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Reisemoment
Ein besonders stimmungsvoller Reisemoment in Puerto de la Cruz entsteht oft gegen Ende des Tages. Die Bucht unterhalb von La Orotava eignete sich dafür, und so entstand der Puerto de la Orotava, aus dem später Puerto de la Cruz wurde. Wenn der Tagesbetrieb langsam ruhiger wird, verändert sich die Wirkung vieler Plätze, Straßen und Aussichtspunkte spürbar. Ein kleiner Zeitpuffer am Abend lohnt sich deshalb mehr als ein zusätzlicher hastiger Programmpunkt.
Puerto de la Cruz
Der Ort, der Teneriffa zum Reiseziel machte
Sie betreten mit Puerto de la Cruz einen Ort, der schon Reisende begeisterte, als auf der Insel noch niemand von Pauschalurlaub sprach. An der Nordküste Teneriffas gelegen, zu Füßen des Orotavatals und im Blickfeld des mächtigen Teide, verbindet die Stadt mit rund 30.000 Einwohnern kanarische Lebensart, gepflegte Gärten, schwarze Vulkanstrände und ein mildes Klima, das im Winter wie im Sommer zum Bleiben einlädt. Puerto de la Cruz, im Alltag meist Puerto genannt, ist der älteste Urlaubsort der Insel und hat sich seinen Charme bis heute bewahrt: enge Gassen, weiße Häuser mit grünen Holzbalkonen, ein lebhafter Fischerhafen und ein Uferpark, den der Künstler César Manrique zu einem Wahrzeichen formte.
So begleitet Sie dieser Reiseführer
Dieser Text ist als Ihr persönlicher Begleiter gedacht, vom ersten Gedanken an die Reise bis zum letzten Sonnenuntergang über dem Meer. Wer nach dem besten Puerto de la Cruz Reiseführer sucht, möchte mehr als Öffnungszeiten und Adressen, deshalb erfahren Sie hier, wie die Stadt gewachsen ist, wie das Tal entstand, wo Sie gut essen und wohnen und welche Ausflüge sich wirklich lohnen. Als Puerto de la Cruz Reiseführer Empfehlung wendet sich dieser Führer sowohl an Erstbesucher als auch an Gäste, die den Ort seit Jahren kennen und noch Neues entdecken möchten.
Die Kapitel lassen sich einzeln lesen. Wenn Sie zuerst die Praxis interessiert, springen Sie zu Anreise, Unterkunft und Reisezeit. Wenn Sie lieber Geschichten mögen, beginnen Sie mit der Vergangenheit des Ortes. Wer bereits vor Ort ist, findet im hinteren Teil fertige Tagespläne für 5 bis 21 Tage.
Vom Fischerhafen zum weltbekannten Kurort: Die Geschichte von Puerto de la Cruz
Das Reich Taoro
Vor der spanischen Eroberung gehörte das Gebiet dem Menceyato Taoro, dem größten und mächtigsten der 9 Königreiche der Guanchen. Sein Herrscher Bencomo führte den Widerstand gegen die Eroberer an. Die Guanchen lebten von Viehzucht und einfachem Ackerbau, nutzten Höhlen als Wohnräume und siedelten vor allem im fruchtbaren Tal. Nach der Eroberung, die 1496 endete, verteilte der Eroberer Alonso Fernández de Lugo das Land unter seinen Gefolgsleuten, und im Tal entstanden Zuckerrohrplantagen.
Der Hafen der Orotava
Für den Export von Zucker und später von Wein brauchte man einen Hafen. Die Bucht unterhalb von La Orotava eignete sich dafür, und so entstand der Puerto de la Orotava, aus dem später Puerto de la Cruz wurde. 1651 erhielt der Ort seine Selbstständigkeit. Vor allem der Malvasierwein, der als Canary Sack in England berühmt war, machte die Kaufleute wohlhabend. Nachdem der Vulkanausbruch von 1706 den Hafen von Garachico zerstört hatte, wurde Puerto der wichtigste Handelshafen des Nordens.
Humboldt und die ersten Reisenden
1788 ließ König Karl III. hier einen Garten anlegen, in dem tropische Pflanzen eingewöhnt werden sollten, den heutigen Botanischen Garten. 1799 besuchte der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt die Insel, bestieg den Teide und schwärmte vom Orotavatal als einer der schönsten Landschaften, die er je gesehen hatte. Seine Schilderungen lockten Wissenschaftler, Ärzte und Erholungssuchende an. Im 19. Jahrhundert entdeckten vor allem Briten das milde Klima als Heilmittel. 1890 eröffnete das Grand Hotel Taoro, damals eines der größten Luxushotels seiner Art.
Der moderne Ort
Im 20. Jahrhundert wurde Puerto de la Cruz zum Vorreiter des Tourismus auf den Kanaren. 1972 öffnete der Loro Parque seine Tore, 1977 eröffnete César Manrique das Freibad Lago Martiánez, und 1992 entstand nach seinen Ideen der Strand Playa Jardín. Heute ist Puerto ein Ort, in dem Geschichte, Gartenkunst und moderne Urlaubskultur nahe beieinanderliegen.
Zwischen Meer und Vulkan: Lage und Landschaft von Puerto de la Cruz
Lage auf der Karte
Puerto de la Cruz liegt auf etwa 28,4 Grad nördlicher Breite an der Nordküste Teneriffas, rund 35 Kilometer westlich von Santa Cruz und etwa 28 Kilometer vom Flughafen Tenerife Norte entfernt. Das Stadtgebiet ist mit rund 9 Quadratkilometern winzig und liegt fast vollständig im Gebiet der Nachbargemeinde La Orotava, die sich nach oben bis in den Nationalpark erstreckt. Die Kanaren folgen der Zeitzone Westeuropas und liegen damit 1 Stunde hinter Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Das Orotavatal
Das Tal entstand vor Hunderttausenden von Jahren durch einen gewaltigen Erdrutsch, der einen Teil des Inselvulkans ins Meer riss. Zurück blieb ein breiter Trichter, der vom Meer bis in die Höhen des Nationalparks Las Cañadas führt. Auf nur wenigen Kilometern erleben Sie so verschiedene Zonen: Bananenplantagen und Blumengärten an der Küste, Weinberge und Kastanienhaine in mittleren Lagen, Kiefernwälder auf über 1.000 Metern und schließlich das karge Hochgebirge mit dem Teide, dessen Gipfel 3.715 Meter erreicht.
Puerto und seine Nachbarn
Im Westen schließen sich die Küstenorte Los Realejos und San Juan de la Rambla an, im Osten Santa Úrsula, Tacoronte und El Sauzal, weiter im Landesinneren La Orotava und La Laguna. Weil alle diese Orte in wenigen Minuten erreichbar sind, ist Puerto de la Cruz eine bequeme Basis für Ausflüge in den Norden und Westen der Insel.
Gut vorbereitet nach Puerto de la Cruz: Reiseplanung und Organisation
Die Grundlagen
Ihre Puerto de la Cruz Reiseplanung beginnt mit den Formalitäten. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Die Währung ist der Euro, die Amtssprache Spanisch. In Hotels, Restaurants und Geschäften wird meist auch Deutsch oder Englisch verstanden, denn hier wohnen seit Jahrzehnten viele Gäste aus Mitteleuropa. Die Steckdosen sind mit den europäischen identisch. Anstelle der Mehrwertsteuer wird auf den Kanaren die niedrigere Steuer IGIC erhoben.
Die Packliste
Ihre Puerto de la Cruz Packliste sollte für einen Ort mit wechselhaften Tagen ausgelegt sein. Nehmen Sie leichte Kleidung, Badesachen, Sonnenschutz mit hohem Faktor und eine Kopfbedeckung mit. Eine dünne Jacke oder ein Pullover gehört im Winter in den Koffer, denn an der Nordküste kann es abends frisch werden, ebenso eine leichte Regenjacke. Für Wanderungen brauchen Sie feste Schuhe mit gutem Profil, für Ausflüge in den Teide Nationalpark mehrere Schichten Kleidung, denn dort oben ist es oft 15 Grad kälter als an der Küste.
Reiseplanung für Familien
Bei einer Puerto de la Cruz Reiseplanung für Familien mit Kindern spielen der Loro Parque, der Lago Martiánez mit seinen Becken und der Strand Playa Jardín eine besondere Rolle. Auch der Botanische Garten mit seinen riesigen Bäumen begeistert Kinder, und viele Hotels bieten Kinderbecken und Familienzimmer. Die kurzen Wege im Zentrum sind ein weiterer Vorteil.
Wann buchen?
Für Winter und Ostern sollten Sie Ihre Unterkunft mehrere Monate vorher buchen, im Sommer und Herbst reichen meist einige Wochen. Ein Mietwagen ist für Ausflüge sinnvoll und sollte in der Hochsaison früh reserviert werden.
Anreise nach Puerto de la Cruz: Mit Flugzeug, Fähre und Auto zum Ziel
Mit dem Flugzeug
Die Puerto de la Cruz Anreise führt für die meisten Gäste über das Flugzeug. Teneriffa hat 2 Flughäfen: Tenerife Sur Reina Sofía im Süden, den die meisten Ferienflieger aus Mitteleuropa ansteuern, und Tenerife Norte Ciudad de La Laguna im Nordosten, der für Puerto de la Cruz näher liegt und vor allem von Binter und einigen spanischen Fluglinien angeflogen wird. Die Flugzeit ab Mitteleuropa beträgt je nach Abflugort zwischen 4,5 und 5,5 Stunden.
Mit Bahn und Fähre
Die Insel hat keine Fernbahn. Wer ohne Flugzeug reisen möchte, fährt mit dem Zug bis zu einem spanischen Hafen wie Cádiz und nimmt dort die Fähre nach Santa Cruz de Tenerife, was rund 2 Tage dauert. Von Santa Cruz erreichen Sie Puerto de la Cruz in etwa 40 Minuten über die Autobahn. Auch von den anderen Kanareninseln kommen Sie per Fähre nach Santa Cruz oder per Flug nach Tenerife Norte.
Mit dem Auto
Eine Anreise im eigenen Fahrzeug ist wegen der Fährüberfahrt aufwendig, die meisten Gäste mieten vor Ort. Vom Nordflughafen folgen Sie der Autobahn TF 5 in Richtung Puerto de la Cruz und La Orotava. Nach rund 28 Kilometern nehmen Sie die Ausfahrt Puerto de la Cruz und fahren über die Zubringerstraße in den Ort. Vom Südflughafen sind es rund 90 Kilometer: Sie folgen der Autobahn TF 1 nach Norden, wechseln bei La Laguna auf die TF 5 und erreichen Puerto de la Cruz nach etwa 1 Stunde 15 Minuten.
Angekommen: Vom Flughafen ins Zentrum und erste Orientierung
Transfer vom Flughafen Tenerife Norte
Der Nordflughafen liegt nur rund 28 Kilometer entfernt. Das Taxi bringt Sie in rund 30 Minuten direkt zu Ihrer Unterkunft, die Kosten liegen meist bei rund 40 bis 50 Euro. Mit dem Bus erreichen Sie Puerto de la Cruz mit den Fahrzeugen der Gesellschaft Titsa ebenfalls, meist mit einem Umstieg in La Laguna oder Santa Cruz.
Transfer vom Flughafen Tenerife Sur
Vom Südflughafen gibt es Busverbindungen, die aber je nach Tageszeit einen oder mehrere Umstiege erfordern und deshalb länger dauern. Ein Taxi kostet deutlich über 100 Euro und ist nur für Gruppen sinnvoll. Am bequemsten ist ein Mietwagen, den Sie direkt am Flughafen abholen. Auch Transferdienste bieten die Strecke zum Festpreis an.
Erste Orientierung
Der Ortskern von Puerto de la Cruz ist so klein, dass Sie ihn in 15 Minuten durchqueren. Mittelpunkt ist die Plaza del Charco, ein Platz mit Cafés, Bäumen und einem Brunnen, der an einen früheren See erinnert. Von hier gelangen Sie durch die Gassen der Altstadt zur Plaza de la Iglesia, zum Fischerhafen und zur Uferpromenade mit dem Freibad Lago Martiánez. Merken Sie sich einfach: Wer bergab geht, gelangt zum Meer, wer bergauf steigt, zum Park Taoro und zu den Hotels an den Hängen. Das Zentrum eignet sich hervorragend für Spaziergänge, denn die meisten Ziele erreichen Sie zu Fuß.
Ihr Urlaubsbudget: Kosten, Spartipps und Preise für jeden Reisestil
Was ein Aufenthalt kostet
Die Puerto de la Cruz Budgetplanung gelingt leicht, weil der Ort sowohl einfache als auch gehobene Angebote bietet. Die Puerto de la Cruz Kosten liegen im Vergleich zu den Ferienzentren im Süden meist niedriger. Als grobe Richtwerte gelten rund 60 bis 90 Euro pro Person und Tag bei einfacher Unterkunft, Menü des Tages und Bus. Bei mittlerem Anspruch planen Sie 110 bis 170 Euro, bei gehobenem Komfort ab 250 Euro.
Einfach und günstig unterwegs
Eine Puerto de la Cruz budget Reise gelingt, wenn Sie mittags das Menü des Tages wählen, das in vielen Lokalen für 10 bis 14 Euro zu haben ist. Puerto de la Cruz Spartipps finden Sie auch beim Verkehr: Die Titsa Ten+ Karte macht Busfahrten deutlich günstiger. Wer Puerto de la Cruz günstig Reisen möchte, meidet die Hauptferienzeiten und bucht Ausflüge auf eigene Faust statt bei teuren Anbietern. Ein Puerto de la Cruz günstiger Urlaub ist so ohne Verzicht möglich.
Wo Eintritt anfällt
Der Botanische Garten verlangt nur wenige Euro, Lago Martiánez ebenfalls einen kleinen Betrag. Der Loro Parque liegt mit rund 40 bis 50 Euro pro Erwachsenem in einer ganz anderen Preisklasse. Strände, Promenaden, Plätze und Kirchen sind kostenlos.
Wohnen in Puerto de la Cruz: Unterkunft für jedes Budget
Einfach und preiswert
Für kleinere Budgets gibt es Pensionen, Hostels und Ferienapartments, meist in der Altstadt oder im Viertel La Ranilla. Puerto de la Cruz günstige Hotels finden Sie in den Straßen rund um die Plaza del Charco, wo Sie Bars, Läden und Busse zu Fuß erreichen. Die Zimmer sind schlicht, aber sauber, und die Lage ist unschlagbar.
Mittelklasse und Familien
Hotels mit 3 und 4 Sternen liegen an der Küstenstraße, in den Hängen des Stadtteils La Paz und rund um den Park Taoro. Viele haben Pool, Garten und Halbpension und bieten damit für Familien und Paare ein ausgewogenes Preis Leistungs Verhältnis. Wer eine ruhige Lage schätzt, wählt die höheren Lagen mit Meerblick.
Exklusiv und erlesen
Zu den ersten Adressen gehört das Hotel Botánico mit seinem Garten, Spa und den Gemälden im Foyer. Wer die Puerto de la Cruz beste Unterkunft für einen anspruchsvollen Urlaub sucht, findet hier ebenso stilvolle Angebote wie im historischen Hotel Tigaiga, das seit Generationen in Familienbesitz ist und in einem Park am Hang liegt.
Ländlich wohnen
Auch in der Umgebung gibt es reizvolle Möglichkeiten: Landhäuser im Hinterland von La Orotava oder Los Realejos bieten Ruhe, Weinberge und Blick über das Tal. Hier benötigen Sie allerdings ein Auto.
Die Lage macht den Unterschied
Wählen Sie Ihre Unterkunft nach dem, was Sie suchen. Wer Bars, Restaurants und kurze Wege liebt, wohnt in der Altstadt rund um die Plaza del Charco, muss aber mit Geräuschen am Abend rechnen. Wer Ruhe und Aussicht bevorzugt, wählt die Hänge um den Parque Taoro oder den Stadtteil La Paz, muss dafür aber bergauf gehen. Am Strand Playa Jardín und beim Loro Parque finden Sie moderne Hotels mit Pools und größeren Zimmern, ideal für Familien. Prüfen Sie vor der Buchung, ob Ihr Hotel einen Aufzug und eine Klimaanlage hat, denn die Hänge sind steil und der Sommer manchmal schwül.
Sorglos in Puerto de la Cruz: Sicherheit und praktische Hinweise
Wie sicher ist Puerto?
Puerto de la Cruz gilt als sicherer und gepflegter Ort, an dem Sie sich tagsüber wie abends frei bewegen. Wie an allen Urlaubsorten sollten Sie Ihre Wertsachen im Auge behalten, vor allem auf den Plätzen, am Strand und in Bussen. Lassen Sie im Mietwagen nichts sichtbar liegen und nehmen Sie Handtasche oder Rucksack beim Verlassen mit.
Baden mit Vorsicht
Der Atlantik an der Nordküste ist kräftiger als das Meer im Süden. Beachten Sie die Flaggen: Grün bedeutet Baden möglich, Gelb Vorsicht, Rot Badeverbot. Playa Martiánez und die wilderen Strände im Westen haben teils starke Brandung und Strömungen. Wer sicher planschen möchte, wählt die geschützten Becken des Lago Martiánez oder die Playa Jardín.
Gesundheit und Notfall
Die Notrufnummer 112 gilt in ganz Europa. Apotheken erkennen Sie am grünen Kreuz, und in Puerto gibt es Ärzte, die Deutsch und Englisch sprechen. Nehmen Sie Ihre Krankenversicherungskarte mit und ziehen Sie eine Auslandskrankenversicherung in Betracht. Das Leitungswasser ist unbedenklich, aber wegen des Geschmacks trinken viele Einheimische abgefülltes Wasser. Vergessen Sie nicht, sich bei der starken Höhensonne gut zu schützen, besonders bei Ausflügen ins Gebirge.
Wann ist die beste Zeit? Klima und Wetter in Puerto de la Cruz
Das Klima im Überblick
Das Puerto de la Cruz Klima ist mild und ausgeglichen. Im Winter liegen die Tageshöchstwerte bei 18 bis 21 Grad, im Sommer bei 25 bis 28 Grad. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt rund 20 Grad, die Wassertemperatur schwankt zwischen 19 Grad im Winter und rund 23 Grad im Spätsommer. Da Puerto im Einflussbereich der Passatwinde liegt, ist es an der Nordküste grüner und feuchter als im Süden, und Wolken sind häufiger. Die meisten Niederschläge fallen zwischen November und März.
Wolken und Wind
Der Nordostpassat treibt feuchte Luft gegen die Nordhänge und lässt in mittleren Höhen ein Wolkenmeer entstehen. Weil Puerto direkt am Meer liegt, bleibt es oft heiter, während die Berge darüber in Wolken hängen. Gelegentlich weht die Calima, ein warmer, staubiger Wind aus der Sahara, der für 2 bis 4 Tage Hitze und trübe Sicht bringt.
Die für Puerto de la Cruz beste Reisezeit
Die für Puerto de la Cruz beste Reisezeit hängt von Ihren Vorlieben ab. Wer Wärme und Baden möchte, kommt zwischen Juni und Oktober. Wanderer und Kulturreisende schätzen das Frühjahr, wenn Blumen blühen und der Tajinaste im Nationalpark leuchtet, und den Herbst. Der Winter ist mild genug für Spaziergänge in kurzer Hose, und der Teide trägt dann oft eine Schneekappe.
Die Highlights im Detail: Puerto de la Cruz Sehenswürdigkeiten, die Sie begeistern
Plätze und Altstadt
Zu den bekanntesten Puerto de la Cruz Sehenswürdigkeiten gehört die Plaza del Charco. Der lang gestreckte Platz war früher ein Wasserbecken, heute säumen ihn Cafés, Restaurants und alte Häuser, und unter seinen Bäumen treffen sich Einheimische und Gäste zum Kaffee. Er ist das gesellige Herz des Ortes und der beste Startpunkt für einen Spaziergang.
Iglesia de Nuestra Señora de la Peña de Francia
Die Pfarrkirche an der Plaza de la Iglesia stammt aus dem 18. Jahrhundert und gilt als schönstes Beispiel des kanarischen Barocks in Puerto. Im Inneren beeindrucken vergoldete Altäre, geschnitzte Figuren und Gemälde aus 3 Jahrhunderten.
Casa de la Aduana
Das ehemalige Zollhaus von 1620 erinnert an die Zeit, als Wein und Zucker aus dem Hafen nach Europa verschifft wurden. Heute finden dort Ausstellungen statt. Nicht weit davon liegt die kleine Ermita de San Telmo, eine weiß getünchte Kapelle direkt am Meer, deren Terrasse besonders bei den Fischerfamilien beliebt war.
Castillo de San Felipe
Die Festung von 1630 ist eine der ältesten Verteidigungsanlagen des Ortes und diente dem Schutz vor Piraten. Sie liegt an der Küste und wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Museen und Häuser
Museo Arqueológico und Casa Iriarte
Im Haus der Familie Iriarte, einem stattlichen Bau aus dem 17. Jahrhundert, zeigt das Archäologische Museum Funde der Guanchen, darunter Keramik, Werkzeuge und Schmuck. Der Rundgang durch die Räume mit ihren Holzdecken vermittelt zugleich einen Eindruck vom Wohnen im alten Puerto.
Gärten und Parks
Botanischer Garten
Der Jardín Botánico, 1788 auf Wunsch von König Karl III. gegründet, ist einer der ältesten Gärten dieser Art in Spanien. Auf einer Fläche von rund 2 Hektar wachsen Palmen, Orchideen, Riesenbäume und Pflanzen aus allen Tropen. Der Star ist ein gewaltiger Gummifeigenbaum, dessen Luftwurzeln wie eine Kathedrale wirken. Ein Rundgang dauert rund 1 Stunde und lohnt sich besonders am Vormittag.
Parque Taoro
Der Park auf einem Hügel oberhalb der Altstadt bietet Ausblicke über das Meer und das Tal. Hier steht das Casino Taoro, das aus dem früheren Grand Hotel entstand, und an den Wegen finden Sie Bänke unter alten Bäumen und Spielplätze. Der Spaziergang von der Plaza del Charco hinauf dauert rund 20 Minuten.
Wasser und Küste
Lago Martiánez
Das Freibad von César Manrique, 1977 eröffnet, besteht aus mehreren Meerwasserbecken, Wasserfällen, Palmen und schwarzem Lavastein. Ein künstlicher See in der Mitte bietet Platz für Schwimmer, kleinere Becken sind für Kinder gedacht. Es ist ein Kunstwerk und ein Badeplatz zugleich.
Playa Jardín
Der schwarze Strand im Westen der Stadt, ebenfalls nach Ideen von Manrique gestaltet, liegt inmitten von Palmen, Blumenbeeten und Terrassen. Er ist für Kinder und Familien geeignet.
Loro Parque
Der Tierpark am Rand der Stadt eröffnete 1972 als Papageienpark und ist heute eine der größten Attraktionen der Kanaren. Sie sehen Papageien, Pinguine, Delfine, Raubkatzen und Aquarien in weitläufigen Anlagen. Ein Besuch nimmt einen ganzen Tag in Anspruch.
Bananera El Guanche
Auf der Bananenplantage können Sie erleben, wie die Früchte wachsen, geerntet und verpackt werden, und dabei exotische Pflanzen bestaunen.
La Orotava: Die Stadt der Balkone
Nur wenige Kilometer bergauf liegt La Orotava, dessen Altstadt zu den schönsten der Insel zählt. Enge, steile Gassen führen an Herrenhäusern mit geschnitzten Holzbalkonen vorbei, darunter die Casa de los Balcones aus dem 17. Jahrhundert, in der Sie Stickereien und Kunsthandwerk sehen und in den Innenhof mit seinen Pflanzen treten können. Ganz in der Nähe liegt die Barockkirche Nuestra Señora de la Concepción mit ihrer prächtigen Doppelturmfassade und dem Jardín Victoria, einem Terrassengarten mit Ausblick über das Tal. Wer diese Stadt mit Ruhe erkundet, versteht, warum Humboldt so begeistert war.
Klassische Wege durch den Ort: Sightseeing Routen in Puerto de la Cruz
Die Altstadtroute
Eine klassische Puerto de la Cruz Route beginnt an der Plaza del Charco. Sie schlendern durch die Fußgängerzone, passieren die Plaza de la Iglesia mit der Barockkirche, gehen hinunter zum Fischerhafen und weiter zur Ermita de San Telmo und zum Castillo San Felipe. Rechnen Sie für die gesamte Strecke von rund 2 Kilometern mit 2 bis 3 Stunden.
Die Küstenroute
Eine Puerto de la Cruz Reiseroute für Küstenliebhaber führt vom Lago Martiánez entlang der Uferpromenade nach Westen zur Playa Jardín, weiter zum Loro Parque und zu den Naturbecken von Punta Brava. Diese Strecke ist gut 3 Kilometer lang und gut zu Fuß zu bewältigen.
Die Gartenroute
Am Vormittag besuchen Sie den Botanischen Garten, spazieren durch den Parque Taoro und genießen den Blick von der Terrasse. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Bus nach La Orotava, wo Sie Balkonhäuser und die Gärten von Victoria sehen.
Ideen für einen Regentag
Auch wenn es an der Nordküste einmal regnet, langweilen Sie sich nicht. Besuchen Sie das Archäologische Museum in der Casa Iriarte, bummeln Sie durch die überdachten Gänge der Altstadt, genießen Sie einen langen Kaffee mit Blick auf die Plaza del Charco oder lassen Sie sich in einem Spa der Hotels verwöhnen. Der Loro Parque hat ebenfalls überdachte Bereiche, und auf dem Markt von La Orotava finden Sie bei jedem Wetter frische Ware. Häufig klart der Himmel nach einer Stunde wieder auf, dann lohnt sich ein Spaziergang zur Uferpromenade, wenn das Meer noch dunkel und die Luft klar ist.
Abseits der Hauptwege: Verborgene Orte in Puerto de la Cruz
Das Viertel La Ranilla
Das ehemalige Fischerviertel La Ranilla hat sich zum Künstlerviertel gewandelt. Wandbilder schmücken Hauswände, kleine Bars und Werkstätten prägen die Gassen, und hier hören Sie Gitarrenmusik aus Türen und Fenstern. Wer den Alltag der Stadt erleben will, ist hier richtig.
Fischerhafen am Morgen
Im Muelle Pesquero legen die Fischer ihre Netze aus, und Möwen kreisen über den Booten. Wenn die Kutter gegen Mittag einlaufen, verkauft die Genossenschaft den Fang direkt vom Boot. Wer früh aufsteht, erlebt den Ort in seiner ursprünglichsten Form.
Punta Brava
Westlich der Stadt liegen die Naturschwimmbecken von Punta Brava, geformt aus Lavagestein und vom Atlantik gefüllt. Bei ruhigem Meer sind sie ein friedlicher Badeplatz, bei Sturm aber gesperrt.
Echte Puerto de la Cruz Geheimtipps: Konkrete Orte, die nur Kenner erreichen
Rambla de Castro und Playa del Ancón
Westlich von Puerto führt ein Küstenpfad durch Bananenplantagen und über Felsen zur kleinen Bucht Playa del Ancón und zur Festung Castillo de San Fernando. Der Weg ist rund 4 bis 5 Kilometer lang, leicht zu gehen und gehört zu den schönsten Küstenspaziergängen der Nordküste. Sie erleben Meer, Brandung und Duft von Blüten zugleich.
Der Mirador de Humboldt
Oberhalb von La Orotava liegt der Mirador de Humboldt, ein Aussichtspunkt, von dem aus sich das gesamte Tal ausbreitet. Er ist nach jenem Forscher benannt, der das Panorama beschrieben hat. An klaren Tagen blicken Sie über Bananenfelder und Häuser bis zum Meer.
Pinolere
Im Dorf Pinolere, in den Hängen oberhalb von La Orotava, zeigt ein Freilichtmuseum das traditionelle Handwerk der Insel: Töpferei, Weberei, Backen im Steinofen. Es ist ein stiller Ort, den kaum Reisegruppen besuchen.
Wie Einheimische es tun: Insidertipps aus lokaler Perspektive
Der Spaziergang der Puerteros
Die Einwohner von Puerto, Puerteros genannt, gehen nachmittags zur Uferpromenade, treffen sich in den Cafés an der Plaza del Charco oder gehen zum Fischerhafen. Wer sich anschließt, erlebt den echten Rhythmus der Stadt. Auch dieser Reiseführer versteht sich als Reiseführer Puerto de la Cruz Empfehlung für alle, die den Ort wie ein Einheimischer erleben wollen.
Corpus Christi in La Orotava
Im Frühsommer, zu Fronleichnam, verwandelt sich die Stadt La Orotava in ein Blumenmeer. Auf den Straßen entstehen kunstvolle Teppiche aus Blüten, und vor dem Rathaus zeichnen Künstler ein riesiges Bild aus farbigem Sand. Es ist ein Fest, das seit Generationen gefeiert wird, und ein sehr besonderes Erlebnis.
Guachinches im Hinterland
Im Hinterland von La Orotava, Los Realejos und El Sauzal servieren kleine Weinstuben, Guachinches, Hauswein, Fleisch vom Grill und Kartoffeln zu einfachen Preisen. Sie öffnen unregelmäßig, deshalb lohnt es sich, Einheimische zu fragen.
Fallstricke vermeiden: Touristenfallen in Puerto de la Cruz
Speisekarten mit Bildern
An der Uferpromenade und rund um die Plaza del Charco locken Lokale mit Bildkarten und mehrsprachigen Angeboten. Meist sind die Preise dort höher und die Qualität durchschnittlich. Gehen Sie lieber in Seitengassen, wo spanische Karten und Einheimische am Tisch ein gutes Zeichen sind.
Aufdringliche Angebote
Vereinzelt sprechen Anbieter Passanten an, um sie zu Verkaufsveranstaltungen oder Ausflügen zu überreden. Sagen Sie freundlich nein, unterschreiben Sie nichts und geben Sie keine Kreditkarte heraus.
Planungsfehler
Der Loro Parque ist an Wochenenden und in den Ferien besonders voll, Tickets erhalten Sie günstiger im Voraus. Der Atlantik ist nicht überall zum Baden geeignet. Und wer im Nationalpark nur in Sandalen und T Shirt ankommt, wird schnell frieren.
So sparen Sie: Restaurants, Strände, Mobilität und Aktivitäten
Günstig essen und trinken
Das Menú del día ist der Klassiker unter den Spartipps. Auch Tapas am Tresen sind günstiger als am Tisch, und der Kaffee am Morgen kostet in den Wohnvierteln weniger als an der Plaza del Charco. Frisches Obst kaufen Sie am besten auf dem Markt in La Orotava.
Günstig fahren
Mit der aufladbaren Titsa Ten+ Karte reisen Sie mit dem Bus nach La Orotava, Los Realejos, Icod oder Santa Cruz zu ermäßigten Preisen. Einen Mietwagen buchen Sie am besten nur für die Tage, an denen Sie wirklich in den Nationalpark oder in den Westen fahren.
Kostenlose Erlebnisse
Promenade, Strände, Parks, Kirchen und Aussichtspunkte kosten keinen Eintritt. Selbst der Küstenpfad Rambla de Castro und die Wanderungen im Hinterland sind frei zugänglich.
Der Geschmack des Nordens: Kulinarische Geheimtipps und regionale Spezialitäten
Die Grundlagen der Küche
Die Küche im Norden Teneriffas ist bodenständig und frisch. Kartoffeln, die im Tal wachsen, kommen als Papas arrugadas auf den Tisch, kleine runzelige Knollen, in Meersalz gekocht und mit den Soßen Mojo rojo und Mojo verde serviert. Dazu gibt es Gofio, das geröstete Mehl der Guanchen, in Suppen, Brei oder Nachspeisen. Auch Kaninchen in Salmorejo, ein Eintopf namens Puchero canario und gegrillter Käse mit Mojo gehören zu den Klassikern.
Aus dem Meer
Frischer Fisch wie Vieja, Cherne, Sama und Thunfisch wird gegrillt oder gebacken, meist einfach mit Salz und Zitrone. Auch Tintenfisch und Muscheln finden sich auf den Speisekarten. Wenn Sie im Hafen speisen, fragen Sie nach dem Fang des Tages.
Wein, Süßes und Kaffee
Im Norden liegen 2 Weinbaugebiete: Valle de La Orotava und Tacoronte Acentejo. Sie erzeugen kräftige Rotweine aus der Rebsorte Listán negro und frische Weißweine. Als Dessert probieren Sie Bienmesabe, eine Mandelcreme mit Honig, oder Truchas, gefüllte Teigtaschen mit Süßkartoffel. Zum Kaffee bestellen Sie einen Barraquito mit Kondensmilch, Likör 43, Zimt und Zitronenschale.
Für Genießer: Hochwertige Kulinarik zwischen Tal und Meer
Feine Küche mit regionalen Zutaten
Wer gehobene Küche liebt, findet in und um Puerto Restaurants, die Gerichte der Insel mit modernem Anspruch zubereiten. Frischer Fisch, Gemüse aus dem Tal und Käse aus den Bergen werden mit Kräutern und Weinen der Region kombiniert. Die Preise sind im Vergleich zu Großstädten Europas fair, die Atmosphäre oft in historischen Häusern oder Gärten.
Weingüter besuchen
In den Hängen über dem Tal laden kleine Weingüter zu Führungen und Verkostungen ein. Erkunden Sie die Terrassen, in denen Reben noch nach alter Weise an niedrigen Stämmen gezogen werden, und probieren Sie Weine, die im Ausland kaum zu bekommen sind. Ziegenkäse, Honig und Feinkost eignen sich als Mitbringsel.
Geheimrestaurants und lokale Empfehlungen nach Kategorien
Fischlokale am Hafen
Am Muelle Pesquero und in der Nähe des Fischerviertels La Ranilla finden Sie einfache Lokale, die frischen Fisch servieren. Setzen Sie sich an einen Tisch, lassen Sie sich den Fang zeigen und bestellen Sie dazu Papas arrugadas. Das Ambiente ist schlicht, der Geschmack unvergleichlich.
Tapasbars und Tascas
In den Gassen der Altstadt und rund um die Calle Quintana serviert man Tapas wie Tortilla, Krokettchen, Garnelen in Knoblauch und gebackenen Käse. In La Ranilla finden Sie zudem Bars, in denen sich Einheimische treffen.
Guachinches und Landgasthäuser
Für ein deftiges Essen fahren Sie ins Hinterland. Die Weinstuben in La Orotava, Los Realejos und El Sauzal bieten Rippchen, Kaninchen und Hauswein. Öffnungszeiten wechseln je nach Ernte.
Essen gehen in Puerto de la Cruz: Ein Überblick über die Gastronomie
Frühstück und Mittagessen
Der Tag beginnt mit Kaffee und Tostada mit Öl und Tomate. Mittags essen die Einheimischen zwischen 13 und 15 Uhr, meist ein Menü des Tages. Das Abendessen beginnt selten vor 20 Uhr, in touristischen Lokalen aber früher.
Restaurants nach Lage
Rund um die Plaza del Charco und die Uferpromenade liegen internationale Restaurants, am Hafen Fischlokale, in den Seitengassen der Altstadt traditionelle Tavernen. Trinkgeld ist nicht Pflicht, üblich sind aber 5 bis 10 Prozent oder ein Aufrunden. Viele Lokale bieten Speisekarten auch auf Deutsch an.
Puerto de la Cruz Ausflugsziele in der Umgebung
Das Orotavatal und seine Städte
Puerto de la Cruz eignet sich als Basis, weil viele Ziele nahe liegen. La Orotava mit seinen Herrenhäusern erreichen Sie in 10 Minuten. Los Realejos bietet Kirchen und Aussichtspunkte, Icod de los Vinos den berühmten Drachenbaum, und Garachico einen malerischen Ort mit Naturbecken.
Berge und Küsten
Der Nationalpark Teide mit seiner Mondlandschaft liegt in rund 1 Stunde Fahrt. Im Osten laden La Laguna, Santa Cruz und das Anagagebirge ein, im Westen die Küste von Los Silos und Buenavista.
Puerto de la Cruz Tagesausflüge mit echten Strecken und Routenbeschreibungen
Zum Teide
Für den Teide fahren Sie von Puerto de la Cruz nach La Orotava und folgen der Straße TF 21 bergauf. Sie führt durch Weinberge, Kastanienhaine und den Kiefernwald von Aguamansa und erreicht nach rund 1 Stunde 15 Minuten den Nationalpark. Nach der Kreuzung am Portillo geht es weiter zu den Roques de García und zum Parador. Die Seilbahn fährt von 2.356 auf 3.555 Meter. Für den letzten Abschnitt bis zum Gipfel benötigen Sie eine kostenlose Genehmigung der Nationalparkverwaltung, die Sie rechtzeitig online beantragen sollten.
Icod, Garachico und Masca
Für den Westen nehmen Sie die Autobahn TF 5 in Richtung Icod de los Vinos. Dort besichtigen Sie den uralten Drachenbaum und die Altstadt. Weiter geht es nach Garachico, wo 1706 ein Lavastrom den Hafen zerstörte und heute Naturbecken im Lavagestein zum Baden einladen. Von dort führt eine Bergstraße nach Masca, einem Dorf in einer tiefen Schlucht, dessen Serpentinen viel Aufmerksamkeit erfordern. Die gesamte Runde dauert rund 8 Stunden.
Anaga, La Laguna und Santa Cruz
Für den Osten fahren Sie auf der TF 5 nach La Laguna, besichtigen die Altstadt, die seit 1999 zum Weltkulturerbe gehört, und fahren auf der Straße TF 12 in das Anagagebirge nach Cruz del Carmen. Der Rückweg führt über Santa Cruz und Candelaria.
La Orotava und Los Realejos
Ein kurzer Tag genügt für La Orotava mit seiner Altstadt, den Balkonhäusern und dem Garten Victoria. Auf dem Rückweg halten Sie am Mirador de Humboldt.
Icod de los Vinos im Detail
Icod ist berühmt für seinen Drachenbaum, der auf mehrere Jahrhunderte geschätzt wird und mit seiner mächtigen, schirmförmigen Krone im Ortskern steht. Rund um den Baum liegen ein kleiner Park, die Kirche San Marcos und Cafés. Von Icod bietet sich ein Abstecher zur Höhle Cueva del Viento an, einer der längsten Lavaröhren der Erde, die nur mit Führung besucht werden kann. Reservieren Sie die Führung rechtzeitig und ziehen Sie feste Schuhe und eine Jacke an, denn in der Höhle ist es kühl.
Weitere Puerto de la Cruz Reiseziele: Die Region erkunden
Der Süden der Insel
Wer mehr sehen möchte, verbindet Puerto mit Costa Adeje, Los Gigantes oder Los Cristianos. Diese Puerto de la Cruz Reiseziele liegen in rund 1 Stunde 15 Minuten Entfernung und zeigen ein ganz anderes Teneriffa: trocken, sonnig und ruhig. Auch die Nachbarinseln La Gomera, La Palma und Gran Canaria erreichen Sie per Fähre oder Flug.
Schwarzer Sand und Meerwasserbecken: Die schönsten Strände und Buchten
Playa Jardín
Die Playa Jardín ist der bekannteste Strand von Puerto. Der feine schwarze Sand liegt eingebettet in Blumenbeete, Palmen und Terrassen, die Wellenbrecher aus Lavagestein mildern die Brandung. Es gibt Duschen, Liegen, Bademeister und Cafés. Sie erreichen den Strand vom Zentrum in rund 20 Minuten zu Fuß entlang der Küste oder mit dem Bus.
Playa Martiánez und Lago Martiánez
Die Playa Martiánez liegt direkt an der zentralen Promenade und ist bei Surfern und Sonnenanbetern beliebt. Die Brandung ist stärker, deshalb baden Familien oft im benachbarten Lago Martiánez, wo Meerwasserbecken, Fontänen und Palmen ein sicheres Vergnügen ermöglichen.
Punta Brava
Westlich der Stadt gruppieren sich die Naturbecken von Punta Brava, kleine Becken im Lavagestein, die vom Atlantik gefüllt werden. Bei ruhigem Meer laden sie zum Baden ein.
Playa del Ancón, Playa del Socorro und Playa del Bollullo
Am Küstenpfad Rambla de Castro liegt die versteckte Bucht Playa del Ancón mit dunklem Kies. Weiter westlich zieht die Playa del Socorro mit kräftigen Wellen Surfer an. Die Playa del Bollullo erreichen Sie über einen Serpentinenweg, der in rund 20 Minuten vom Aussichtspunkt hinabführt, dort erwartet Sie ein schwarzer Strand, den nur wenige Reisende kennen. Beachten Sie an diesen wilden Stränden stets die Meeresbedingungen.
Ein Strandtag mit Plan
Gehen Sie am Vormittag ins Wasser, wenn die Wellen kleiner sind und die Sonne weniger brennt. Nehmen Sie Badeschuhe mit, denn der schwarze Sand und die Lavasteine heizen sich stark auf. Wer keine Liege mieten möchte, bringt ein eigenes Handtuch und einen Schirm mit. Am späten Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang zur Ermita de San Telmo, wenn die Fischerboote zurückkehren.
Bananen, Drachenbäume und Kiefern: Pflanzenwelt und Vegetation rund um Puerto de la Cruz
Die Puerto de la Cruz Vegetation an der Küste
Die Puerto de la Cruz Vegetation profitiert von Feuchtigkeit und Wärme. An der Küste wachsen Bananenstauden, Hibiskus, Strelitzien, Bougainvilleen und Palmen, dazu Kanarische Dattelpalmen und Drachenbäume, das Wahrzeichen der Inselpflanzen. Der Botanische Garten zeigt in seinen Beeten, wie vielfältig die Flora der Tropen ist.
Weinberge und Wälder der mittleren Lagen
Oberhalb der Küste folgen Weinberge, Kastanienhaine, Eukalyptus und Reste des Lorbeerwaldes. Auf über 1.000 Metern beginnt der Kiefernwald mit der Kanarischen Kiefer, einem Baum, der Feuer übersteht und deshalb ganze Berge bedeckt.
Hochgebirge und Teide Flora
Im Nationalpark Teide wachsen Pflanzen, die sich an Kälte, Trockenheit und Sonne angepasst haben. Im Mai und Juni erscheint der Tajinaste, ein bis zu 3 Meter hoher, roter Blütenstand, der im ganzen Krater leuchtet. Auch der Teideginster und das Teideveilchen, die am höchsten wachsende Blütenpflanze Spaniens, sind einmalige Besonderheiten.
Zu Fuß durch Küste, Kiefernwald und Krater: Die schönsten Wanderungen
Wanderwege im Überblick
Die Puerto de la Cruz Wanderwege sind vielfältig. Sie reichen vom flachen Küstenpfad bis zum steilen Aufstieg im Gebirge. Weiß gelbe Markierungen stehen für Wanderwege mittlerer Länge, weiß grüne für kurze Rundwege. Wer eine Puerto de la Cruz Wanderung plant, sollte feste Schuhe, ausreichend Wasser und einen Wetterbericht dabeihaben.
Rambla de Castro
Der Küstenpfad beginnt westlich von Puerto de la Cruz und führt in rund 2 Stunden hin und zurück durch Bananenplantagen zur Playa del Ancón und zum Castillo de San Fernando. Die Strecke ist eben und für Kinder geeignet.
Barranco de Ruiz
Bei San Juan de la Rambla führt ein Weg in eine tiefe, grüne Schlucht mit steilen Wänden, Wasserläufen und üppigen Farnen. Rechnen Sie mit rund 3 Stunden. Der Weg ist teils rutschig, gutes Schuhwerk ist wichtig.
Pinar von Aguamansa
Oberhalb von La Orotava führen ausgeschilderte Wege durch den Kiefernwald von Aguamansa. Die Rundwege sind zwischen 3 und 6 Kilometer lang und bieten Duft, Ruhe und viel frische Luft.
Roques de García
Im Nationalpark umrunden Sie auf einem rund 3,5 Kilometer langen Rundweg die Felsformationen Roque Cinchado und Los Roques. Sie brauchen etwa 2 Stunden und blicken auf den Teide und die Ebene von Ucanca. Die Höhe von rund 2.100 Metern macht das Gehen anstrengender als an der Küste.
Wichtige Hinweise für Wanderer
Das Wetter im Gebirge ändert sich schnell. Ein sonniger Morgen an der Küste sagt wenig über die Bedingungen auf 2.000 Metern, wo Wind, Nebel und Kälte plötzlich aufziehen können. Starten Sie früh, tragen Sie mehrere Schichten Kleidung, nehmen Sie mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person mit und laden Sie Karten vorab auf Ihr Handy herunter, denn in Schluchten gibt es nicht immer Empfang. Bleiben Sie auf markierten Wegen, um die empfindliche Vegetation zu schonen.
Puerto de la Cruz 5 Tage kompakt: Ihre Reiseroute für einen kurzen Aufenthalt
Der Ablauf im Überblick
Mit 5 Tagen lernen Sie Puerto de la Cruz und seine nächste Umgebung gut kennen. Am 1. Tag kommen Sie an und erkunden die Altstadt: Plaza del Charco, Iglesia de la Peña de Francia, Fischerhafen und Ermita de San Telmo. Zum Abendessen probieren Sie Tapas in La Ranilla. Der 2. Tag beginnt im Botanischen Garten und führt danach zum Parque Taoro, wo Sie den Blick auf Meer und Teide genießen. Am Nachmittag baden Sie im Lago Martiánez.
Am 3. Tag verbringen Sie den Vormittag im Loro Parque oder alternativ an der Playa Jardín und den Naturbecken von Punta Brava. Der 4. Tag führt Sie mit dem Bus oder Auto nach La Orotava, wo Sie die Balkonhäuser, die Kirche Concepción und die Gärten von Victoria besuchen. Am 5. Tag gehen Sie die Rambla de Castro zur Playa del Ancón und lassen den Urlaub mit einem Fischgericht am Hafen ausklingen. Das ist ein bewährter Plan, wie ihn ein bester Puerto de la Cruz Reiseführer empfehlen würde.
Puerto de la Cruz 7 Tage intensiv: Erweiterte Erkundungen mit Ausflügen
Die Woche im Norden Teneriffas
Wenn Sie 7 Tage haben, übernehmen Sie das 5 Tage Programm und ergänzen es um 2 große Ausflüge. Der 6. Tag gehört dem Teide: Sie fahren über La Orotava und die TF 21 in den Nationalpark, umrunden die Roques de García, nehmen die Seilbahn auf 3.555 Meter und genießen die Aussicht. Auf dem Rückweg halten Sie im Kiefernwald von Aguamansa.
Am 7. Tag erkunden Sie die Westküste. Über die TF 5 erreichen Sie Icod de los Vinos mit seinem berühmten Drachenbaum, dann Garachico mit den Naturbecken im Lavagestein. Am späten Nachmittag kehren Sie zurück und verabschieden sich mit einem Barraquito auf der Plaza del Charco.
Puerto de la Cruz 10 Tage klassisch: Ort und Insel in Ruhe erleben
Ein gemächlicher Rhythmus
Bei 10 Tagen können Sie sich Zeit lassen. Die ersten 7 Tage verlaufen wie im intensiven Plan, doch mit freien Vormittagen am Strand. Am 8. Tag fahren Sie ins Anagagebirge: Über La Laguna erreichen Sie Cruz del Carmen und wandern auf dem Sendero de los Sentidos durch den Lorbeerwald, danach essen Sie in Taganana oder Benijo. Am 9. Tag wandern Sie durch den Barranco de Ruiz und besuchen abends ein Guachinche im Hinterland.
Der 10. Tag dient der Erholung: Sie schlendern über den Markt von La Orotava, kaufen Mitbringsel wie Wein, Honig und Käse und verbringen einen letzten Nachmittag im Lago Martiánez. Diese Route verbindet Natur, Kultur und Genuss in einem entspannten Tempo.
Puerto de la Cruz 14 Tage mit erweiterten Ausflügen: Die Insel im Detail
2 Wochen mit Tiefgang
Mit 14 Tagen erleben Sie Teneriffa als Ganzes. Die ersten 10 Tage laufen wie beschrieben. Am 11. Tag fahren Sie in den Süden nach Costa Adeje, genießen den Strand und die Promenade und probieren frisch gefangenen Fisch. Am 12. Tag besuchen Sie Los Gigantes mit seinen steilen Klippen und fahren mit dem Boot hinaus, um Delfine und Wale zu beobachten.
Am 13. Tag geht es nach Masca, wo Sie das Dorf besuchen oder in der Schlucht wandern. Der 14. Tag dient dem Packen, einem letzten Spaziergang zur Plaza del Charco und einem Abschiedsessen. Für die Tage im Süden können Sie 2 Tage in einem Hotel dort wohnen, um lange Fahrten zu sparen. Eine solche Puerto de la Cruz Reiseroute lohnt sich für alle, die neben dem Norden auch den sonnigen Süden kennenlernen wollen.
Puerto de la Cruz 21 Tage: Die komplette Regionserkundung
3 Wochen für Genießer und Entdecker
Wer 21 Tage bleibt, erlebt Teneriffa in seiner ganzen Fülle. Die ersten 14 Tage verlaufen wie beschrieben. In der 3. Woche besuchen Sie La Gomera per Fähre ab Los Cristianos, wandern im Nebelwald des Nationalparks Garajonay und probieren Palmhonig, eine Spezialität der Insel. Alternativ reisen Sie mit Binter nach La Palma und besuchen die Caldera de Taburiente oder nach Gran Canaria, um Las Palmas mit dem Altstadtviertel Vegueta zu sehen.
Zurück auf Teneriffa widmen Sie 2 Tage dem Anagagebirge und wandern von Chamorga zum Leuchtturm. Es folgen ein Tag in La Laguna mit Museumsbesuch, ein Tag am Strand und ein Tag, an dem Sie Weingüter im Tal besuchen. Die letzten 2 Tage verbringen Sie in Puerto de la Cruz, gehen ein letztes Mal durch den Botanischen Garten und feiern Ihren Abschied mit einem festlichen Essen. Wer im Frühsommer reist, sollte Fronleichnam in La Orotava einplanen, denn die Blumenteppiche sind ein einmaliges Erlebnis.
Praktisch unterwegs: Parken, Verkehr, Preise und lokale Regeln
Parken und Straßenverkehr
Auf Teneriffa gilt Rechtsverkehr. Auf Autobahnen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 120 Kilometer pro Stunde, in Ortschaften 50 oder weniger. In Puerto de la Cruz ist Parken im Zentrum knapp: Blaue Zonen erlauben zeitlich begrenztes Parken gegen Gebühr, Tiefgaragen sind sicherer, aber teurer. Außerhalb der Stadt sind die Bergstraßen eng und kurvenreich, fahren Sie deshalb langsam und rechnen Sie bei Nebel mit eingeschränkter Sicht.
Preise, Zeiten und Umgangsformen
Geschäfte öffnen meist von 10 bis 13:30 Uhr und von 16:30 bis 20 Uhr, Einkaufszentren durchgehend. Restaurants öffnen mittags ab 13 Uhr und abends ab 20 Uhr, in touristischen Lokalen früher. Grüßen Sie freundlich mit Buenos días und Buenas tardes. Nacktbaden ist nur an ausgewiesenen Stränden erlaubt, in Innenräumen gilt Rauchverbot.
Alltag der Einheimischen: Insiderwissen und lokale Besonderheiten
Sprache und Sitten
Die Kanarier sprechen ein weiches, melodisches Spanisch, in dem der Bus Guagua heißt und Freunde sich Chacho nennen. Ein paar Worte Spanisch öffnen Türen und Herzen. Das Leben findet draußen statt: auf Plätzen, an Hafenmauern und in Cafés.
Feste und Tradition
Der Karneval von Puerto de la Cruz gehört zu den größten der Insel, mit Umzügen, Musik und farbenfrohen Kostümen. Im Juli feiern die Puerteros das Fest der Jungfrau vom Karmel mit einer Meeresprozession, bei der Boote die Statue über das Wasser begleiten. Die Wallfahrt zu Ehren von San Isidro in La Orotava im Mai zeigt Ochsenkarren, Trachten und Volksmusik.
Der Tagesrhythmus
Der Tag beginnt spät, das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit, der Abend lang. Wer sich diesem Rhythmus anpasst, fühlt sich schnell zu Hause.
Ihr Abschluss: Als vollständiger Puerto de la Cruz Reiseführer im Überblick
Was Sie mitnehmen
Puerto de la Cruz ist ein Ort für Reisende, die mehr suchen als Strand und Buffet. Er bietet Geschichte in Kirchen und Häusern, Gartenkunst von Weltrang, einen Freizeitpark am Meer von César Manrique, Vulkanstrände, ein Tal voller Blumen, Wein und Bananen und den Teide als stete Kulisse. Die Preise sind fair, die Wege kurz, und die Menschen sind gastfreundlich.
Ihre nächsten Schritte
Wenn Sie diesen Reiseführer als Grundlage nutzen, haben Sie alle Bausteine beisammen: Anreise, beste Reisezeit, Unterkünfte für jedes Budget, Sehenswürdigkeiten, Wanderungen und Ausflüge. Ein bester Reiseführer Puerto de la Cruz erkennt man daran, dass er Lust macht, die Koffer zu packen. Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Reise, angenehme Gespräche und viele schöne Stunden in Puerto de la Cruz.
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