sich an, mit der Terrasse der Farnesischen Gärten. Zum Kapitol gelangen Sie über die Via San Pietro in Carcere, die Piazza del Campidoglio und die Kapitolinischen Museen bilden den Abschluss. Die Strecke beträgt rund 4 Kilometer, Sie brauchen 4 bis 5 Stunden.

Rom Route 2: Das Zentrum vom Kapitol zur Piazza del Popolo

Vom Kapitol gehen Sie an der Piazza Venezia vorbei zur Piazza della Minerva, wo Berninis Elefant einen Obelisken trägt, und zum Pantheon. Über die Via dei Pastini erreichen Sie die Piazza di Pietra mit dem Tempel des Hadrian, dann die Via del Corso. Über die Via delle Muratte gelangen Sie zum Trevi Brunnen, weiter durch die Via dei Condotti zur Spanischen Treppe, und über die Via del Babuino zur Piazza del Popolo. Die Strecke misst rund 5 Kilometer.

Rom Route 3: Vatikan und Borgo

Der Weg zum Vatikan führt mit der Metro Linie A bis Ottaviano, von dort 10 Minuten zu Fuß zu den Museen. Nach den Museen und dem Petersdom laufen Sie durch die Via della Conciliazione zur Engelsburg, überqueren die Engelsbrücke und erreichen die Piazza Navona durch die Gassen des Rione Ponte. Der Weg ist rund 4 Kilometer lang und braucht mit den Besichtigungen den ganzen Tag.

Rom Route 4: Trastevere und Gianicolo

Von der Tiberinsel, die Sie über die Ponte Fabricio erreichen, der ältesten erhaltenen Brücke Roms von 62 vor Christus, gehen Sie nach Trastevere zur Basilika Santa Maria in Trastevere. Weiter führt der Weg über die Via della Lungara zur Villa Farnesina und den Aufstieg zum Gianicolo, wo Sie am Mittag die Kanone hören. Der Abstieg führt zu den Gassen des Viertels und zu Trattorien. Die Strecke ist rund 5 Kilometer lang.

Rom Route 5: Aventin, Circus Maximus und Testaccio

Vom Circus Maximus steigen Sie über die Via di Santa Sabina auf den Aventin. Sie besuchen Santa Sabina, den Orangengarten und den Rosengarten, den Roseto Comunale, dann das Schlüsselloch der Malteser. Der Abstieg führt nach Testaccio, mit Markt, Pyramide und den Lokalen des Viertels. Die Strecke misst rund 4 Kilometer.

Rom Route 6: Esquilin, Monti und die Basiliken

Von Termini gehen Sie zur Basilika Santa Maria Maggiore, dann durch das Viertel Monti mit Läden und Bars zur Kirche San Pietro in Vincoli mit Michelangelos Moses. Danach führt der Weg zum Colosseum und zur Basilika San Clemente. Die Strecke ist rund 4 Kilometer lang.

Themenrouten: Rom nach Interessen

Wer nach Interessen plant, kombiniert die Stätten anders. Für Kunstfans empfehlen sich Vatikanische Museen mit Sixtinischer Kapelle, Galleria Borghese, Palazzo Barberini, die Kirchen mit Caravaggio wie San Luigi dei Francesi, Sant'Agostino und Santa Maria del Popolo sowie Berninis Theresa in Santa Maria della Vittoria. Für Antikenfans bieten Colosseum, Forum, Palatin, Kapitolinische Museen, Palazzo Massimo, Ostia Antica und Via Appia Antica ein vollständiges Bild. Für Familien eignen sich Colosseum mit Kinderführung, Bioparco, Kindermuseum Explora, der Mund der Wahrheit, der Strand von Ostia und die Villa Borghese. Für Feinschmecker führen Testaccio mit Markthalle, das jüdische Viertel, Trastevere, Weinbars in Monti und Castelli Romani mit Porchetta und Wein zu den besten Erfahrungen. Für Fotografen sind Pincio, Gianicolo, Orangengarten, Vittoriano Terrasse und der Petersplatz früh am Morgen die besten Plätze. Für Ruhesuchende bieten Aventin, Villa Doria Pamphilj, Via Appia Antica, Botanischer Garten und die Kirchen des Celio Gelassenheit.

Rom Route 7: Rom mit dem Rad auf der Via Appia Antica

Fahren Sie am Sonntag, wenn die Straße für Autos gesperrt ist. Mieten Sie ein Rad am Besucherzentrum bei den Caracalla Thermen oder an der Kirche Domine Quo Vadis. Von dort rollen Sie auf dem Basaltpflaster an den Katakomben von San Callisto und San Sebastiano vorbei zum Grab der Caecilia Metella, rund 3 Kilometer, dann zur Villa der Quintilier, weitere 3 Kilometer, bis Sie in den ländlichen Bereich hinter dem Autobahnring kommen. Kalkulieren Sie 4 bis 5 Stunden, nehmen Sie Wasser und Mittagessen mit.

Rom Route 8: Die 7 Pilgerkirchen

Der Pilgerweg der 7 Kirchen, den der heilige Philipp Neri im 16. Jahrhundert einführte, führt zu Petersdom, San Paolo fuori le Mura, San Sebastiano, San Giovanni in Laterano, Santa Croce in Gerusalemme, San Lorenzo fuori le Mura und Santa Maria Maggiore und misst rund 25 Kilometer. Wer keinen ganzen Tag investieren möchte, wählt 3 Kirchen mit Bus und Metro, etwa Laterano, Santa Croce und Santa Maria Maggiore in einem halben Tag.

Rom Route 9: Am Tiber entlang von Brücke zu Brücke

Vom Ponte Sant'Angelo mit den Engeln gehen Sie am Ufer entlang zum Ponte Sisto, der Fußgängerbrücke nach Trastevere, weiter zur Tiberinsel mit Ponte Fabricio und Ponte Cestio. Die Ufer sind mit Platanen bestanden, im Sommer bieten Kioske Getränke. Der Spaziergang misst rund 3 Kilometer und dauert 1,5 Stunden.

Rom Route 10: Rom von oben: Die besten Aussichtspunkte

Wer Rom von oben erleben möchte, kombiniert 6 Punkte. Am Morgen steigen Sie auf den Palatin oder die Terrasse des Vittoriano mit Panoramaaufzug. Am Mittag folgt der Gianicolo mit Kanonenschuss um 12 Uhr und Blick auf die Kuppeln. Am Nachmittag besuchen Sie den Orangengarten auf dem Aventin und die Kuppel des Petersdoms, und am späten Nachmittag den Pincio über der Piazza del Popolo. Der Monte Mario zeigt den Petersdom vor dem Horizont und eignet sich für den Sonnenuntergang, wenn Sie Zeit und ein Auto haben. Alle Terrassen sind kostenlos, außer der Kuppel und dem Aufzug im Vittoriano.

Rom in 1 Tag: Stundenplan

Wer nur 1 Tag hat, folgt einem festen Plan. Um 8 Uhr stehen Sie am Colosseum und besichtigen es bis 9.30 Uhr, danach gehen Sie durch das Forum Romanum bis 11.30 Uhr. Um 12 Uhr essen Sie in den Gassen um den Campo de' Fiori, um 13.30 Uhr besuchen Sie das Pantheon, um 14.30 Uhr die Piazza Navona. Um 15.30 Uhr folgen der Trevi Brunnen und die Spanische Treppe, um 17 Uhr der Pincio mit Blick über die Stadt und um 19 Uhr das Abendessen in Trastevere. Der Vatikan bleibt bei diesem Plan außen vor, für ihn brauchen Sie mindestens einen halben Tag.

Rom versteckte Orte und echte Geheimtipps abseits der Hauptwege

Schlüsselloch, Orangengarten und Aventin

Das Schlüsselloch am Portal der Malteser auf dem Aventin zeigt eine Allee aus Hecken, an deren Ende die Kuppel des Petersdoms wie in einem Rahmen erscheint. Die Warteschlange ist morgens und abends kurz. Der benachbarte Orangengarten, der Giardino degli Aranci, bietet einen der schönsten Blicke auf die Stadt und schließt bei Sonnenuntergang.

San Clemente, Santo Stefano Rotondo und San Saba

San Clemente ist eine Kirche in 3 Ebenen mit einem Mithrasheiligtum im Untergrund. Santo Stefano Rotondo auf dem Caelius ist eine Rundkirche aus dem 5. Jahrhundert mit Wandbildern von Martyrien aus dem 16. Jahrhundert, die verstören. San Saba auf dem Kleinen Aventin ist eine ruhige Kirche mit Cosmatenboden.

Kapuzinergruft und Santa Maria della Vittoria

Unter Santa Maria della Concezione an der Via Veneto sind mehrere Kapellen mit den Knochen von rund 3700 Kapuzinerbrüdern geschmückt, ein makaberes Kunstwerk. Nahe der Piazza della Repubblica zeigt die Kirche Santa Maria della Vittoria Berninis Verzückung der heiligen Theresa, ein Höhepunkt des Barock.

Coppedè, Garbatella und Testaccio

Das Viertel Coppedè im Norden besteht aus Häusern, die Architekt Gino Coppedè in den 1920er Jahren im Stil aus Jugendstil, Barock und Mittelalter baute, mit Fabelwesen an Fassaden und einem Brunnen mit Fröschen. Garbatella ist eine Gartenstadt der 1920er Jahre mit Höfen und Gemüsegärten. Testaccio ist das Viertel der Arbeiter und der Küche.

Parks: Villa Doria Pamphilj, Villa Ada und Parco degli Acquedotti

Die Villa Doria Pamphilj auf dem Gianicolo ist mit 184 Hektar der größte Park der Stadt, mit Pinien, Wiesen und Teichen. Die Villa Ada im Norden bietet Wiesen und Konzerte im Sommer. Der Parco degli Acquedotti im Südosten zeigt die Bögen des Aqua Claudia in einem Wiesengelände mit Schafen, und der Regionalpark Via Appia Antica die Straße mit Grabmälern.

Piazza Mattei und der Schildkrötenbrunnen

Im ehemaligen jüdischen Viertel steht auf der Piazza Mattei der Schildkrötenbrunnen aus dem 16. Jahrhundert, die Bronzeschildkröten wurden im 17. Jahrhundert ergänzt. Das Viertel bietet koschere Küche, das Portico d'Ottavia und die Große Synagoge von 1904.

Palazzo Spada, Villa Medici und Palazzo Valentini

Im Palazzo Spada täuscht Borrominis Galleria prospettica von 1653 den Blick: Der Säulengang wirkt 37 Meter lang und ist in Wahrheit nur rund 9 Meter tief, die Skulptur am Ende ist kaum lebensgroß. Die Villa Medici auf dem Pincio, heute Sitz der Französischen Akademie, öffnet ihre Gärten und Ausstellungen mit Führung. Unter dem Palazzo Valentini nahe der Piazza Venezia liegen römische Häuser mit Mosaiken und Thermen, die Sie auf einem Rundgang mit Ton und Projektionen erleben, Reservierung ist Pflicht.

Sant'Agnese fuori le Mura und Santa Costanza

Außerhalb der Mauern liegt die Kirche Sant'Agnese fuori le Mura aus dem 7. Jahrhundert mit einer Katakombe und dem Rundbau Santa Costanza aus dem 4. Jahrhundert, dessen Deckenmosaike zu den ältesten christlichen Mosaiken der Stadt gehören. Der Besuch ist ruhig und selten mit Reisebussen verbunden, Sie erreichen ihn mit Bus 60 oder 90 ab Termini.

Villa Torlonia, Museo delle Mura und Villa dei Quintili

Die Villa Torlonia im Viertel Nomentano war Residenz Mussolinis und besitzt den Park mit der Casina delle Civette, einem Haus voller Buntglas. Das Museo delle Mura an der Porta San Sebastiano zeigt die Geschichte der Aurelianischen Mauer und bietet einen Wehrgang mit Blick auf die Via Appia. Die Villa der Quintilier an der Via Appia Nuova ist mit Thermen und Bogen ein weitläufiger Landsitz, den nur wenige Besucher kennen.

Cimitero Acattolico und Pyramide

Der Nichtkatholische Friedhof bei der Cestius Pyramide ist ein stiller Garten mit Zypressen und Gräbern des Dichters John Keats, der 1821 in Rom starb, und des Dichters Percy Shelley. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Echte Rom Geheimtipps mit konkreten Ortsbeschreibungen

Ein bester Rom Reiseführer erklärt, wie Sie Menschenmengen umgehen

Ein bester Rom Reiseführer nützt Ihnen wenig, wenn er nur Schlangen beschreibt. Die wirksamste Strategie gegen Andrang: früh starten, Wochentage wählen, Zeitfenster buchen. Der Petersplatz gehört bis 8 Uhr den Frühaufstehern, das Colosseum wird ab 10 Uhr voll, und die Spanische Treppe ist am Vormittag ruhiger als am Abend. Der Trevi Brunnen ist um 7 Uhr fast leer, um 14 Uhr ein Menschenmeer.

Trajansmärkte, Kaiserforen und Via Sacra abseits

Die Trajansmärkte mit ihrem Museum bieten Blicke auf die Foren von oben. Wer die Foren von Caesar und Augustus vom Rand sieht, kann sie in der Via dei Fori Imperiali ohne Ticket betrachten. An Wochenenden ist die Straße für Autos gesperrt.

Basilika Santa Prassede und Mosaiken

Die Kirche Santa Prassede nahe Santa Maria Maggiore besitzt in der Zeno Kapelle Mosaike aus dem 9. Jahrhundert mit goldenem Hintergrund, die wenige Besucher kennen. Die Kapelle wirkt wie ein Schmuckkästchen, und die Öffnungszeiten sind kurz.

Chiostro del Bramante, Palazzo Altemps und Crypta Balbi

Der Kreuzgang von Bramante nahe Piazza Navona ist ein Renaissancebau mit Café im Obergeschoss und Ausstellungen. Der Palazzo Altemps und die Crypta Balbi gehören zum Nationalmuseum und zeigen antike Skulpturen und mittelalterliche Schichten ohne Andrang.

Gianicolo, Monte Mario und Pincio

Die Aussichtspunkte bieten Blicke auf die Stadt: der Gianicolo am Mittag mit der Kanone, der Pincio zum Sonnenuntergang, der Monte Mario mit 139 Metern als höchster Punkt mit Blick auf den Petersdom und das Stadion. Die Terrasse der Vittoriano ist mit Aufzug erreichbar.

Ostiense und Centrale Montemartini

Im Viertel Ostiense zeigt das Museum Centrale Montemartini antike Skulpturen in einem stillgelegten Elektrizitätswerk zwischen Turbinen und Dieselmotoren. Das Viertel bietet Street Art, Lokale und die Markthalle Mercato Testaccio.

Casino dell'Aurora, Villa Farnesina und Museo Barracco

Im Casino dell'Aurora auf dem Grundstück des Palazzo Pallavicini Rospigliosi zeigt ein Deckenfresko von Guido Reni die Morgenröte, es ist nur an einzelnen Tagen im Monat geöffnet. Die Villa Farnesina in Trastevere besitzt Fresken von Raffael und seiner Werkstatt, das Museo Barracco nahe dem Campo de' Fiori zeigt kleine Skulpturen aus Ägypten, Griechenland und Rom ohne Andrang. Der Besuch dauert jeweils 1 Stunde.

Via dei Coronari, Via Giulia und Rione Ponte

Die Via dei Coronari ist eine Gasse mit Antiquitätengeschäften, die Via Giulia eine Prachtstraße der Renaissance mit dem Bogen der Farnese, der einst den Palast mit einer Villa über dem Tiber verbinden sollte. Der Rione Ponte ist ruhig und bietet Cafés, Kirchen und Brunnen.

Rom im Film: Drehorte für Cineasten

Rom war Schauplatz vieler Filme. In Ein Herz und eine Krone von 1953 fahren Audrey Hepburn und Gregory Peck mit einer Vespa durch die Stadt, sie steckt die Hand in den Mund der Wahrheit an Santa Maria in Cosmedin und besucht die Spanische Treppe. Die Badeszene in La Dolce Vita von 1960 spielt im Trevi Brunnen. Ben Hur wurde in den Studios von Cinecittà gedreht, die Sie mit Führung besuchen können. Filme wie Die große Schönheit von 2013 zeigen Kulissen wie den Gianicolo, den Aventin und die Via Appia. Wer Drehorte besuchen möchte, plant einen halben Tag mit Vespa oder zu Fuß.

Rom Insidertipps aus lokaler Perspektive und weniger bekannte Bereiche

Wie Römer Kaffee trinken

Römer trinken Kaffee im Stehen am Tresen, dort kostet der Espresso 1,20 bis 1,50 Euro, am Tisch bis zu 3 Mal mehr. In vielen Bars zahlen Sie zuerst an der Kasse und legen den Bon auf den Tresen. Ein Cappuccino gilt als Frühstücksgetränk und wird nach 11 Uhr selten bestellt. Berühmte Kaffeebars wie Sant'Eustachio nahe dem Pantheon und Tazza d'Oro rösten selbst, sie servieren den Espresso mit Zucker, den der Barista vorher zugibt.

Rom Trinkwasser, Nasoni und Bars

Die Nasoni, die Trinkbrunnen mit dem Wasserhahn in Form einer Nase, bieten in ganz Rom kostenloses Trinkwasser aus den Aquädukten. Halten Sie den Finger auf die Öffnung am Rohrende, dann sprudelt das Wasser nach oben in den Mund. Bars erlauben die Toilettennutzung bei Bestellung.

Aperitivo, Mahlzeiten und Zeiten

Der Aperitivo beginnt zwischen 18 und 19 Uhr, in Rom mit kleineren Snacks als in Mailand. Das Mittagessen findet um 13 Uhr statt, das Abendessen um 20 bis 21 Uhr. Wer früher isst, findet Touristenlokale. In der Mittagspause zwischen 13 und 16 Uhr schließen viele Läden und Kirchen.

Nahverkehr und Streiks

Busse und Straßenbahnen fahren unregelmäßig, planen Sie Puffer ein. Tickets stempeln Sie im Bus, in der Metro halten Sie sie an die Schranke, ein Fahren ohne Ticket kostet rund 50 Euro. Streiks der Verkehrsbetriebe werden Tage vorher angekündigt, sie betreffen Busse und Metro für 4 bis 24 Stunden, mit garantierten Zeiten morgens und abends.

Rom Feste im Jahr

Am 6. Januar feiert Rom Epiphanie mit Umzügen auf der Piazza Navona. Zu Ostern gibt es den Papstsegen Urbi et Orbi. Am 21. April ist Roms Geburtstag mit Umzügen, am 29. Juni der Tag der Stadtpatrone Peter und Paul, im Juli das Fest der Noantri in Trastevere, im Sommer die Feste am Tiberufer und im Dezember der Adventsmarkt auf der Piazza Navona. Die Reiseführer Rom Empfehlung lautet, Ihre Reise mit einem Lokalfest zu koppeln.

Der Sprechende Pasquino und römischer Humor

Am Palazzo Braschi steht der Pasquino, eine antike Statue, an der die Römer seit dem 16. Jahrhundert anonyme Spottverse gegen Mächtige anbringen. Römer sind trocken, sarkastisch und tolerant, sie nehmen Verspätungen, Streiks und Stau mit einem Schulterzucken. Wer ruhig bleibt, kommt weiter.

Touristenfallen vermeiden und typische Fehlerquellen im Ort

Rom Restaurants an den Sehenswürdigkeiten

Lokale direkt am Colosseum, am Trevi Brunnen, an der Piazza Navona und am Petersplatz bieten Menüs mit Fotos, mehrsprachige Karten und Kellner, die Passanten ansprechen. Preise für Wasser, Wein und Pasta liegen dort 30 bis 100 Prozent höher als 3 Straßen weiter. Ein Espresso am Tisch kann 5 bis 8 Euro kosten. Suchen Sie Lokale mit italienischer Karte, wenigen Gerichten und Einheimischen.

Pseudo Gladiatoren und Straßenverkäufer

Um Colosseum und Trevi Brunnen stehen Männer in Legionärskostümen, die nach dem Foto Geld verlangen, meist 10 bis 20 Euro. Verkäufer drücken Ihnen Rosen, Armbänder und Selfiesticks in die Hand, ein Nein und Weitergehen genügt. Die Polizei geht gegen die Gladiatoren vor, die Verbote werden aber nicht durchgesetzt.

Fake Tickets und Führungen

Auf den Vorplätzen von Colosseum und Vatikan bieten Verkäufer Führungen und Tickets zu hohen Preisen an. Kaufen Sie ausschließlich auf den Seiten der Betreiber und an offiziellen Kassen. Lassen Sie sich keine Lastminute Angebote einreden, die Wartezeit erscheint länger, als sie ist.

Taxi und Fahrten

Taxis fahren mit Taxameter und dürfen nur an Ständen oder per Telefon und App gerufen werden. Für Fahrten zum Flughafen gelten Festpreise. Steigen Sie nicht in Fahrzeuge ohne Lizenznummer, denn diese verlangen überhöhte Preise. Lassen Sie sich das Fahrtziel nicht aufschwatzen.

Eis, Souvenirs und Schnellimbiss

Ein hoher grell gefärbter Eisberg in der Vitrine zeigt Industrieware, gutes Gelato liegt in flachen Metallbehältern mit Deckeln. Souvenirs in Kunststoff stammen aus Fabriken in Asien. Bei Pizza al taglio prüfen Sie den Preis pro Gewicht, damit ein Stück nicht 10 Euro kostet.

Verhaltensfehler in Kirchen und Museen

In Kirchen sind bedeckte Schultern und Knie Pflicht, Kopfbedeckungen gehören abgenommen. Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt, im Petersdom auch, in der Sixtinischen Kapelle nicht. Lautes Sprechen und Telefonieren in Kirchen sind untersagt. Am Sonntag finden Messen statt, Besichtigungen sind eingeschränkt.

Kirchenbesuch, Fotos und Eintritt

Große Kirchen sind gratis, doch Kreuzgänge, Kuppeln und Museen kosten Eintritt. Lassen Sie sich nicht von Wächtern zu Spenden für Kerzen drängen, geben Sie Münzen freiwillig. In manchen Kirchen verlangen Helfer Eintritt für Besichtigungen, die frei sein sollten, fragen Sie nach der offiziellen Kasse. Bezahlen Sie keine Fotoerlaubnis an Straßenrändern.

Zeitfallen: Öffnungszeiten und Ruhetage

Der häufigste Fehler ist eine schlechte Planung: Museen sind montags zu, Kirchen mittags zu, Restaurants am Sonntag oder Montag geschlossen. Prüfen Sie Öffnungszeiten vor jedem Ziel und planen Sie am Vormittag die Stätten mit Reservierung, am Nachmittag Spaziergänge.

Rom Spartipps für Restaurants, Strände, Mobilität und Aktivitäten

In Rom essen gehen zu vernünftigen Preisen

Das Mittagsmenü der Trattorien, das Menu del giorno, umfasst Pasta, Fleisch oder Fisch, Beilage, Wasser und Kaffee für 12 bis 18 Euro. Pizza al taglio, rechteckige Stücke nach Gewicht, kostet 2 bis 4 Euro pro Stück, ein Panino in der Bar 3 bis 6 Euro, ein Supplì 1,50 bis 2,50 Euro. Tavole calde und Rosticcerie bieten warme Gerichte zum Mitnehmen für 8 bis 12 Euro. Frühstücken Sie an der Bar im Stehen für 2,50 bis 3 Euro. Meiden Sie Lokale an den großen Plätzen und wählen Sie Lokale in Seitenstraßen mit italienischer Karte.

Nahverkehr, Zeitkarten und Wege

Ein Einzelticket kostet 1,50 Euro und gilt 100 Minuten in Bus, Tram und Metro, ein Ticket für 24 Stunden 7 Euro, für 48 Stunden 12,50 Euro, für 72 Stunden 18 Euro, für 7 Tage 24 Euro. Bei Aufenthalten von 3 Tagen mit vielen Wegen lohnt sich das 72 Stunden Ticket. Wer im Zentrum bleibt, geht überwiegend zu Fuß, viele Sehenswürdigkeiten liegen nur 10 bis 20 Minuten auseinander. Die Flughafenzüge kosten 8 bis 14 Euro, Busse 6 bis 8 Euro.

Museen, Kirchen und kostenlose Angebote

Der Eintritt in Petersdom, Santa Maria Maggiore, San Giovanni in Laterano, San Paolo, Santa Maria in Trastevere und viele weitere Kirchen ist kostenlos. Das Forum Romanum ist am Rand der Via dei Fori Imperiali sichtbar. Am 1. Sonntag im Monat sind staatliche Museen wie Colosseum, Forum, Galleria Borghese, Nationalmuseum und Villa Adriana kostenlos, planen Sie dafür frühe Ankunft. Die Vatikanischen Museen sind am letzten Sonntag im Monat frei, mit langen Schlangen. EU Bürger unter 18 Jahren haben in staatlichen Museen freien Eintritt.

Rom Unterkunft, Wasser und Kleinigkeiten

Buchen Sie Unterkünfte mit Stornomöglichkeit und prüfen Sie die Stadtsteuer. Füllen Sie Wasserflaschen an den Nasoni. Geldautomaten von Banken sind günstiger als unabhängige Automaten mit Gebühren von 3 bis 5 Euro. In den Vierteln Testaccio, San Lorenzo und Pigneto essen und wohnen Sie günstiger als im Zentrum.

Kostenlos in Rom: Was nichts kostet

Kostenlos sind der Petersplatz und der Petersdom, die Kirchen Santa Maria Maggiore, San Giovanni in Laterano, Santa Maria in Trastevere, San Luigi dei Francesi und Santa Maria del Popolo, der Trevi Brunnen, die Spanische Treppe, die Piazza Navona, das Pantheon von außen, der Circus Maximus, der Orangengarten, der Pincio und die Aussichtspunkte am Gianicolo. Kostenlos sind auch die Nasoni, der Park der Villa Borghese, die Via Appia Antica als Straße und der Nichtkatholische Friedhof gegen Spende. Am 1. Sonntag im Monat öffnen staatliche Museen gratis.

Rom Tagesbudget für Essen und Trinken: Beispiel

Ein Tag mit Frühstück an der Bar für 3 Euro, einem Panino oder Pizza al taglio zu Mittag für 6 Euro, einem Eis für 3 Euro, einem Aperitivo für 10 Euro und einem Abendessen in der Trattoria für 30 Euro kostet 52 Euro pro Person. Mit einem Mittagsmenü für 15 Euro und Wasser vom Brunnen bleiben Sie bei 45 Euro, mit Restaurant und Wein liegen Sie bei 70 bis 90 Euro.

Rom kulinarische Geheimtipps und regionale Spezialitäten

Die 4 römischen Nudelklassiker

Die römische Küche kennt 4 klassische Pastagerichte mit Guanciale, Pecorino und Pfeffer. Cacio e pepe besteht nur aus Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer, Gricia ergänzt Guanciale, Amatriciana ergänzt Tomaten, Carbonara ergänzt Eigelb, aber niemals Sahne. Die Nudeln sind meist Spaghetti, Tonnarelli oder Rigatoni. Der Guanciale ist Schweinebacke, kein Speck, und der Pecorino Romano DOP ein scharfer Schafskäse.

Fleisch und Innereien: Cucina povera

Die römische Küche entstand im Schlachthofviertel Testaccio aus dem Fünften Viertel, dem Quinto Quarto, den Resten des Tiers, die Arbeiter als Lohn erhielten. Typisch sind Coda alla vaccinara, Ochsenschwanz in Tomaten und Sellerie, Trippa alla romana, Kutteln mit Minze und Pecorino, Pajata, Milchkalbdarm, und Coratella, Lamminnereien mit Artischocken. Klassiker ohne Innereien sind Saltimbocca alla romana, Kalbsschnitzel mit Salbei und Prosciutto, und Abbacchio a scottadito, gegrillte Milchlammkoteletts.

Gemüse: Artischocken und Puntarelle

Die Carciofi alla romana werden mit Minze und Knoblauch geschmort, die Carciofi alla giudia frittiert, bis die Blätter wie Blüten knuspern, ein Gericht aus dem jüdischen Viertel. Die Saison dauert von Februar bis April. Puntarelle sind Zichorienspitzen mit Sardellen Knoblauch Dressing, Fiori di zucca frittierte Zucchiniblüten mit Mozzarella und Sardelle, Carciofi und Cicoria die Beilagen des Winters.

Snacks: Supplì, Pizza bianca und Maritozzo

Ein Supplì ist ein frittiertes Reisbällchen mit Tomatensauce und Mozzarella, das beim Auseinanderziehen Fäden zieht und deshalb Supplì al telefono heißt. Pizza bianca ist ein flaches Brot mit Öl und Salz, oft mit Mortadella belegt. Ein Maritozzo ist ein süßes Hefebrötchen mit Sahne, traditionell zum Frühstück. Pizza al taglio wird in Ofenblechen gebacken und nach Gewicht verkauft.

Süßes und Eis

Zu den römischen Süßspeisen gehören Crostata mit Ricotta und Sauerkirschen und Bomboloni, gefüllte Berliner. Für Gelato gilt: natürliche Farben, flache Behälter mit Deckeln, Pistazie in grau grünem Ton. Die Grattachecca, ein Eisgetränk aus geriebenem Eis mit Fruchtsirup, ist ein Sommerklassiker am Tiber.

Wein: Frascati und Castelli Romani

Die Weine Latiums kommen aus den Albaner Bergen. Frascati ist ein trockener Weißwein aus Malvasia und Trebbiano, der in Osterien im Karaffenformat, dem Sfuso, serviert wird. Cesanese del Piglio ist ein Rotwein aus dem Süden, Est! Est!! Est!!! ein Weißwein aus Montefiascone. Eine Karaffe kostet in Trattorien 8 bis 15 Euro für einen halben Liter.

Carbonara richtig: Zutaten und typische Fehler

Eine echte Carbonara besteht aus 5 Zutaten: Spaghetti oder Rigatoni, Guanciale, Eigelb, Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer. Der Guanciale wird ohne Öl ausgebraten, bis das Fett flüssig ist, die Eier werden mit Käse und Pfeffer verrührt und mit einem Schuss Nudelwasser cremig gerührt, sodass keine Sahne nötig ist. Fehler, die Sie in Touristenlokalen erkennen, sind Sahne, Knoblauch, Zwiebeln, Speck statt Guanciale und geriebener Parmesan als Ersatz. Die Legende führt die Gerichts auf Köhler, Carbonari, oder auf amerikanische Soldaten im Jahr 1944 zurück, sicher ist, dass die heutige Form nach dem Zweiten Weltkrieg entstand.

Pecorino Romano, Parmigiano und Guanciale erklärt

Pecorino Romano DOP ist ein Hartkäse aus Schafsmilch, mindestens 5 Monate gereift, salzig und würzig, die Basis der römischen Pasta. Parmigiano Reggiano kommt aus dem Norden und ist milder. Guanciale wird aus der Schweinebacke gemacht, gesalzen, gewürzt und mindestens 3 Wochen getrocknet, im Unterschied zu Pancetta ist er fetter und aromatischer. Achten Sie in Salumerie auf diese Produkte, sie kosten 15 bis 30 Euro pro Kilogramm.

Fisch in Rom: Fritto, Baccalà und Vongole

Rom liegt nicht am Meer, doch die Küche kennt Fisch. Beliebt sind Baccalà fritto, frittierter Stockfisch im Backteig, Spaghetti alle vongole mit Venusmuscheln, Fritto misto mit Kalmaren und Garnelen und Filetti di baccalà in den Ghetto Lokalen. Frischen Fisch bieten Restaurants an der Küste in Ostia und Fiumicino, in Rom ist er teurer. Montags gibt es in vielen Lokalen keinen frischen Fisch, weil die Märkte sonntags schließen.

Frühstück, Bars und Gebäck

Ein römisches Frühstück ist süß und schnell: Cappuccino und Cornetto an der Bar für 2,50 bis 3 Euro. Cornetti gibt es leer, mit Creme, Marmelade oder Schokolade. Zum Frühstück essen viele Römer ein Maritozzo, ein Hefebrötchen mit Sahne. Herzhafte Frühstücke wie Rührei gibt es nur in Hotels und Touristencafés.

Trinken in Rom: Wein, Bier, Aperitif und Wasser

Zum Essen trinken Römer Weißwein aus Latium wie Frascati, offenen Hauswein oder Wasser mit Kohlensäure. Bier wird als Peroni, Nastro Azzurro und Moretti serviert, Craftbiere gibt es in Testaccio und Pigneto. Aperitifs sind Spritz, Negroni, Americano und Campari Soda, Digestifs Amaro, Limoncello, Sambuca und Grappa. Leitungswasser ist trinkbar und kostenlos, Restaurants servieren meist Flaschenwasser für 2 bis 3 Euro.

Essen für Vegetarier und Kinder

Vegetarier finden in Rom viel: Cacio e pepe, Pasta e ceci mit Kichererbsen, Carciofi alla romana, Puntarelle, Pizza margherita, Supplì, Fiori di zucca und Gemüsebeilagen, Contorni. Achten Sie auf versteckte Zutaten wie Guanciale in Saucen und Fleischbrühe in Suppen. Kinder essen Pasta mit Tomatensauce, Pizza, Supplì, Gelato und Prosciutto, Restaurants stellen halbe Portionen bereit.

Rom Feste und Speisen im Jahreslauf

Zu Ostern gibt es Abbacchio, Lamm aus dem Ofen, und die Pizza di Pasqua, ein salziges Brot mit Käse. Im Februar und März backen Bäckereien Frappe und Castagnole zum Karneval. Zum Festtag der Heiligen Josef am 19. März werden Zeppole mit Creme gegessen. Im Dezember stehen Panettone, Torrone und Krippenbäckerei im Vordergrund. Im Herbst bringen die Castelli Romani Kastanien und neuen Wein.

Rom Geheimtipps für Genießer

Testaccio: Markthalle und Küche

Im Viertel Testaccio finden Sie den Mercato di Testaccio mit Ständen für Panini, Supplì, frisches Obst und Fisch, die alten Trattorien für Innereien und Nudelgerichte und Bars für Kaffee. Am Wochenende sind Lokale voll, reservieren Sie. Das Viertel ist die Heimat der römischen Küche, weil sich hier bis 1975 der Schlachthof befand.

Kaffee: Sant'Eustachio, Tazza d'Oro und Bars

Die Bars Sant'Eustachio und Tazza d'Oro liegen nahe dem Pantheon und rösten ihre Bohnen selbst. Der Kaffee wird nach eigenem Rezept mit Zucker serviert. Ein Caffè shakerato im Sommer und ein Granita di caffè con panna sind Spezialitäten. Ein Espresso kostet am Tresen 1,20 bis 1,50 Euro.

Wein und Aperitivo

Weinbars, Enoteche, servieren Weine Latiums glasweise ab 4 Euro, mit Aufschnitt und Käse für 12 bis 20 Euro. Der Aperitivo in Monti, Trastevere und Testaccio kostet 8 bis 15 Euro mit einem Getränk und Snacks. Klassiker sind Spritz, Negroni, Campari und Wein.

Eisdielen, Backwaren und Konditoreien

Gutes Eis finden Sie in traditionellen Gelaterien nahe Pantheon, Trastevere und Prati. Die Pasticcerie backen Cornetti, Maritozzi, Crostate und Ricottakuchen. Sonntags kaufen Römer ein Tablett Gebäck für das Familienessen.

Käse, Schinken und Feinkost

Eine Salumeria verkauft Pecorino Romano, Ricotta, Prosciutto, Mortadella und Porchetta aus Ariccia, dem Ort südlich von Rom. Die Läden schneiden Aufschnitt frisch und packen Sandwiches. Kaufen Sie Öl, Nudeln, Wein und Käse hier statt in Souvenirläden.

Weingüter, Olivenöl und Feinkost in Latium

Die Castelli Romani bieten Weingüter mit Verkostungen, in Frascati, Grottaferrata, Marino und Velletri, ab 10 bis 25 Euro pro Person. Das Olivenöl der Sabina DOP aus den Hügeln nördlich von Rom ist mild und fruchtig, das Öl aus Canino DOP kräftiger. Sie kaufen es beim Erzeuger oder in Feinkostläden in Rom. Erdbeeren aus Nemi und Artischocken aus Ladispoli sind typische Produkte Latiums. Fragen Sie nach Herkunftssiegeln DOP und IGP, sie garantieren Herkunft und Herstellung.

Rom für Naschkatzen: Konditoreien und Eis

Zu den Klassikern gehören Cornetti, Maritozzi und Crostate in Konditoreien. Ein Gelato in der Waffel oder im Becher kostet 3 bis 5 Euro, Kugeln von Pistazie, Haselnuss, Zitrone, Erdbeere und Stracciatella sind typisch. In der Sommerhitze essen Römer Grattachecca an den Kiosken am Tiber. Schokolade und Pralinen gibt es in traditionellen Läden, Panettone im Dezember.

Rom Geheimrestaurants abseits des Trubels

Trattoria im Viertel

Eine Trattoria bietet Hausmannskost mit kurzer Karte in einem Familienbetrieb. Erkennen können Sie sie an einer Tafel mit Tagesgerichten, an Tischen mit Papiertischdecke und an italienischer Karte. Ein Menü mit Vorspeise, Pasta, Hauptgang und Wein kostet 25 bis 40 Euro. Gute Zonen sind Testaccio, San Lorenzo, Trastevere abseits der Hauptstraße, Prati, Monti und Ostiense.

Osteria und Enoteca

Die Osteria war ursprünglich eine Weinschenke und serviert heute einfache Gerichte, Wurst und Käse. Enoteche schenken Wein glasweise aus. Fragen Sie nach Weinen aus Latium wie Cesanese und Frascati.

Pizzeria und Straßenessen

Die Pizza in Rom ist dünn und knusprig, im Unterschied zu Neapel. Sie wird in Pizzerien am Abend gebacken, mittags gibt es Pizza al taglio. Straßenessen umfasst Supplì, Pizza bianca, Porchetta Panini und Maritozzi. In der Pizzeria bestellen Sie eine ganze Pizza pro Person, sie kostet 6 bis 12 Euro.

Jüdisch römische Küche im Ghetto

Im Ghetto servieren Lokale Carciofi alla giudia, frittierte Zucchini, Baccalà und Tortino di aliciotti mit Endivie. Die Küche entstand aus dem Leben der Juden Roms über Jahrhunderte. Einige Lokale schließen am Freitagabend und Samstag.

Was Sie wo essen: Kategorien im Überblick

Für Pasta gehen Sie nach Testaccio, Trastevere und San Lorenzo, wo Cacio e pepe, Amatriciana und Carbonara in Familienlokalen serviert werden. Für Pizza wählen Sie Pizzerien in Trastevere und Monti, für Pizza al taglio Bäckereien in Seitenstraßen. Für Fleisch und Innereien eignet sich Testaccio, für Fisch das Ghetto und der Küstenort Fiumicino. Für Vegetarisches bieten Trastevere, Monti und der Esquilin viele Lokale, für Süßes Konditoreien im Ghetto und in Prati. Für Kaffee gehen Sie in die Bars nahe dem Pantheon und in Testaccio, für Eis in die Gelaterien in Trastevere, Prati und im Zentrum. Für Aperitivo eignen sich Monti, Testaccio und Trastevere.

Essen gehen in Rom: Strukturierter Überblick der Gastronomie

Lokaltypen und Bedeutung

Ein Ristorante ist ein gehobenes Restaurant mit Weinkarte, eine Trattoria bodenständig und familiär, eine Osteria bietet Wein und einfache Speisen, eine Pizzeria Pizza, eine Tavola calda warme Gerichte, eine Enoteca Wein, eine Gelateria Eis, eine Pasticceria Gebäck, eine Bar Kaffee und Aperitif. Michelin Sterne besitzen in Rom mehrere Restaurants, die Preise beginnen bei 150 Euro.

Ablauf einer Mahlzeit

Ein Essen besteht aus Antipasto, Primo, Secondo, Contorno, Dolce, danach Kaffee und Amaro. Sie müssen nicht alle Gänge bestellen: Primo und Secondo genügen. Wasser wird in Flaschen serviert, Wein als Karaffe im halben oder ganzen Liter. Die Rechnung müssen Sie verlangen, il conto per favore. Ein Coperto von 1 bis 3 Euro deckt Brot und Gedeck.

Zeiten, Preise und Reservierung

Restaurants öffnen von 12.30 bis 14.30 Uhr und von 19.30 bis 23 Uhr. Reservieren Sie am Wochenende und in beliebten Vierteln. Ruhetage sind häufig Sonntag und Montag. Kosten pro Person liegen in einer Trattoria bei 25 bis 40 Euro, in einem gehobenen Ristorante bei 60 bis 120 Euro. Mittagessen ist günstiger als Abendessen.

Speisekarte lesen: Aufbau und Preise

Eine römische Speisekarte gliedert sich in Antipasti für 8 bis 14 Euro, Primi mit Pasta für 10 bis 16 Euro, Secondi mit Fleisch oder Fisch für 14 bis 28 Euro, Contorni für 5 bis 8 Euro und Dolci für 5 bis 8 Euro. Wasser kostet 2 bis 4 Euro, Wein im Glas 4 bis 8 Euro. Das Coperto von 1 bis 3 Euro steht am Ende der Karte. Wenn beim Fisch nur ein Preis pro Kilogramm steht, fragen Sie nach dem Gesamtpreis. Ein Gericht mit dem Vermerk surgelato ist tiefgekühlt, vom Vermerk fresco erwarten Sie Ware vom Markt.

Rom Ausflugsziele in der Umgebung

Ostia Antica: Die Hafenstadt der Römer

Ostia Antica war ab dem 4. Jahrhundert vor Christus die Hafenstadt Roms an der Tibermündung und zählte zur Kaiserzeit rund 50000 Einwohner. Das Ausgrabungsgelände umfasst rund 150 Hektar mit Thermen, einem Theater für etwa 3000 Zuschauer, dem Forum, dem Kapitol, Läden, Mietshäusern und Mosaiken. Höhepunkte sind die Neptunthermen mit Meeresmosaik, die Thermopolien, Imbisslokale der Antike, das Mithräum und eine Synagoge aus dem 1. Jahrhundert. Sie erreichen Ostia Antica in rund 30 Minuten mit dem Vorortzug ab Piramide, für den Besuch benötigen Sie 3 bis 4 Stunden, im Sommer mit Wasser und Kappe. Die Stätte ist weniger überlaufen als Pompeji und ähnlich eindrucksvoll.

Tivoli: Villen und Wasser

Tivoli liegt 30 Kilometer östlich in den Sabiner Bergen. Die Villa d'Este wurde ab 1550 für Kardinal Ippolito II. d'Este gebaut und besitzt einen Garten mit rund 500 Fontänen, Kaskaden und dem Orgelbrunnen. Die Villa Adriana, ab 118 von Kaiser Hadrian gebaut und seit 1999 Welterbe, ist mit rund 120 Hektar eine Palastanlage mit Thermen, Kanopus und Theater. Die Villa Gregoriana ist ein Park mit Wasserfall des Aniene, der rund 120 Meter tief stürzt. Sie erreichen Tivoli mit Bus ab Ponte Mammolo in rund 50 Minuten oder mit dem Zug ab Tiburtina in rund 1 Stunde.

Castelli Romani und die Albaner Berge

Südöstlich von Rom liegen die Albaner Berge mit den Castelli Romani. Frascati ist bekannt für Weißwein und die Villa Aldobrandini, Castel Gandolfo für die Sommerresidenz des Papstes und den Albaner See, Nemi für einen Kratersee und Erdbeeren, Ariccia für die Porchetta und eine Brücke aus dem 19. Jahrhundert, Grottaferrata für ein Kloster aus dem Jahr 1004. Der Monte Cavo erreicht 949 Meter. Züge fahren ab Termini nach Frascati in rund 30 Minuten und nach Castel Gandolfo in rund 40 Minuten, Busse verbinden die Orte.

Tuscia: Viterbo, Tarquinia und Cerveteri

Nördlich von Rom liegt die Tuscia, die Heimat der Etrusker. Cerveteri besitzt die Nekropole Banditaccia mit kuppelförmigen Grabhügeln, Tarquinia bemalte Grabkammern, beide seit 2004 Welterbe. Viterbo besitzt den Papstpalast aus dem 13. Jahrhundert und Thermen mit heißem Wasser. Der Zug ab Ostiense fährt nach Viterbo in rund 1,5 Stunden, nach Tarquinia in etwa 1 Stunde ab Termini.

Bracciano See und Sabiner Berge

Der Bracciano See liegt 40 Kilometer nordwestlich, ein Vulkansee mit Trinkwasserqualität, an dem Strände in Anguillara und Trevignano liegen. Das Castello Orsini Odescalchi in Bracciano ist eine Burg aus dem 15. Jahrhundert. Zug ab Ostiense in rund 1 Stunde 10 Minuten. Die Sabiner Berge bieten Dörfer wie Subiaco mit dem Kloster Sacro Speco, in dem Benedikt lebte, und Farfa mit einer Abtei.

Viterbo, Caprarola und Bomarzo: Renaissance Gärten und Monster

Nördlich von Rom liegen Orte, die viele Reisende überspringen. Die Villa Lante bei Bagnaia besitzt einen Renaissancegarten mit Wasserspielen, Caprarola den fünfeckigen Palazzo Farnese von 1559 mit einer runden Wendeltreppe, Bomarzo den Park der Monster, den Sacro Bosco, mit Skulpturen aus dem 16. Jahrhundert, die aus Felsen gehauen wurden, darunter ein Riese und ein Schlund. Mit dem Auto erreichen Sie alle 3 Orte in rund 1,5 Stunden.

Calcata, Sutri und Nemi

Calcata ist ein Künstlerdorf auf einem Tuffhügel im Valle del Treja. Sutri besitzt ein römisches Amphitheater aus Tuff und eine Felsenkirche, Nemi das Museum der Römischen Schiffe, das an die Prunkschiffe Caligulas erinnert, die im See gefunden wurden. Sie erreichen die Orte mit Auto oder Bus.

Palestrina, Anzio und Nettuno

Palestrina, das antike Praeneste, besitzt ein Terrassenheiligtum der Fortuna Primigenia aus dem 2. Jahrhundert vor Christus, in dessen Palazzo Barberini das Archäologische Museum liegt. Anzio und Nettuno am Meer bieten Strände, einen Hafen und den Amerikanischen Friedhof von 1944 mit 7800 Gräbern. Beide erreichen Sie mit dem Zug in rund 1 Stunde.

Subiaco und die Klöster des Heiligen Benedikt

Subiaco liegt 70 Kilometer östlich in den Bergen. Das Kloster Sacro Speco klebt an einer Felswand über einer Höhle, in der Benedikt um 500 lebte, Santa Scolastica ist das älteste noch bewohnte Benediktinerkloster. Der Bus ab Ponte Mammolo braucht rund 1,5 Stunden.

Ninfa und Sermoneta

Der Garten von Ninfa liegt in den Ruinen einer mittelalterlichen Stadt südlich von Rom und gilt als einer der schönsten Gärten der Welt. Er ist nur an einzelnen Tagen im Jahr geöffnet, Reservierung ist nötig. Sermoneta besitzt eine Burg und eine Altstadt, die Orte liegen 70 Kilometer von Rom.

Rom Ausflüge organisieren: Zug, Bus und geführte Touren

Für Ausflüge kaufen Sie Regionalzugtickets am Automaten oder in der App, stempeln Papiertickets am Bahnsteig und prüfen Fahrpläne, da manche Strecken am Sonntag seltener fahren. Busse der Gesellschaft Cotral verbinden Rom mit Tivoli, Subiaco, Palestrina und Castelli Romani ab Ponte Mammolo, Anagnina und Laurentina. Geführte Touren nehmen Ihnen Wege ab, kosten aber 60 bis 150 Euro. Wer ein Auto mietet, holt es am Stadtrand ab, da das Zentrum ZTL ist.

Rom Ausflüge mit Kindern: Parks, Tiere und Filme

Für Kinder bietet die Umgebung Parks und Erlebnisse. Der Freizeitpark Cinecittà World bei Castel Romano zeigt Achterbahnen und Filmwelten, Zoomarine bei Torvaianica Delfinshows und Wasserparks, der Luneur Park im Bezirk EUR ist ein historischer Vergnügungspark mit Riesenrad. Das Kindermuseum Explora und der Bioparco liegen in der Stadt. In Ostia Antica erleben Kinder Ruinen zum Entdecken, im Naturpark Castelporziano leben Damwild und Wildschweine, die Sie mit Führung sehen.

Rom Tagesausflüge mit realen Strecken und Routenbeschreibungen

Ostia Antica und Lido di Ostia

Nehmen Sie um 8.30 Uhr die Metro B bis Piramide und steigen Sie in den Vorortzug Richtung Lido. Nach rund 30 Minuten erreichen Sie Ostia Antica, wo Sie 3 Stunden verbringen. Am Mittag fahren Sie 20 Minuten weiter nach Lido di Ostia, essen Fisch in einem Strandlokal und baden im Meer. Die Rückfahrt dauert rund 45 Minuten, das Tagesticket für den Nahverkehr genügt.

Tivoli: Villa d'Este, Villa Gregoriana und Villa Adriana

Nehmen Sie um 8 Uhr die Metro B bis Ponte Mammolo und den Bus nach Tivoli. Nach 50 Minuten besichtigen Sie die Villa d'Este, danach die Villa Gregoriana. Am Mittag essen Sie in der Altstadt, am Nachmittag fahren Sie mit einem Bus 4 Kilometer zur Villa Adriana. Rückfahrt am späten Nachmittag, der Tag ist ausgefüllt.

Castel Gandolfo, Albaner See und Frascati

Fahren Sie mit dem Zug ab Termini nach Castel Gandolfo, 40 Minuten. Sie besichtigen den Ort und den päpstlichen Palast, laufen zum Albaner See und baden dort im Sommer. Mit dem Bus fahren Sie nach Frascati, essen Porchetta und trinken Wein in einer Osteria, und fahren mit dem Zug zurück, 30 Minuten. Kombinieren Sie den Tag mit einem Spaziergang durch die Villa Aldobrandini.

Orvieto und Civita di Bagnoregio

Fahren Sie um 8 Uhr mit dem Zug in 1 Stunde 15 Minuten nach Orvieto, besichtigen Sie den Dom mit Mosaikfassade und den Brunnen des Heiligen Patrick. Mit dem Bus fahren Sie in 25 Minuten nach Bagnoregio und laufen über die 300 Meter lange Brücke nach Civita. Rückfahrt am späten Nachmittag.

Pompeji und Neapel in 1 Tag

Fahren Sie um 7 Uhr mit dem Frecciarossa in 1 Stunde 10 Minuten nach Neapel, nehmen Sie die Circumvesuviana nach Pompeji Scavi, 35 Minuten. Nach 3 bis 4 Stunden in Pompeji essen Sie Pizza in Neapel und fahren am Abend zurück. Ein langer Tag von 14 Stunden, aber machbar.

Sperlonga und Gaeta am Meer

Fahren Sie mit dem Regionalzug ab Termini nach Fondi Sperlonga, rund 1 Stunde 15 Minuten, und mit dem Bus 15 Minuten nach Sperlonga. Sie besichtigen die weiße Altstadt und die Grotte des Tiberius mit Museum, baden im Sand und essen Fisch. Alternativ fahren Sie weiter nach Gaeta.

Florenz und Assisi in 1 Tag

Der Frecciarossa fährt in rund 1,5 Stunden nach Florenz, Assisi erreichen Sie mit Regionalzug in rund 2 Stunden. Für beide Ziele bleibt nur ein Ausschnitt, erwägen Sie eine Übernachtung.

Cerveteri und Tarquinia in 1 Tag

Fahren Sie mit der Metro A bis Cornelia und mit dem Bus nach Cerveteri, rund 1 Stunde. Die Nekropole Banditaccia mit Grabhügeln und Straßen ist rund 2 Stunden zu besichtigen. Danach fahren Sie weiter mit dem Bus oder Zug nach Tarquinia, dessen Nationalmuseum und Gräber bemalte Wände mit Tänzern und Musikern zeigen. Rückfahrt am Nachmittag mit dem Zug ab Tarquinia, rund 1 Stunde bis Termini.

Rom Reiseziele rund um das Urlaubsgebiet mit regionaler Erweiterung

Latium: Ciociaria, Rieti und Ponza

Südöstlich von Rom liegt die Ciociaria mit Alatri, Anagni mit dem Dom des 12. Jahrhunderts und Veroli. Rieti im Norden gilt als Mittelpunkt Italiens und liegt am Fuß des Terminillo, dem Skiberg Roms. Ponza erreichen Sie von Anzio oder Formia mit dem Schiff in rund 1,25 Stunden, die Inseln Ponza und Ventotene bieten Buchten und Weinberge.

Umbrien und Toskana

Von Rom erreichen Sie in 1 bis 2 Stunden Orvieto, Assisi, Spoleto, Perugia, Florenz und Siena. Umbrien bietet den Dom von Orvieto, die Basilika San Francesco in Assisi und den Ponte delle Torri in Spoleto. Siena und Florenz erreichen Sie mit Zug und Bus. Wer eine Woche mehr Zeit hat, verbindet Rom mit der Toskana, den Cinque Terre oder Umbrien.

Umbrien im Detail für Romreisende

Von Rom erreichen Sie Umbrien in 1 bis 2 Stunden. Orvieto liegt auf einem Tuffplateau und besitzt einen Dom mit Mosaikfassade aus dem 14. Jahrhundert und unterirdische Gänge, die Sie mit Führung besuchen. Assisi ist die Stadt des heiligen Franziskus mit der Basilika und Fresken von Giotto, Spoleto besitzt den Ponte delle Torri, eine Brücke über eine Schlucht, und Spello Gassen mit Blumen. In Perugia lohnen die Rocca Paolina und die Schokolade. Wer 2 Tage Zeit hat, verbindet Orvieto und Assisi mit einer Übernachtung.

Kampanien: Neapel, Caserta und Amalfi

Der Zug fährt in 1 Stunde 10 Minuten nach Neapel, dort erreichen Sie die Altstadt, das Archäologische Museum und Pompeji. Der Königspalast von Caserta liegt 30 Minuten nördlich von Neapel. Die Amalfiküste erreichen Sie ab Neapel mit Bus oder Fähre, ein Tagesausflug von Rom ist zu lang.

Abruzzen: L'Aquila, Sulmona und Nationalpark

Von Rom fahren Busse in 1,5 Stunden nach L'Aquila und Sulmona. Die Abruzzen bieten Berge, Burgen wie Rocca Calascio und den Nationalpark mit Bären und Wölfen. Die Region ist wenig besucht, mit Dörfern und Wanderwegen.

Rom kombinieren: Neapel, Florenz, Umbrien, Sizilien und Sardinien

Rom lässt sich mit anderen Zielen verbinden. Nach Neapel mit Pompeji und der Amalfiküste fährt der Frecciarossa in 1 Stunde 10 Minuten, nach Florenz in 1,5 Stunden, nach Venedig in 3 Stunden 45 Minuten. Nach Umbrien mit Orvieto, Assisi und Spoleto fahren Regionalzüge in 1 bis 2 Stunden. Nach Sardinien und Sizilien fahren Fähren ab Civitavecchia, rund 80 Kilometer nordwestlich, ab 8 bis 20 Stunden. Wer 2 Wochen Zeit hat, verbindet Rom mit Florenz und Neapel, wer 3 Wochen hat, ergänzt Venedig und die Amalfiküste.

Rom schönste Strände und Buchten der Region mit Zugängen und Lage

Ostia und Fregene: Strände der Römer

Lido di Ostia ist der Stadtstrand Roms, 25 Kilometer entfernt. Er ist ein langer Sandstrand mit Strandbädern, Bars und Restaurants, die Liegen und Schirme für 15 bis 30 Euro pro Tag vermieten. Freie Strände, Spiagge libere, gibt es zwischen den Bädern. Der Naturstrand Castelporziano liegt südlich mit freien Abschnitten und Dünen. Fregene, 35 Kilometer nordwestlich, hat feinen Sand und einen Pinienwald, der bis an den Strand reicht.

Santa Marinella, Ladispoli und Anzio

Nördlich liegen Ladispoli und Santa Marinella mit Sand und Kies und Zugverbindungen ab Termini. Südlich liegen Anzio und Nettuno mit langen Stränden und Fischrestaurants, in 1 Stunde per Zug erreichbar. Die Strände sind im Sommer an Wochenenden voll.

Sabaudia, Circeo und San Felice

Der Nationalpark Circeo bietet rund 100 Kilometer von Rom entfernt Dünen, Küstenwald und Seen. Der Strand von Sabaudia erstreckt sich rund 25 Kilometer lang mit Dünen. San Felice Circeo liegt am Fuß des Monte Circeo, mit der Grotta Guattari, in der Neandertaler lebten. Die Strände sind ruhiger, aber ohne Auto schwer zu erreichen.

Sperlonga, Gaeta und Terracina

Sperlonga hat 2 Sandstrände unter einer weißen Altstadt, die Grotte des Tiberius und einen Turm. Gaeta besitzt den Strand Serapo von rund 2 Kilometern Länge, eine Kirche auf dem Berg und die gespaltene Felswand Montagna Spaccata. Terracina hat den Tempel des Jupiter Anxur auf einem Hügel über dem Meer. Die Orte liegen 1,5 bis 2 Stunden von Rom entfernt.

Ponza und Ventotene

Ponza erreichen Sie von Anzio mit Fähre oder Tragflügelboot in 1 bis 1,5 Stunden, von Formia in rund 1 Stunde. Die Insel bietet die Buchten Frontone und Cala Feola mit natürlichen Becken, den Felsstrand Chiaia di Luna, der wegen Felssturzgefahr nicht zum Baden zugelassen ist, und Boote zu Buchten. Ventotene ist kleiner und ruhiger. Buchen Sie Überfahrten vorab, im Hochsommer fahren sie ausgebucht.

Seen: Bracciano, Albano und Nemi

Der Bracciano See bietet Strände mit Wiesen und Kies in Anguillara und Trevignano, der Albaner See liegt 20 Kilometer südöstlich und ist im Sommer Badesee, der Nemi See ist ein Kratersee zum Spazieren. Möglichkeiten zum Segeln und Windsurfen finden Sie am Bracciano See.

Ostia im Detail: Strandbäder, Preise und Naturstrände

Lido di Ostia besteht aus Strandbädern, die 15 bis 40 Euro pro Tag kosten, mit Bar, Restaurant und Duschen. Die Spiaggia libera, freie Abschnitte, liegen am Rand und sind im Sommer voll. Der Strand von Castelporziano ist ein langer Naturstrand, den Sie mit Bus 061 ab Ostia erreichen, mit Dünen und wenig Bebauung. Der Abschnitt Capocotta südlich davon ist ein ruhiger Naturstrand mit Dünen. Baden Sie nur bei grüner Flagge, die Strömung ist an manchen Tagen stark.

Strandtag ab Rom: Kosten, Anreise und Ausstattung

Für einen Strandtag in Ostia benötigen Sie ein Nahverkehrsticket für rund 1,50 Euro pro Fahrt, Liegen und Schirm kosten 15 bis 30 Euro, ein Mittagessen mit Fisch 15 bis 30 Euro. Die Metro B bis Piramide und der Vorortzug bringen Sie in etwa 40 Minuten ans Meer, am Wochenende im Sommer sind Züge überfüllt. Fahren Sie vor 9 Uhr, und nehmen Sie Getränke und Sonnenschutz mit. Für Kinder bieten Strandbäder Spielbereiche und Animation.

Rom Pflanzenwelt, Vegetation und Landschaftsstruktur der Umgebung

Rom Vegetation: Pinien, Zypressen und Steineichen

Die Rom Vegetation ist mediterran geprägt. Die Schirmpinien, Pinus pinea, prägen Straßen, Villen und Strände und wurden von Ottorino Respighi in seinen Pini di Roma verewigt. Zypressen betonen Alleen und Friedhöfe, Steineichen bilden Wälder in Parks, Platanen säumen den Tiber. Auf dem Aventin blühen Orangenbäume in der Via di Santa Sabina, im Frühjahr duftet die Stadt nach Jasmin und Glyzinien.

Parks, Gärten und Botanischer Garten

Die Stadt ist grün: Villa Borghese, Villa Doria Pamphilj mit 184 Hektar, Villa Ada und der Regionalpark Via Appia Antica sind große Grünflächen. Der Botanische Garten in Trastevere auf 12 Hektar zeigt Bambus, Palmen und Orchideen. Der Rosengarten Roseto Comunale am Aventin blüht im Mai mit rund 1100 Sorten. Der Orangengarten und die Gärten der Villa Farnesina bieten Ruhe.

Küstenlandschaft und Naturschutzgebiete

Die Küste von Ostia bis Circeo besteht aus Dünen mit Wacholder, Strandhafer, Sandlilien und Küstenwäldern aus Steineichen und Pinien. Der Nationalpark Circeo schützt Dünen, Sumpf, Seen und den Berg Monte Circeo. Die Naturreservate Castelporziano und Litorale Romano schützen Wälder mit Damwild und Wildschweinen. Salzwiesen bieten Zugvögeln Raststätten.

Tiere in der Stadt

In Rom leben über 1000 Halsbandsittiche, die in den Parks kreischen, und Möwen, die zwischen Tiber und Tiberinsel nisten. Im Herbst und Winter ziehen Starenschwärme mit über 10000 Vögeln über die Stadt, in den Vororten begegnen Ihnen Wildschweine. Im Tiber leben Fische, und an den Ufern brüten Reiher.

Bäume und Blüten im Jahreslauf

Im Februar blühen Mandelbäume, im März Magnolien und Kirschen, im April Glyzinien an Mauern und Judasbäume mit violetten Blüten. Im Mai stehen Rosen, Jasmin und Lavendel in Blüte, im Juni Oleander und Lindenblüten, die Straßen wie die Via Appia Antica duften. Im Herbst färben sich Platanen am Tiber, Feigenbäume tragen im September Früchte. Zypressen und Pinien bleiben grün, Steineichen tragen im Herbst Eicheln.

Wilde Kräuter und Küche

Auf Wiesen wachsen Wildkräuter, die in der Küche verwendet werden: Cicoria, Zichorie, Borretsch, Fenchel und Minze, die Römer Mentuccia nennen und in die Artischocken geben. Auf den Feldern der Campagna sammeln Einheimische im Frühjahr Spargel und Pilze in den Wäldern der Albaner Berge. Wer in Wäldern sammeln möchte, benötigt Erlaubnisse der Gemeinden.

Landschaft und Untergrund: Tuff, Travertin und Ebene

Rom steht auf Vulkanasche der Albaner Berge, die zu Tuff verfestigt ist. Tuff ist leicht zu bearbeiten und war Baumaterial für Aquädukte, Mauern und die Katakomben. Travertin aus Tivoli lieferte Colosseum und Petersplatz, Pozzolan, Vulkanasche, war Bestandteil des römischen Betons. Die Hügel Roms entstanden durch Erosion der Tuffebene durch den Tiber und seine Nebenflüsse. Die Küstenebene Agro Pontino südlich wurde in den 1930er Jahren entwässert, davor war sie Sumpf.

Rom schönste Wanderwege und Wanderungen mit echten Streckenverläufen

Die Rom Wanderwege beginnen in der Stadt und führen in die Albaner Berge, die Sabiner Berge und an die Küste. Die folgenden Touren enthalten Streckenlängen, Gehzeiten und Zugänge.

Rom Wanderung auf der Via Appia Antica

Die Via Appia Antica ist ein Wanderweg mit Basaltpflaster. Vom Grab der Caecilia Metella gehen Sie in Richtung Süden vorbei an Grabmälern, der Villa der Quintilier und Katakomben, die Strecke bis zur Villa dei Quintili misst rund 5 Kilometer, Sie brauchen 2 Stunden. Am Sonntag ist die Straße für Autos gesperrt, Fahrräder können Sie am Besucherzentrum mieten. Der ausgebaute Abschnitt reicht bis Frattocchie, rund 16 Kilometer.

Parco degli Acquedotti

Von der Metro Station Giulio Agricola gehen Sie in den Park, der die Bögen des Aqua Claudia und der Anio Novus in einer Wiese zeigt. Ein Rundweg misst rund 6 Kilometer und dauert 2 Stunden. Im Frühjahr weiden Schafe im Park, die Aussicht auf die Aquädukte ist berühmt.

Via Francigena: Der letzte Abschnitt nach Rom

Die Via Francigena ist der Pilgerweg von Canterbury nach Rom. Die letzte Etappe führt von La Storta über den Monte Mario zum Petersplatz, rund 19 Kilometer in 5 bis 6 Stunden. Vom Monte Mario sahen Pilger erstmals die Kuppel des Petersdoms. Der Weg führt durch den Park Insugherata und den Park Monte Mario.

Albaner Berge: Monte Cavo und Albaner See

Von Rocca di Papa führt ein Weg auf den Monte Cavo, 949 Meter, in rund 1,5 Stunden, auf der antiken Via Sacra, die zu einem Tempel des Jupiter führte. Der Rundweg um den Albaner See misst rund 10 Kilometer, der Weg um den Nemi See rund 5 Kilometer. Zufahrt mit Zug und Bus ab Termini.

Monte Soratte und Monti Lucretili

Der Monte Soratte erhebt sich einzeln 691 Meter aus der Ebene 45 Kilometer nördlich von Rom, mit Klöstern und Bunkern. Der Aufstieg dauert rund 2 Stunden. Im Naturpark Monti Lucretili führt eine Rundtour zum Monte Gennaro, 1271 Meter, in rund 6 Stunden, mit Blick auf die Hauptstadt.

Monte Circeo und Monte Orlando

Der Monte Circeo bei San Felice ist 541 Meter hoch, der Weg zum Gipfel führt durch Macchia und dauert 3 Stunden. Im Park Monte Orlando in Gaeta führt ein Rundweg zu einem römischen Mausoleum und Aussichten über die Bucht.

Cammino di San Benedetto

Der Cammino di San Benedetto führt von Norcia über Subiaco nach Montecassino, rund 300 Kilometer, und verbindet Klöster des Heiligen Benedikt. Einzelne Abschnitte um Subiaco, wie der Weg zum Kloster Sacro Speco, sind als Tageswanderungen geeignet.

Riserva Decima Malafede und Tiber Radweg

Das Naturreservat Decima Malafede im Südwesten der Stadt besitzt Wälder, Wiesen und Bäche auf rund 6000 Hektar, mit Wegen von 5 bis 15 Kilometern. Am Tiber führen Rad und Wanderwege von der Innenstadt flussaufwärts und flussabwärts, der Uferweg misst rund 20 Kilometer im Stadtgebiet und bietet ruhige Abschnitte, etwa zwischen Ponte Milvio und Tiberinsel.

Subiaco: Klöster und Wege

Von Subiaco führt ein Weg zum Kloster Sacro Speco in 1 Stunde, weiter zur Höhle von Benedikt und Kapelle. Der Rundweg über den Monte Taleo und die Klöster misst rund 10 Kilometer und dauert 4 Stunden. In den Bergen um Subiaco beginnen Wege des Cammino di San Benedetto.

Vespa und E Bike Touren

Vespa Touren mit Fahrer führen an einem halben Tag zu Colosseum, Forum, Trastevere und Gianicolo, sie kosten 70 bis 150 Euro. E Bikes mieten Sie für 25 bis 50 Euro pro Tag, für die Via Appia Antica, den Tiber Radweg und den Park der Villa Borghese. Beachten Sie, dass Fahrer von Rollern in Rom Helm tragen müssen und Fahrräder nicht auf Gehwegen fahren dürfen.

Regeln und Sicherheit

Für Wanderungen gilt: Im Sommer starten Sie vor 8 Uhr, nehmen 2 bis 3 Liter Wasser mit, tragen Kopfbedeckung und feste Schuhe. Wetter wechselt in den Bergen schnell, Gewitter sind am Nachmittag häufig. Der Notruf ist 112.

Rom Reiserouten für verschiedene Aufenthaltsdauern

Jede Rom Reiseroute steht und fällt mit den Wegen zwischen den Vierteln. Das Zentrum ist kompakt, aber Kopfsteinpflaster, Treppen und Hitze machen jeden Kilometer zu einem längeren. Rechnen Sie mit 10 bis 12 Kilometern pro Besichtigungstag und legen Sie Reservierungen auf Vormittage. Jede Rom Route in diesem Kapitel ist ohne Mietwagen machbar, Ausflüge in die Umgebung nutzen Zug und Bus. Buchen Sie Zeitfenster für Colosseum, Vatikan und Galleria Borghese, sobald Ihre Route feststeht.

Rom 3 Tage Reiseroute kompakt: Die Höhepunkte

Tag 1: Sie starten um 8.30 Uhr am Colosseum, gehen durch das Forum Romanum auf den Palatin und steigen zum Kapitol mit der Piazza del Campidoglio. Nach dem Mittagessen in den Gassen um den Campo de' Fiori spazieren Sie zum Pantheon und zur Piazza Navona. Den Abend verbringen Sie in Trastevere mit Pasta all'Amatriciana in einer Trattoria.

Tag 2: Um 8 Uhr beginnen Sie im Vatikan mit den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle, danach folgen der Petersdom und wahlweise die Kuppel mit 551 Stufen. Zu Mittag essen Sie im Viertel Prati. Am Nachmittag gehen Sie über die Engelsbrücke zur Engelsburg, dann zum Trevi Brunnen und zur Spanischen Treppe. Den Sonnenuntergang erleben Sie vom Pincio.

Tag 3: Mit Reservierung besuchen Sie die Galleria Borghese und spazieren durch den Park der Villa Borghese. Nach dem Mittagessen in Testaccio fahren Sie mit Bus 118 auf die Via Appia Antica zu den Katakomben. Zum Flughafen nehmen Sie den Leonardo Express ab Termini.

Rom 5 Tage Reiseroute intensiv: Höhepunkte und Viertel

Tag 1: Colosseum, Forum Romanum und Palatin am Vormittag, Kapitol und Kaiserforen am Nachmittag, Abendessen in Monti.

Tag 2: Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle am Morgen, Petersdom und Kuppel am Mittag, Engelsburg am Nachmittag.

Tag 3: Pantheon, Piazza Navona, Palazzo Altemps und Chiostro del Bramante am Vormittag, Trevi Brunnen, Spanische Treppe und Pincio am Nachmittag, Aperitivo in Trastevere.

Tag 4: Galleria Borghese mit Reservierung, danach Park der Villa Borghese, Kapuzinergruft und Santa Maria della Vittoria mit Berninis Theresa am Nachmittag, Abendessen in Prati.

Tag 5: Aventin mit Schlüsselloch, Orangengarten und Rosengarten am Vormittag, Circus Maximus, Caracalla Thermen oder Testaccio am Nachmittag, Via Appia Antica mit Katakomben für Ausdauernde.

Rom 7 Tage Reiseroute klassisch: Stadt und Umgebung

Tag 1: Ankunft und Einstieg im Zentrum: Pantheon, Piazza Navona, Trevi Brunnen, Abendessen in Trastevere.

Tag 2: Colosseum, Forum Romanum und Palatin am Vormittag, Kapitol, Vittoriano mit Aufzug und Kaiserforen am Nachmittag.

Tag 3: Vatikanische Museen und Petersdom, am Nachmittag Engelsburg und Borgo.

Tag 4: Galleria Borghese am Morgen, Tridente mit Piazza del Popolo, Santa Maria del Popolo, Spanischer Treppe und Via Margutta am Nachmittag.

Tag 5: Aventin, Santa Sabina, Circus Maximus, Caracalla Thermen und Testaccio mit Markthalle.

Tag 6: Ausflug nach Ostia Antica mit dem Vorortzug, 30 Minuten, Besichtigung 3 Stunden, danach Strand in Lido di Ostia.

Tag 7: Trastevere mit Santa Maria in Trastevere und Villa Farnesina am Vormittag, Gianicolo zur Kanone um 12 Uhr, Palazzo Massimo oder Domus Aurea am Nachmittag.

Rom 10 Tage Reiseroute mit erweiterten Ausflügen

Tag 1: Ankunft, Spaziergang durch das Zentrum zu Pantheon, Piazza Navona und Trevi Brunnen.

Tag 2: Colosseum, Forum Romanum und Palatin.

Tag 3: Vatikanische Museen, Sixtinische Kapelle und Petersdom.

Tag 4: Galleria Borghese, Villa Borghese, Tridente und Spanische Treppe.

Tag 5: Aventin, Circus Maximus, Caracalla Thermen und Testaccio.

Tag 6: Via Appia Antica mit Katakomben, Grab der Caecilia Metella und Villa der Quintilier, danach Parco degli Acquedotti.

Tag 7: Tivoli: Bus ab Ponte Mammolo in 50 Minuten, Villa d'Este am Vormittag, Villa Gregoriana, Villa Adriana am Nachmittag.

Tag 8: Castelli Romani: Zug nach Castel Gandolfo, Albaner See, Frascati mit Wein und Porchetta.

Tag 9: Orvieto mit Dom und Brunnen des Heiligen Patrick, Civita di Bagnoregio am Nachmittag.

Tag 10: Trastevere, San Clemente und Domus Aurea am Vormittag, Abreise am Nachmittag.

Rom 14 Tage Reiseroute mit vollständiger Regionserkundung

Tag 1: Ankunft, Piazza Navona, Pantheon und Trevi Brunnen.

Tag 2: Colosseum, Forum Romanum und Palatin, Abendessen in Monti.

Tag 3: Vatikanische Museen, Sixtinische Kapelle, Petersdom.

Tag 4: Engelsburg, Borgo, Piazza Navona, Palazzo Altemps und Chiostro del Bramante.

Tag 5: Galleria Borghese, Villa Borghese, Spanische Treppe und Pincio.

Tag 6: Aventin, Circus Maximus, Caracalla Thermen, Testaccio.

Tag 7: Via Appia Antica, Katakomben, Parco degli Acquedotti.

Tag 8: Trastevere, Gianicolo, Botanischer Garten und Villa Farnesina.

Tag 9: Ostia Antica und Lido di Ostia.

Tag 10: Tivoli mit Villa d'Este, Villa Gregoriana und Villa Adriana.

Tag 11: Castelli Romani und Albaner See.

Tag 12: Neapel und Pompeji, Frecciarossa in 1 Stunde 10 Minuten.

Tag 13: Sperlonga und Gaeta am Meer, mit Zug und Bus.

Tag 14: Palazzo Massimo, Crypta Balbi oder Centrale Montemartini am Vormittag, Abreise am Nachmittag.

Rom 4 Tage mit Kindern: Tag für Tag

Tag 1: Colosseum mit Kinderführung am Vormittag, Mund der Wahrheit an Santa Maria in Cosmedin, Circus Maximus zum Rennen auf der Wiese, Eis am Nachmittag.

Tag 2: Vatikanische Museen mit Schnitzeljagd, Petersplatz und Petersdom, am Nachmittag Spiel in den Parks am Gianicolo, Pizza am Abend.

Tag 3: Villa Borghese mit Bioparco, Bootsfahrt auf dem Teich, Rad fahren, danach Spanische Treppe und Trevi Brunnen mit Münzwurf.

Tag 4: Ausflug nach Ostia Antica und Strand von Ostia, Sandburgen und Meer, Rückfahrt am Abend.

Rom 4 Tage für Kunstfans: Tag für Tag

Tag 1: Vatikanische Museen, Sixtinische Kapelle, Raffaels Stanzen und Petersdom mit Pietà.

Tag 2: Galleria Borghese mit Bernini und Caravaggio am Vormittag, Santa Maria del Popolo mit Caravaggio, Santa Maria della Vittoria mit Bernini am Nachmittag.

Tag 3: San Luigi dei Francesi, Sant'Agostino, Santa Maria della Pace, Palazzo Altemps, Doria Pamphilj Galerie und Sant'Ignazio.

Tag 4: Palazzo Barberini mit Caravaggio und Holbein, Kapitolinische Museen, Palazzo Massimo mit Fresken der Livia am Nachmittag.

Rom 3 Tage für Feinschmecker: Tag für Tag

Tag 1: Frühstück mit Cornetto und Cappuccino, Vormittag Campo de' Fiori Markt, Mittagessen mit Carbonara oder Cacio e pepe in Trastevere, Nachmittag Pizza bianca und Supplì, Abend im jüdischen Ghetto mit Carciofi alla giudia.

Tag 2: Mercato Testaccio am Vormittag, Mittagessen mit Coda alla vaccinara in Testaccio, am Nachmittag Kaffee bei Sant'Eustachio und Gelato, Abend Aperitivo in Monti.

Tag 3: Ausflug in die Castelli Romani nach Frascati und Ariccia mit Weinprobe, Porchetta und Abendessen in einer Osteria.

Praktische Rom Reisetipps: Parken, Verkehr, Preise, Verhalten und lokale Regeln

Nahverkehr: Metro, Bus und Tram

Die Metro besitzt Linien A, B, B1 und C und fährt von etwa 5.30 Uhr bis 23.30 Uhr, freitags und samstags länger. Bus und Straßenbahnen ergänzen sie, wichtige Straßenbahnlinien sind die 8 nach Trastevere und die 3 zum Colosseum. Tickets kaufen Sie am Automaten, in Tabakläden oder per App, stempeln Sie das Papierticket beim ersten Einsteigen. Ein Einzelticket kostet 1,50 Euro und gilt 100 Minuten, Zeitkarten kosten 7, 12,50, 18 und 24 Euro. Bus 64 fährt vom Bahnhof Termini zum Vatikan und ist berüchtigt für Taschendiebe. Verspätungen und Ausfälle sind häufig, planen Sie Puffer ein.

Taxi, Fahrrad und Roller

Offizielle Taxis sind weiß, tragen eine Lizenznummer und fahren mit Taxameter. Sie werden an Ständen, per Telefon oder App bestellt. Im Zentrum bieten E Bikes und Roller praktische Wege, die Regeln verlangen Helm und verbieten das Fahren auf Gehwegen. Radwege sind selten, Straßen sind eng, und Kopfsteinpflaster ist hart.

Zonen mit Fahrverbot und Parken

Die Zone ZTL umfasst das historische Zentrum, Trastevere, Testaccio, San Lorenzo und das Tridente. Fahren Sie nie in eine ZTL ein, wenn das Schild rot leuchtet, denn Strafen von 80 bis 120 Euro folgen per Post. Weiße Parklinien sind frei, blaue kostenpflichtig, gelbe reserviert. Parkhäuser gibt es an der Villa Borghese, an Termini und am Stadtrand. Ein Mietwagen ist im Zentrum überflüssig, mieten Sie ihn nur für Ausflüge.

Öffnungszeiten und Feiertage

Geschäfte öffnen von 9 bis 13 Uhr und 16 bis 19.30 Uhr, in Touristenvierteln durchgehend. Museen sind häufig montags geschlossen, die Kassen schließen 30 bis 60 Minuten vor Schluss. Kirchen sind zwischen 12 und 15.30 Uhr zu. Feiertage sind der 1. Januar, der 6. Januar, Ostersonntag und Ostermontag, der 25. April, der 1. Mai, der 2. Juni, der 29. Juni als Stadtfeiertag, der 15. August, der 1. November, der 8. Dezember, der 25. und 26. Dezember.

Trinkgeld, Preise und kleine Beträge

Trinkgeld ist nicht üblich, im Restaurant runden Sie auf oder lassen 1 bis 2 Euro pro Person. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, Hotelpagen 1 bis 2 Euro pro Gepäckstück. Toiletten in Bahnhöfen kosten 1 Euro, Audioguides in Museen 5 bis 8 Euro, Kerzen in Kirchen 1 bis 2 Euro, Schließfächer 5 bis 12 Euro. Fotos mit Straßenkünstlern kosten 1 bis 5 Euro, Wasserflaschen an Sehenswürdigkeiten 2 bis 3 Euro.

Verhalten und Etikette

Grüßen Sie beim Betreten von Läden und Bars mit Buongiorno, ab dem Nachmittag mit Buonasera. In Kirchen und im Vatikan bedecken Sie Schultern und Knie, nehmen Sie Kopfbedeckungen ab und sprechen leise. Essen auf Stufen, Baden in Brunnen und Sitzen auf der Spanischen Treppe sind verboten. Behandeln Sie Kellner mit Ruhe, denn Eile gilt als unhöflich.

Geld, Handy und Gesundheit

Kartenzahlung ist Standard, Bargeld nutzen Sie für Märkte, Bars und Trinkgelder. EU Roaming ermöglicht die Nutzung Ihres Handys ohne Zusatzkosten. Apotheken mit grünem Kreuz beraten fachkundig. Öffentliche Toiletten sind selten und kostenpflichtig, Bars gestatten die Nutzung bei Bestellung eines Kaffees.

Vatikan und Museen: Regeln im Detail

Am Petersdom und an den Museen gelten Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren. Nicht erlaubt sind große Taschen über 40 mal 35 mal 15 Zentimeter, Stative, Selfiesticks, Messer und Getränke in Flaschen. Rucksäcke müssen in der Garderobe abgegeben werden. Kleidung: Schultern und Knie bedeckt, keine Mützen im Inneren. In den Museen dürfen Sie ohne Blitz fotografieren, in der Sixtinischen Kapelle ist das Fotografieren und Sprechen verboten. Die Museen schließen Kassen um 16 Uhr, Öffnungszeiten ändern sich, prüfen Sie diese vorab. Der Petersdom schließt bei Papstmessen und Feiertagen für Besucher.

Gepäck, Toiletten und Kleinigkeiten

Gepäckaufbewahrung finden Sie an Termini und in privaten Läden nahe Sehenswürdigkeiten, für 5 bis 12 Euro pro Tag. Öffentliche Toiletten sind selten, nutzen Sie Bars, Museen und Bahnhöfe. Wasserflaschen füllen Sie an den Nasoni. In Kirchen gilt Ruhe, in vielen Kirchen kosten Kerzen 1 bis 2 Euro, Münzautomaten für die Beleuchtung von Kunstwerken funktionieren mit Münzen.

Mit dem Auto in Rom und Umgebung

Wer trotz der Zonen mit Fahrverbot mit dem Auto fährt, meidet das Zentrum. Der Autobahnring GRA und die Ausfallstraßen sind ständig voll, morgens zwischen 7.30 und 9.30 Uhr und abends von 17 bis 19.30 Uhr staut sich der Verkehr. Tanken kostet 10 bis 20 Cent pro Liter mehr am Autobahnrand. Parken Sie an Metro Endstationen wie Anagnina, Laurentina und Rebibbia und fahren Sie mit der Metro ins Zentrum.

Rom Insiderwissen und lokale Besonderheiten aus Alltagsperspektive

Romanaccio, Sprüche und Humor

Römer sprechen einen Dialekt, den Romanesco, und sagen Daje für Los, Anvedi für Schau mal und Mo für Jetzt. Die Stadt lebt vom trockenen Humor, vom Sarkasmus und von der Gelassenheit, die Römer mit dem Satz Roma non fu fatta in un giorno ausdrücken: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Das Kürzel SPQR steht auf Kanaldeckeln, Mülleimern und Fahnen.

Fußball: AS Roma und Lazio

Rom hat 2 Fußballvereine, AS Roma und SS Lazio, die im Stadio Olimpico mit rund 70000 Plätzen spielen. Das Derby della Capitale ist eine der heißesten Rivalitäten Italiens. Wer ein Spiel besucht, kauft Tickets über offizielle Kanäle, trägt keine Farben der Gegner und kommt früh an.

Kirchen, Papst und Sonntag

Rom besitzt über 900 Kirchen. Der Papst ist Bischof von Rom, hält sonntags um 12 Uhr den Angelus und meist mittwochs die Generalaudienz. Der Sonntag gehört der Familie, das Mittagessen dauert bis in den Nachmittag, viele Läden schließen. In der Karwoche finden Prozessionen statt, die Ostermesse am Samstagabend wird im Petersdom gefeiert.

Katzen, Brunnen und Obelisken

Im Largo di Torre Argentina leben über 100 Katzen in einem Schutzgebiet zwischen antiken Ruinen, in denen Caesar ermordet wurde. Rom besitzt über 2000 Brunnen und mehr Obelisken als jede andere Stadt der Welt, die meisten wurden in der Antike aus Ägypten gebracht und im Barock wieder aufgestellt. Die Nasoni liefern Trinkwasser.

Unterirdisches Rom

Unter Rom liegen Schichten aus 3000 Jahren. Der Bau der Metro Linie C dauert Jahrzehnte, weil bei jeder Grabung Funde auftauchen. Unter Kirchen wie San Clemente, Santi Giovanni e Paolo und Sant'Agnese Fuori le Mura liegen römische Häuser, Katakomben und Heiligtümer, die Sie mit Führung besuchen.

Römische Etikette in 10 Sätzen

Grüßen Sie beim Betreten von Läden. Bestellen Sie Kaffee im Stehen. Rufen Sie den Kellner nicht mit Handzeichen, sondern mit Blickkontakt. Fragen Sie nach der Rechnung, sie kommt nicht von allein. Erwarten Sie keine Eile beim Essen. Tragen Sie in Kirchen bedeckte Schultern. Fahren Sie mit Bus und Bahn mit Ticket. Nutzen Sie Zebrastreifen mit Blickkontakt. Bleiben Sie bei Diskussionen freundlich. Und rechnen Sie damit, dass Zeiten in Rom Richtwerte sind.

Bezeichnungen, die Sie kennen sollten

Ein Rione ist ein Stadtviertel, ein Vicolo eine Gasse, eine Piazza ein Platz, ein Lungotevere eine Uferstraße am Tiber. Sampietrini heißen die Basaltpflastersteine, Nasoni die Trinkbrunnen, Tabacchi die Läden für Fahrscheine, Zigaretten und Briefmarken. Ein Aperitivo ist ein Getränk mit Snacks, ein Digestivo ein Verdauungsschnaps nach dem Essen. Ein Panino ist ein belegtes Brötchen, ein Tramezzino ein weiches Dreieck aus Sandwichbrot.

Roma nel quotidiano: Alltag von Römern

Römer wohnen in Mietshäusern mit Innenhöfen, kaufen frisch auf Märkten und in Läden, trinken den Kaffee in der Stammbar und verbringen die Sommerwochenenden am Meer oder in den Albaner Bergen. Sonntagsausflüge führen zu Trattorien in Castelli Romani. Jugendliche treffen sich in Trastevere, Pigneto und San Lorenzo, Familien in Villa Borghese und an der Via Appia Antica. Wer diese Orte besucht, erlebt Rom jenseits der Besichtigungen.

Abschlusskapitel: Rom Reiseführer als vollständiges Reiseerlebnis

Welche Zeit Sie brauchen

Für die Höhepunkte genügen 3 Tage, für Museen, Viertel und einen Ausflug 5 bis 7. Wer die Umgebung mit Tivoli, Ostia Antica, Castelli Romani und Orvieto erkunden möchte, plant 10 bis 14 Tage. Legen Sie große Reservierungen auf Vormittage, gehen Sie mittags essen und ruhen, und besuchen Sie am Nachmittag Viertel und Parks.

Reisezeit, Budget und Unterkunft

Die beste Reisezeit sind April bis Juni und September bis Oktober. Das Budget reicht von 70 Euro pro Tag für sparsame Reisende über 150 bis 250 Euro für die Mittelklasse bis zu über 400 Euro für Luxus. Wohnen Sie in Monti, Trastevere, um Pantheon oder in Prati, kaufen Sie Nahverkehrskarten nach Bedarf und füllen Sie Flaschen an den Nasoni.

Checkliste in Prosa: Vor der Reise und vor Ort

Vor der Reise klären Sie Ausweis, Krankenversicherung und Zahlungsmittel, buchen Flug, Hotel und Zeitfenster für Colosseum, Vatikan und Galleria Borghese und laden Offline Karten und Fahrplan Apps herunter. Packen Sie bequeme Schuhe, Schal, Regenschirm, Sonnenschutz und Adapter. Vor Ort kaufen Sie am 1. Tag ein Nahverkehrsticket, füllen Wasserflaschen an den Nasoni und halten Wertsachen am Körper. Planen Sie Vormittage für Stätten mit Reservierung, Mittagspausen mit Essen und Ruhe und Nachmittage für Spaziergänge und Viertel. Prüfen Sie Öffnungszeiten am Vortag und lassen Sie einen Puffer für Streiks und Verspätungen.

So nutzen Sie diesen Rom Reiseführer

Als bester Rom Reiseführer für Individualreisende versteht sich dieses Buch als Nachschlagewerk: Beginnen Sie mit Geschichte und Reisezeit, wählen Sie Viertel, prüfen Sie Ausflüge und übernehmen Sie eine der Reiserouten als Gerüst. Buchen Sie Zeitfenster für Colosseum, Vatikan und Galleria Borghese früh, packen Sie leicht mit bequemen Schuhen und Sonnenschutz, planen Sie Mittagspausen ein und lassen Sie bei jeder Route mindestens 1 freien Tag als Puffer. Diese Rom Reiseführer Empfehlung soll Ihnen Entscheidungen erleichtern, ohne die Überraschungen wegzunehmen, die jede Reise in diese Stadt prägen. Buon viaggio.


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