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Reisemoment

Bei Palma liegt ein besonders schöner Reisemoment oft nicht im längsten Strandtag, sondern in der richtigen Tageszeit. Die Kombination aus einer der eindrucksvollsten gotischen Kathedralen Spaniens, einer lebendigen Altstadt mit engen Gassen und einer weitläufigen Strandpromenade macht Palma zu einem Reiseziel, das weit über den reinen Badeurlaub hinausgeht und sich das gesamte Jahr über für einen Besuch eignet. Schon eine Stunde früher oder später kann aus einem belebten Küstenabschnitt einen deutlich ruhigeren Ort machen. Ein wenig Flexibilität bei der Uhrzeit bringt deshalb häufig mehr Erholung als die Suche nach dem vermeintlich perfekten Platz.

Palma

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Vorwort: Warum Palma eine Reise wert ist

Palma de Mallorca ist mit rund 420000 Einwohnern die größte Stadt der Balearen und zugleich Hauptstadt der autonomen Region. Die Kombination aus einer der eindrucksvollsten gotischen Kathedralen Spaniens, einer lebendigen Altstadt mit engen Gassen und einer weitläufigen Strandpromenade macht Palma zu einem Reiseziel, das weit über den reinen Badeurlaub hinausgeht und sich das gesamte Jahr über für einen Besuch eignet.

Geschichte Palmas von der Antike bis zur Gegenwart

Die römische Gründung

Palma wurde im Jahr 123 vor Christus vom römischen Feldherrn Quintus Caecilius Metellus unter dem Namen Palmaria gegründet, nachdem dieser die Balearen im Auftrag Roms erobert hatte, um die verheerenden Überfälle balearischer Schleuderer auf römische Schiffe zu beenden. Die balearischen Schleuderer, die Funditores Baleares, galten in der Antike als besonders gefürchtete Söldner und dienten später sogar in den Heeren Hannibals während der Punischen Kriege, wobei sie ihre Steinschleudern bereits als Kinder erlernten und für ihre Treffsicherheit auf große Distanz berühmt waren. Als römische Kolonie entwickelte sich Palma rasch zu einem bedeutenden Hafen und Handelszentrum im westlichen Mittelmeer, das über Seewege sowohl mit der Iberischen Halbinsel als auch mit Nordafrika und Italien verbunden war. Gleichzeitig gründete Metellus im Norden der Insel die Stadt Pollentia, das heutige Alcúdia, sodass die Insel fortan über zwei bedeutende römische Siedlungen verfügte. Aus der römischen Epoche Palmas sind heute nur noch wenige sichtbare Überreste erhalten, darunter Fundamente im Bereich der heutigen Altstadt sowie zahlreiche Spolien, die spätere Bauherren, etwa beim Bau der Banys Àrabs, wiederverwendeten. Nach dem Ende der römischen Verwaltung im 5. Jahrhundert nach Christus gehörte die Insel kurzzeitig zum Vandalenreich unter Geiserich, bevor sie im Jahr 534 durch den byzantinischen Feldherrn im Auftrag Kaiser Justinians zurückerobert wurde und für mehrere Jahrhunderte Teil des Byzantinischen Reiches blieb.

Die maurische Herrschaft

Nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches und einer Phase byzantinischer sowie vandalischer Herrschaft eroberten im Jahr 903 die Mauren unter Isam al-Khawlani im Auftrag des Emirats von Córdoba die Insel und benannten die Stadt in Madina Mayurqa um. Die Insel wurde zunächst dem Emirat, später dem Kalifat von Córdoba unterstellt und geriet nach dessen Zerfall im 11. Jahrhundert zeitweise unter die Herrschaft der Taifa von Dénia, bevor sie ab 1076 als eigenständige Taifa von Mayurqa weitgehend unabhängig regiert wurde. Unter maurischer Herrschaft entstand ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit unterirdischen Kanälen, sogenannten Qanats, das noch heute Teile der Altstadt prägt, sowie zahlreiche Bauwerke, von denen die Banys Àrabs, ein gut erhaltenes arabisches Bad aus dem 10. Jahrhundert im Garten der Carrer Can Serra, bis heute erhalten sind. Madina Mayurqa entwickelte sich zu einem bedeutenden Handelsplatz zwischen Nordafrika und dem westlichen Mittelmeer, was die Stadt zugleich zu einem lohnenden Ziel für christliche Flotten machte: Im Jahr 1114 belagerten Truppen aus Pisa und Katalonien die Stadt bereits einmal erfolgreich, zogen sich jedoch wieder zurück, sodass die maurische Herrschaft bis zur endgültigen Eroberung durch Jaume I. im Jahr 1229 andauerte.

Die christliche Eroberung durch Jaume I.

Am 31. Dezember 1229 eroberte König Jaume I. von Aragón, genannt der Eroberer, die Stadt nach einer mehrmonatigen Belagerung und beendete damit die maurische Herrschaft über Mallorca. Die Eroberungsflotte war am 5. September 1229 im Hafen von Salou bei Tarragona ausgelaufen und bestand nach zeitgenössischen Chroniken aus etwa 155 Schiffen mit rund 1500 Rittern sowie mehreren tausend Fußsoldaten. Der Überlieferung nach gelobte Jaume I. während eines schweren Sturms auf der Überfahrt nach Mallorca, der Jungfrau Maria im Falle seiner Rettung eine Kathedrale zu errichten, ein Gelübde, das er nach der erfolgreichen Eroberung der Insel einlöste. Nach der Eroberung wurde die Insel unter den beteiligten Adelsfamilien sowie der Krone aufgeteilt, was im sogenannten Llibre del Repartiment dokumentiert ist, einem der wichtigsten historischen Quellen zur mittelalterlichen Besiedlung Mallorcas. Jaume I. ließ in den folgenden Jahren mit dem Bau der Kathedrale sowie des Königspalastes Almudaina beginnen und machte Palma zur Hauptstadt eines eigenständigen Königreichs Mallorca, das er testamentarisch seinem zweiten Sohn Jaume II. vermachte. Unter Jaume II., der von 1276 bis 1311 regierte, sowie dessen Nachfolgern Sanç und Jaume III. erlebte das Königreich Mallorca eine Phase politischer Eigenständigkeit mit einer eigenen Münzprägung sowie einer eigenen Verwaltung, bis König Pere IV. von Aragón im Jahr 1343 in die Herrschaft der Insel eingriff und das Königreich Mallorca nach der Schlacht von Llucmajor im Jahr 1349, in der Jaume III. fiel, endgültig der Krone von Aragón einverleibte.

Das goldene Zeitalter des Seehandels

Im 14. und 15. Jahrhundert erlebte Palma als bedeutender Handelshafen im westlichen Mittelmeer eine wirtschaftliche Blütezeit, die sich unter anderem im Bau der gotischen Börse Sa Llotja zwischen 1420 und 1452 widerspiegelt, einem der schönsten profanen gotischen Bauwerke Spaniens. Errichtet wurde die Börse vom mallorquinischen Architekten Guillem Sagrera, der später auch am Bau der Kathedrale sowie mehrerer bedeutender Bauwerke in Neapel beteiligt war. Diese wirtschaftliche Blüte endete jedoch abrupt im 16. Jahrhundert, als wiederholte Angriffe nordafrikanischer Piraten und osmanischer Freibeuter, darunter ein verheerender Überfall des Piraten Dragut im Jahr 1550 sowie ein weiterer Angriff im Jahr 1558, den Seehandel der Insel erheblich beeinträchtigten und zum Bau von mehr als 60 Wachtürmen entlang der gesamten Küste Mallorcas führten, von denen zahlreiche bis heute erhalten sind, etwa der Torre de Portopí am Eingang zum Hafen von Palma, der bereits im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Zur Verteidigung der Stadt selbst ließen die Behörden im 17. Jahrhundert zudem eine massive Stadtmauer nach dem Vorbild italienischer Festungsbaukunst errichten, deren Grundriss bis zu ihrem Abriss im späten 19. Jahrhundert die Ausdehnung der Altstadt bestimmte und von der heute noch Teile am Passeig de Sagrera sowie am Baluard erhalten sind.

Bourbonische Zeit und 19. Jahrhundert

Nach dem Spanischen Erbfolgekrieg und der Thronbesteigung der Bourbonen verlor Mallorca im Jahr 1715 im Zuge der Nueva Planta genannten Verwaltungsreform seine mittelalterlichen Sonderrechte und wurde stärker in das zentralistische spanische Königreich eingegliedert. Im 19. Jahrhundert blieb Palma zunächst eine vergleichsweise unbedeutende Provinzstadt, deren Wirtschaft von Landwirtschaft, Textilgewerbe und Schuhherstellung geprägt war, wobei insbesondere die Industrie in Orten wie Inca für den Export von Schuhen sorgte. In dieser Zeit entstand auch der aus Palma stammende Bildhauer sowie zahlreiche der heute noch erhaltenen bürgerlichen Stadthäuser im Modernisme-Stil, der katalanischen Variante des Jugendstils, von denen sich mehrere Beispiele entlang der Passeig del Born sowie in der Carrer de la Unió befinden.

Die touristische Entwicklung im 20. Jahrhundert

Ab den 1950er und insbesondere den 1960er Jahren entwickelte sich Palma und die umliegende Küste zu einem der bedeutendsten Tourismusziele Europas, wobei der Ausbau des Flughafens Son Sant Joan sowie zahlreicher Hotelanlagen entlang der Playa de Palma das Stadtbild und die Wirtschaft der gesamten Insel grundlegend veränderten. Bereits in den 1930er Jahren hatten Schriftsteller und Künstler wie Robert Graves, der sich 1929 dauerhaft im Dorf Deià niederließ, sowie zuvor im 19. Jahrhundert die Schriftstellerin George Sand und der Komponist Frédéric Chopin, die den Winter 1838 und 1839 in der Kartause von Valldemossa verbrachten, die Insel für ein internationales Publikum bekannt gemacht. Der eigentliche Massentourismus setzte jedoch erst mit dem Bau des neuen Flughafenterminals in den 1960er Jahren sowie mit der Einführung günstiger Pauschalreisen aus Großbritannien, Deutschland und Skandinavien ein, wodurch sich die Einwohnerzahl Palmas sowie die Zahl der jährlichen Besucher der Insel innerhalb weniger Jahrzehnte vervielfachte. Zwischen 1960 und 1973 stieg die Zahl der jährlichen Touristenankünfte auf der gesamten Insel von unter 500000 auf mehr als 3 Millionen, was einen beispiellosen Bauboom entlang der Küstenabschnitte westlich und östlich der Altstadt zur Folge hatte.

Geografie Palmas und der Bucht

Palma liegt an der gleichnamigen Bucht, der Badia de Palma, im Südwesten der Insel Mallorca und wird im Hintergrund von den Ausläufern der Serra de Tramuntana begrenzt, die im Nordwesten der Insel mit dem Puig Major eine Höhe von 1445 Metern erreichen, dem höchsten Berg der Balearen. Die Stadt erstreckt sich heute über eine Fläche von etwa 21 Kilometern entlang der Küste, von der historischen Altstadt im Zentrum bis zu den touristisch geprägten Stadtteilen wie Can Pastilla im Osten. Verwaltungstechnisch gehört Palma zur Provinz sowie zur Autonomen Gemeinschaft der Balearischen Inseln, deren Regionalparlament seinen Sitz im Consolat de Mar am Passeig de Sagrera hat, einem 1614 fertiggestellten Gebäude im Stil der Renaissance. Durch die Stadt fließen zwei ursprünglich offene Bäche, der Torrent de Sa Riera sowie der Torrent de Na Bàrbara, von denen Sa Riera im 19. Jahrhundert kanalisiert wurde und dessen ehemaliges Flussbett heute den Verlauf der Rambla, einer breiten, mit Blumenständen gesäumten Promenade im Zentrum, markiert.

Palma Reisevorbereitung für Ihre Palma Reiseplanung

Für die Palma Reiseplanung sollten Reisende beachten, dass die Hauptsaison zwischen Juni und September mit deutlich höheren Preisen sowie einer stärkeren Auslastung von Unterkünften und Sehenswürdigkeiten einhergeht. Wer die Kathedrale sowie weitere beliebte Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stoßzeiten besuchen möchte, sollte einen Besuch am frühen Morgen einplanen, da die Kathedrale bereits ab 10 Uhr montags bis freitags sowie ab 10 Uhr samstags geöffnet ist und in den ersten Öffnungsstunden spürbar weniger Besucher zählt als am Nachmittag. Für eine gelungene Reiseplanung empfiehlt es sich zudem, Tickets für die Kathedrale sowie für das Castillo de Bellver vorab online zu reservieren, um insbesondere in der Hauptsaison lange Wartezeiten an den Kassenhäuschen zu vermeiden. Wer seine Reiseplanung um einen Mietwagen ergänzen möchte, sollte diesen möglichst frühzeitig buchen, da die Verfügbarkeit in den Sommermonaten stark eingeschränkt ist und die Preise entsprechend steigen.

Packliste für Palma und Mallorca

Für eine Reise nach Palma empfiehlt sich unabhängig von der Jahreszeit festes, aber leichtes SchuhwerkWerbung für die unregelmäßig gepflasterten Gassen der Altstadt sowie für Ausflüge in die Serra de Tramuntana. In den Sommermonaten gehören leichte, atmungsaktive Kleidung, eine Kopfbedeckung sowie SonnencremeWerbung mit hohem Schutzfaktor auf jede Packliste, da die Intensität der Sonneneinstrahlung insbesondere zur Mittagszeit erheblich ist. Für den Besuch der Kathedrale sowie anderer religiöser Gebäude sollten Reisende zudem Kleidung einpacken, die Schultern und Knie bedeckt, da andernfalls der Zutritt verwehrt werden kann. Wer im Frühjahr oder Herbst reist, sollte trotz der insgesamt milden Temperaturen eine leichte Jacke für die Abendstunden sowie für Ausflüge in die höheren Lagen der Serra de Tramuntana einplanen, wo es auch außerhalb des Winters spürbar kühler als in Palma selbst sein kann. Für Wanderungen entlang des Fernwanderwegs GR221 empfehlen sich zusätzlich wetterfeste Kleidung, ausreichend Trinkwasser sowie eine detaillierte WanderkarteWerbung, da die Markierungen in einigen Abschnitten der Route nur spärlich vorhanden sind.

Anreise nach Palma mit Flugzeug, Fähre und Auto

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Palma de Mallorca, Son Sant Joan, liegt etwa 8 Kilometer östlich des Stadtzentrums und zählt mit mehr als 29 Millionen Passagieren im Jahr zu den verkehrsreichsten Flughäfen Spaniens mit Direktverbindungen zu mehr als 200 Zielen in Europa. Ein Taxi vom Flughafen ins Zentrum kostet etwa 20 bis 25 Euro und benötigt je nach Verkehrslage etwa 15 bis 20 Minuten, während die Buslinie 1 der Gesellschaft EMT für 5 Euro rund um die Uhr im 15-Minuten-Takt zwischen Flughafen und Innenstadt verkehrt und dabei unter anderem den Busbahnhof Plaça d'Espanya anfährt. Für die Anreise mit dem Mietwagen führt die Autobahn Ma-19 direkt vom Flughafen in etwa 15 Minuten zum Zentrum Palmas, wobei sich zahlreiche internationale sowie lokale Mietwagenanbieter direkt im Terminalgebäude befinden.

Mit der Fähre

Vom Hafen Palmas verkehren regelmäßige Fährverbindungen nach Barcelona, mit einer Fahrzeit von etwa 7 bis 8 Stunden bei den Nachtfähren beziehungsweise etwa 4 Stunden mit den schnelleren Fährverbindungen, sowie nach Valencia mit einer Fahrzeit von etwa 7 Stunden und zu den Nachbarinseln Menorca, mit einer Fahrzeit von etwa 6 Stunden nach Mahón, und Ibiza, das in rund 3 bis 4 Stunden erreichbar ist. Die Fähren legen am Hafen Palmas an mehreren Terminals ab, die über die Ringstraße Avinguda de Gabriel Roca gut mit dem Stadtzentrum sowie mit der Autobahn verbunden sind. Für die Anreise mit dem eigenen Auto von der spanischen Festlandküste bieten die Reedereien regelmäßige Verbindungen ab Barcelona, Valencia und Dénia an, wobei sich insbesondere die Nachtfähre ab Barcelona anbietet, da Reisende so eine ÜbernachtungWerbung an Bord einsparen und am Morgen direkt in Palma ankommen.

Ankunft und Orientierung in der Altstadt

Die Altstadt von Palma konzentriert sich rund um die Kathedrale La Seu, die direkt am Meer liegt und von nahezu jedem Punkt der umliegenden Gassen sichtbar ist. Von dort aus lassen sich sowohl der Königspalast Almudaina als auch die belebte Flaniermeile Passeig del Born zu Fuß erreichen. Die Altstadt selbst gliedert sich grob in mehrere historische Viertel: Rund um die Kathedrale liegt das Viertel La Seu, nordöstlich davon erstreckt sich das ehemalige jüdische und maurische Viertel Calatrava mit seinen engen, verwinkelten Gassen, während sich westlich der Kathedrale entlang der Carrer de Sant Miquel sowie der Carrer dels Oms das lebendige Einkaufsviertel rund um den Mercat de l'Olivar anschließt. Wer vom Kreuzfahrtterminal oder vom Fährhafen kommt, erreicht die Altstadt am schnellsten über die Uferpromenade Avinguda de Gabriel Roca sowie die anschließende Passeig Marítim, eine Strecke von etwa 2 bis 3 Kilometern, die auch zu Fuß in etwa 30 bis 40 Minuten bewältigt werden kann.

Palma Budgetplanung für Ihre Reise

Der Eintritt zur Kathedrale kostet für Erwachsene etwa 10 Euro, wobei das Kombiticket mit Zugang zum Diözesanmuseum sowie zur Dachterrasse etwa 14 Euro kostet, während der Eintritt zum Castillo de Bellver etwa 4 Euro kostet. Der Eintritt zum Palma Aquarium liegt für Erwachsene bei etwa 28 Euro, während Kinder zwischen 3 und 12 Jahren einen ermäßigten Eintritt von etwa 20 Euro zahlen. Der Eintritt zum Palau March beträgt etwa 5 Euro, während die Banys Àrabs für etwa 3 Euro besichtigt werden können. Ein Doppelzimmer in einem Mittelklassehotel ist in der Nebensaison ab etwa 80 Euro pro Nacht buchbar, während sich die Preise in der Hauptsaison zwischen Juni und September häufig verdoppeln und in zentraler Lage der Altstadt auf 150 bis 220 Euro pro Nacht steigen können. Ein Mittagsmenü in einem Restaurant der Altstadt kostet zwischen 15 und 25 Euro, während ein einfaches Getränk in einer Bar am Passeig del Born etwa 3 bis 4 Euro kostet. Für eine mehrtägige Reise mit Mittelklasse-UnterkunftWerbung, Verpflegung und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sollten Reisende außerhalb der Hauptsaison mit einem Gesamtbudget von etwa 600 bis 850 Euro pro Woche und Person rechnen, während in der Hauptsaison für eine vergleichbare Budgetplanung mit 900 bis 1300 Euro pro Woche und Person kalkuliert werden sollte. Wer eine Mietwagenbuchung in die Budgetplanung einbezieht, sollte mit etwa 35 bis 60 Euro pro Tag für einen Kleinwagen in der Nebensaison rechnen, wobei die Preise in den Sommermonaten deutlich steigen können.

Palma Spartipps für eine günstige Reise

Wer eine günstige Reise nach Palma plant, sollte die Reise bewusst in die Nebensaison zwischen Oktober und Mai legen, wenn sowohl Flug- als auch Hotelpreise deutlich niedriger ausfallen als im Sommer. Auch das Mittagsmenü, das in nahezu jedem Restaurant der Altstadt angeboten wird, bietet ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als eine Bestellung von der Abendkarte. Für Spartipps bei der Anreise lohnt sich zudem ein Vergleich zwischen den Fluggesellschaften Ryanair, Vueling und Eurowings, die von zahlreichen deutschen Flughäfen aus Palma anfliegen und deren Preise insbesondere bei früher Buchung außerhalb der Ferienzeiten häufig deutlich unter 100 Euro für den Hin- und Rückflug liegen. Der öffentliche Busverkehr innerhalb Palmas sowie zu den umliegenden Stränden ist mit Einzelfahrten ab etwa 2 Euro eine deutlich günstigere Alternative zum Taxi, während eine 10er-Karte, die sogenannte T-10, den Preis pro Fahrt nochmals reduziert. Wer mehrere Sehenswürdigkeiten an einem Tag besuchen möchte, kann zudem durch die Kombination von öffentlichen Verkehrsmitteln mit den vielfach kostenlosen Aussichtspunkten entlang der Bucht, etwa am Passeig Marítim oder rund um das Castell de Bellver, sein Budget spürbar entlasten.

Palma Unterkünfte für jedes Budget

Unterkünfte in der Altstadt

Wer die historische Atmosphäre schätzt, findet in der Altstadt zahlreiche Boutique-HotelsWerbung in restaurierten Adelshäusern, deren Preise jedoch aufgrund der zentralen Lage meist über dem Durchschnitt liegen. Zu den bekanntesten zählt das HotelWerbung Cort in unmittelbarer Nähe zum Rathausplatz Plaça de Cort, dessen Doppelzimmer je nach Saison zwischen 150 und 300 Euro pro Nacht kosten, sowie das HotelWerbung Can Alomar am Passeig del Born, ein ehemaliges Adelshaus aus dem 19. Jahrhundert, dessen Zimmer ab etwa 200 Euro pro Nacht buchbar sind. Für die beste UnterkunftWerbung mit Blick auf die Kathedrale bietet sich zudem das Hotel Cathedral Suites an, dessen Terrasse einen direkten Blick auf La Seu bietet.

Unterkünfte an der Playa de Palma

Im östlichen Stadtteil Playa de Palma, der sich über mehr als 6 Kilometer entlang der Bucht von der Ballermann-Zone bei Arenal bis nach Ca'n Pastilla erstreckt, finden sich zahlreiche größere Hotelanlagen, die insbesondere bei Pauschalreisenden beliebt sind und im Vergleich zur Altstadt oft günstigere Preise bieten, mit Doppelzimmern in Mittelklassehotels ab etwa 70 bis 100 Euro pro Nacht in der Hauptsaison. Der westliche Abschnitt rund um Ca'n Pastilla gilt dabei als ruhiger und familienfreundlicher als der östliche Abschnitt bei Arenal, der vor allem bei jüngeren Reisenden aus Deutschland für sein Nachtleben bekannt ist.

Günstige Hotels und Pensionen

Für Reisende, die günstige Hotels suchen, bieten sich mehrere einfachere Unterkünfte in den Stadtteilen abseits der Altstadt und der unmittelbaren Strandlage an, etwa im Viertel El Terreno westlich des Zentrums oder im Viertel Pere Garau nordöstlich der Altstadt, deren Doppelzimmer außerhalb der Hauptsaison bereits ab etwa 50 bis 60 Euro pro Nacht buchbar sind. Auch mehrere Hostels in der Altstadt, etwa in der Nähe des Busbahnhofs Plaça d'Espanya, bieten Betten in Mehrbettzimmern bereits ab 20 bis 25 Euro pro Nacht an und eignen sich damit besonders für Reisende mit knappem Budget. Für eine mehrwöchige Reise oder einen Aufenthalt mit der ganzen Familie lohnt sich zudem die Anmietung einer Ferienwohnung, die insbesondere außerhalb der unmittelbaren Altstadt und der Playa de Palma bereits ab etwa 60 Euro pro Nacht für eine kleine Wohnung verfügbar ist und gegenüber einem Hotelzimmer den Vorteil einer eigenen Küche bietet.

Sicherheit in Palma

Palma gilt insgesamt als sicheres Reiseziel, wobei in stark touristisch frequentierten Bereichen wie der Playa de Palma sowie in überfüllten Bussen gelegentlich Taschendiebstahl vorkommt. Die Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst lautet in ganz Spanien einheitlich 112.

Palma Klima und die für Palma beste Reisezeit

Palma verfügt über ein typisch mediterranes Klima mit milden Wintern, in denen die Temperaturen selten unter 10 Grad fallen, sowie warmen bis heißen Sommern mit Höchstwerten von häufig über 30 Grad. Im Januar, dem kältesten Monat, liegen die Durchschnittstemperaturen bei etwa 12 bis 15 Grad tagsüber, während im August, dem wärmsten Monat, Höchstwerte von 29 bis 31 Grad üblich sind und die Wassertemperatur der Bucht auf bis zu 26 Grad steigt. Niederschlag fällt in Palma vor allem zwischen Oktober und Dezember, während die Sommermonate Juni, Juli und August im Durchschnitt nur an wenigen Tagen Regen bringen. Die beste Reisezeit für eine allgemeine Palma Reiseplanung sind die Monate Mai, Juni, September und Oktober, wenn die Temperaturen für Sightseeing und Strandbesuche gleichermaßen angenehm ausfallen, während der Hochsommer aufgrund der Hitze sowie des großen touristischen Andrangs für ausgedehnte Stadtbesichtigungen weniger geeignet ist. Für Reisende, die vor allem an milden Temperaturen für Wanderungen in der Serra de Tramuntana interessiert sind, eignen sich zudem die Monate März und April, wenn zusätzlich die Mandelbäume im Inselinneren blühen und die Landschaft in ein charakteristisches Weiß-Rosa taucht.

Palma Sehenswürdigkeiten im Überblick

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Palmas zählen die Kathedrale La Seu, der Königspalast Almudaina, das Castillo de Bellver, die gotische Börse Sa Llotja, die arabischen Bäder Banys Àrabs, die Basilika Sant Francesc, das Museum Es Baluard sowie die Flaniermeile Passeig del Born.

Sehenswürdigkeiten Palmas im Detail

Die Kathedrale La Seu

Der Bau der gotischen Kathedrale begann im Jahr 1229 unmittelbar nach der Eroberung durch Jaume I. und zog sich über mehrere Jahrhunderte bis zur endgültigen Fertigstellung im Jahr 1601 hin, wobei der Hauptteil des Baus im 14. Jahrhundert unter der Leitung mehrerer aufeinanderfolgender Baumeister, darunter Guillem Sagrera, errichtet wurde. Mit einer Länge von 121 Metern, einer Breite von 55 Metern und einer Innenraumhöhe des Hauptschiffs von 44 Metern zählt La Seu zu den höchsten gotischen Kathedralen Europas und übertrifft in der Höhe des Mittelschiffs sogar die Kathedrale von Köln. Getragen wird das Bauwerk von 14 schlanken, achteckigen Säulen mit einem Durchmesser von jeweils nur 1,7 Metern, die eine für die Gotik ungewöhnlich offene und weite Innenraumwirkung erzeugen. Die Kathedrale besitzt mit ihrer großen Fensterrosette an der Hauptfassade eine der größten gotischen Fensterrosen Europas mit einem Durchmesser von etwa 13,8 Metern, die aus insgesamt 1236 einzelnen Glasscheiben zusammengesetzt ist und im Volksmund als "Auge des Gotischen" bezeichnet wird. Zwischen 1904 und 1914 gestaltete der katalanische Architekt Antoni Gaudí das Innere der Kathedrale grundlegend um, wobei er unter anderem den ursprünglichen Baldachin über dem Hauptaltar durch eine kunstvolle, von der Decke hängende Konstruktion aus Eisen und Keramik ersetzte, die Kanzel neu gestaltete und mehrere Bankreihen aus dem Hauptschiff entfernen ließ, um den freien Blick auf die Fensterrosette zu verbessern. Sein Mitarbeiter Josep Maria Jujol schuf in dieser Zeit zudem die farbenfrohe Keramikverkleidung an der Unterseite des Baldachins. Zwischen 2002 und 2007 ergänzte zudem der mallorquinische Künstler Miquel Barceló eine moderne Keramikverkleidung in der Kapelle des Heiligen Sakraments, die mit ihrer Darstellung der wundersamen Brotvermehrung und Fischvermehrung, ausgeführt in mehr als 300 Quadratmetern handbemalter Keramikfliesen, einen deutlichen zeitgenössischen Akzent innerhalb des gotischen Bauwerks setzt. Im angeschlossenen Diözesanmuseum, dem Museu Diocesà, werden zudem sakrale Kunstwerke ab dem 13. Jahrhundert gezeigt, darunter mehrere gotische Tafelbilder mallorquinischer Meister.

Der Königspalast Almudaina

Dieser unmittelbar neben der Kathedrale gelegene Palast entstand über den Fundamenten einer früheren maurischen Festung, der Alcázar, und diente Jaume I. sowie seinen Nachfolgern als Residenz. Der Name Almudaina leitet sich vom arabischen Begriff al-Mudayna für kleine Stadt oder Zitadelle ab, und Teile der ursprünglichen maurischen Bausubstanz, darunter mehrere Hufeisenbögen sowie der sogenannte Patio del Ángel, sind bis heute innerhalb des gotisch überformten Palastes erhalten. Im Auftrag Jaumes II. wurde der Palast ab 1281 um mehrere gotische Elemente erweitert, darunter die Kapelle Santa Anna im Innenhof mit ihrem romanisch-gotischen Portal, das zu den ältesten erhaltenen Bauteilen des gesamten Komplexes zählt. Der zentrale Innenhof, der Patio de Armas, sowie der große Königssaal, der Saló del Tinell, geben Besuchern einen Eindruck von der mittelalterlichen Hofhaltung, während in mehreren Räumen des Palastes eine Sammlung flämischer Wandteppiche aus dem 16. und 17. Jahrhundert ausgestellt ist. Bis heute wird der Palast bei offiziellen Anlässen der spanischen Königsfamilie auf den Balearen genutzt, insbesondere während des traditionellen Sommeraufenthalts, während die übrigen Räume ganzjährig für Besucher zugänglich sind, mit Ausnahme einzelner Schließtage bei offiziellen Terminen.

Das Castillo de Bellver

Diese kreisrunde gotische Burg wurde zwischen 1300 und 1311 im Auftrag König Jaumes II. auf dem 112 Meter hohen Hügel Puig de Sa Mesquida westlich der Altstadt errichtet und zählt zu den wenigen kreisrunden Burganlagen Europas, was vermutlich auf byzantinische Vorbilder zurückgeht. Der Name Bellver leitet sich vom katalanischen Ausdruck für "schöne Aussicht" ab, und von der Burg aus bietet sich tatsächlich ein weiter Blick über die gesamte Bucht von Palma sowie bei klarer Sicht bis zur Insel Sa Dragonera vor der Westküste. Im Inneren ist heute das Museum zur Stadtgeschichte von Palma untergebracht, das archäologische Funde von der römischen bis zur neuzeitlichen Epoche zeigt. Der zentrale, zweistöckige Innenhof mit seinen Rundbogenarkaden im unteren und Spitzbogenarkaden im oberen Geschoss sowie der freistehende, 33 Meter hohe Bergfried, der über eine Zugbrücke mit dem Hauptgebäude verbunden ist, dienten im Laufe der Jahrhunderte zeitweise auch als Gefängnis, unter anderem für den mallorquinischen Aufständischen Jaume Cristòfol Amer während des 18. Jahrhunderts sowie zeitweise für den französischen General Jean-Guillaume Delaage im frühen 19. Jahrhundert. Der umliegende Park Bellver, der die Burg auf einer Fläche von etwa 77 Hektar umgibt, zählt mit seinen Pinien- und Steineichenwäldern zugleich zu den größten innerstädtischen Grünanlagen Palmas.

Die Börse Sa Llotja

Dieses zwischen 1420 und 1452 errichtete gotische Gebäude wurde vom mallorquinischen Architekten Guillem Sagrera entworfen und diente ursprünglich als Handelsbörse für die Kaufleute Palmas, die in der Vereinigung Col·legi de la Mercaderia organisiert waren. Das rechteckige Gebäude zählt mit seinen 6 spiralförmig gedrehten Säulen im Inneren, die sich fast 13 Meter zur Decke erheben und ein palmenartiges Rippengewölbe tragen, zu den bedeutendsten Werken der spätgotischen Zivilarchitektur Spaniens. An den vier Ecken des Gebäudes sind zudem achteckige Wehrtürme angebracht, die dem ursprünglich auch als Warenlager genutzten Bau einen wehrhaften Charakter verleihen. Heute dient Sa Llotja regelmäßig als Ausstellungsraum für wechselnde Kunstausstellungen und ist bei freiem Eintritt zugänglich.

Die Banys Àrabs

Dieses gut erhaltene arabische Bad aus dem 10. Jahrhundert im Garten eines Privathauses an der Carrer Can Serra zählt zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen der maurischen Epoche in Palma und besteht aus einem kuppelförmigen Baderaum mit einem Durchmesser von etwa 8 Metern, dessen 12 Säulen mit unterschiedlichen Kapitellen aus Spolien früherer römischer und westgotischer Bauwerke bestehen. Die Kuppel wird von zahlreichen kleinen, runden Öffnungen durchbrochen, durch die Tageshelligkeit einfällt, ein für die islamische Badearchitektur typisches Gestaltungsmerkmal, das auch in den berühmteren Bädern von Granada und Córdoba zu finden ist. Der angrenzende, mit Zitrusbäumen bepflanzte Garten lädt zu einem kurzen Aufenthalt nach der Besichtigung ein.

Die Basilika Sant Francesc

Diese im 13. Jahrhundert gegründete und im 14. Jahrhundert im gotischen Stil neu errichtete Klosterkirche beherbergt das Grab des mallorquinischen Philosophen und Theologen Ramon Llull, der im Jahr 1315 oder 1316 starb und als einer der bedeutendsten Gelehrten des mittelalterlichen Mittelmeerraums gilt. Der angrenzende, zweigeschossige Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert mit seinen spitzbogigen Arkaden zählt zu den ruhigsten und zugleich eindrucksvollsten Orten der gesamten Altstadt.

Das Museum Es Baluard

Dieses im Jahr 2004 eröffnete Museum für moderne und zeitgenössische Kunst ist in eine ehemalige Bastion der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert integriert und zeigt Werke unter anderem von Joan Miró, Pablo Picasso sowie zahlreichen mallorquinischen Künstlern. Von der Dachterrasse des Museums bietet sich zudem ein weiter Blick über den Hafen sowie die Bucht von Palma.

Ein Sightseeing-Rundgang durch die Altstadt Palmas

Ein empfehlenswerter Rundgang beginnt an der Kathedrale La Seu, führt weiter zum Königspalast Almudaina, von dort zur Börse Sa Llotja und weiter zum Passeig del Born, bevor der Rundgang durch die engen Gassen des Viertels Calatrava, dem ehemaligen jüdischen und maurischen Viertel, zurück zur Kathedrale führt. Für diesen Rundgang sollten etwa 3 bis 4 Stunden eingeplant werden. Wer weitere 2 Stunden einplant, kann den Rundgang von der Börse Sa Llotja aus über die Carrer de Sant Feliu zur Basilika Sant Francesc sowie weiter über die Plaça de Cort, an der sich das Rathaus Palmas mit seiner charakteristischen, weit auskragenden Holzdachtraufe befindet, bis zum Mercat de l'Olivar erweitern. Von dort führt der Weg über die Carrer de Sant Miquel zurück zum Ausgangspunkt an der Kathedrale, sodass ein vollständiger Überblick über die wichtigsten Bereiche der Altstadt entsteht.

Palma versteckte Orte abseits der Hauptrouten

Abseits der belebten Kathedrale lohnt sich ein Spaziergang durch das ruhigere Viertel Santa Catalina westlich der Altstadt, das mit seinem ehemaligen Fischerviertel-Charakter sowie zahlreichen kleinen Läden und Restaurants einen deutlichen Kontrast zum touristischeren Zentrum bietet. Das Viertel entstand im 19. Jahrhundert außerhalb der damaligen Stadtmauer als Wohngebiet für Fischer und Hafenarbeiter, und die zentrale Markthalle Mercat de Santa Catalina aus dem Jahr 1911 bildet bis heute den Mittelpunkt des Viertels. In den vergangenen Jahren hat sich Santa Catalina zu einem beliebten Ausgehviertel mit zahlreichen kleinen Bars und internationalen Restaurants entwickelt, ohne dabei seinen ursprünglichen, dörflichen Charakter mit niedrigen Häusern und schmalen Straßen vollständig zu verlieren.

Palma Geheimtipps vertieft: Palma abseits des Massentourismus

Wenige Besucher kennen den kleinen Innenhof des Palau March, eines Adelspalastes aus dem 18. Jahrhundert, der heute ein Museum mit einer bedeutenden Sammlung moderner Skulpturen beherbergt, darunter Werke von Auguste Rodin und Henry Moore, direkt gegenüber der Kathedrale.

Insidertipps von Einheimischen

Einheimische empfehlen, den Mercat de l'Olivar, die zentrale Markthalle Palmas, für ein authentisches Frühstück oder einen Snack zu besuchen, da sich hier neben frischen Lebensmitteln auch mehrere kleine Stände mit regionalen Spezialitäten finden, die deutlich günstiger sind als vergleichbare Angebote in der unmittelbaren Altstadt.

Touristenfallen in Palma vermeiden

Rund um die Kathedrale sowie entlang des Passeig del Born haben sich zahlreiche auf Touristen ausgerichtete Restaurants angesiedelt, deren Preise oft deutlich über dem Niveau vergleichbarer Lokale in den Wohnvierteln liegen. Wer eine Bootstour entlang der Küste bucht, sollte zudem ausschließlich auf lizenzierte Anbieter zurückgreifen, da insbesondere im Hafenbereich informelle Angebote mitunter überteuert sind.

Palma Spartipps für Restaurants und Mobilität

Das Menú del Día, das in nahezu jedem Restaurant zur Mittagszeit angeboten wird, bietet mit einem Festpreis zwischen 13 und 18 Euro ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als eine Bestellung von der Abendkarte. Für die Fortbewegung innerhalb der Stadt bietet sich zudem das gut ausgebaute Busnetz sowie eine U-Bahn-Linie an, deren Einzelfahrt etwa 2 Euro kostet und damit deutlich günstiger als ein Taxi ausfällt.

Kulinarische Spezialitäten Palmas und Mallorcas

Zu den bekanntesten kulinarischen Spezialitäten der Insel zählt die Sobrassada, eine streichfähige, mit Paprika gewürzte Rohwurst, sowie die Ensaimada, ein spiralförmiges Hefegebäck, das traditionell zum Frühstück gegessen wird und dessen Name sich vom mallorquinischen Wort Saïm, Schweineschmalz, ableitet, einer der ursprünglichen Zutaten des Teigs. Die größte Ensaimada wird traditionell in der Konditorei Forn des Teatre am Placa Weyler gebacken, die bereits seit dem Jahr 1911 besteht und deren Ensaimadas in Größen von einer einzelnen Portion bis zu einem Durchmesser von mehr als 50 Zentimetern für größere Gruppen erhältlich sind. Auch der Pa amb Oli, geröstetes Brot mit Olivenöl, Tomate und je nach Variante Schinken oder Käse, zählt zu den einfachen, aber traditionellen Gerichten der Insel. Als herzhafte Vorspeise ist zudem der Tumbet weit verbreitet, ein geschichtetes Gemüsegericht aus gebratenen Kartoffeln, Auberginen und Paprika mit einer Tomatensoße, das in nahezu jedem traditionellen Restaurant der Insel auf der Speisekarte steht. Zu den herzhaften Hauptgerichten zählt zudem die Frit Mallorquí, eine Pfanne aus Innereien vom Lamm oder Schwein mit Kartoffeln, Paprika und Fenchel, sowie der Arròs Brut, ein sämiger Reiseintopf mit Huhn, Kaninchen und Gemüse, der besonders in den Wintermonaten in ländlichen Restaurants der Insel serviert wird. Als Getränk begleitet häufig der Hierbas, ein Kräuterlikör auf Basis von Anis, mallorquinische Mahlzeiten, während im Sommer die leichten Weißweine aus dem Anbaugebiet Binissalem, etwa 20 Kilometer nordöstlich von Palma, zunehmend Beachtung finden.

Palma Kulinarik für Genießer: Gehobene Küche in Palma

Für Reisende, die Wert auf gehobene Küche legen, bietet Palma mehrere Restaurants mit internationaler Anerkennung, die moderne mallorquinische Küche mit traditionellen Zutaten wie Sobrassada oder frischem Fisch aus der Bucht kombinieren, wobei ein mehrgängiges Degustationsmenü in solchen Häusern zwischen 70 und 150 Euro pro Person kostet. Zu den bekanntesten zählt das Restaurant Marc Fosh in der Carrer de la Missió, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist und dessen Degustationsmenü bei etwa 130 Euro pro Person beginnt, sowie das Restaurant Adrián Quetglas an der Passeig Mallorca, das argentinische Einflüsse mit mallorquinischen Produkten verbindet und dessen Mittagsmenü bereits ab etwa 35 Euro erhältlich ist. Auch das Restaurant Béns d'Avall bei Sóller, das auf einer Klippe mit direktem Blick auf die Nordwestküste liegt, zählt zu den gehobenen Adressen der Insel und ist für seine mallorquinische Küche mit Sternebewertung bekannt.

Palma Geheimrestaurants abseits der Touristenpfade

Im Viertel Santa Catalina sowie rund um den Mercat de l'Olivar finden sich mehrere kleine, von Einheimischen frequentierte Restaurants, die auf ihren Speisekarten meist tagesaktuelle, saisonale Gerichte anbieten und im Vergleich zu den Lokalen der unmittelbaren Altstadt deutlich günstigere Preise bieten. Dazu zählt etwa das Bar Espanya an der Carrer de Sant Bartomeu, ein traditionelles Tapas-Lokal, in dem ein Teller Tapas bereits ab 4 bis 6 Euro erhältlich ist, sowie das Ca'n Amer in der Carrer de la Pau, das für seine Kokillenmuscheln sowie deftige mallorquinische Hausmannskost bekannt ist. Im Mercat de l'Olivar selbst bieten mehrere Marktstände frisch zubereiteten Fisch sowie Tapas direkt zum Verzehr vor Ort an, deren Preise deutlich unter denen vergleichbarer Angebote in den Restaurants der unmittelbaren Altstadt liegen.

In Palma essen gehen: Ein strukturierter Überblick

Restaurants in Palma öffnen üblicherweise ab 13 Uhr für das Mittagessen und ab 20 Uhr für das Abendessen, wobei insbesondere in touristisch geprägten Bereichen auch durchgehend geöffnete Lokale zu finden sind.

Palma Ausflugsziele in der Umgebung

Die Serra de Tramuntana

Nordwestlich von Palma erstreckt sich die seit 2011 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Gebirgskette Serra de Tramuntana, die sich über rund 90 Kilometer entlang der Nordwestküste der Insel erstreckt und deren Dörfer wie Valldemossa und Deià sowie deren Wanderwege zu den landschaftlich eindrucksvollsten Zielen der gesamten Insel zählen. Die UNESCO würdigte bei der Aufnahme insbesondere die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft aus terrassierten Feldern, Trockensteinmauern und traditionellen Bewässerungssystemen, die sich über eine Fläche von mehr als 30000 Hektar erstreckt.

Valldemossa

Etwa 17 Kilometer nordwestlich von Palma liegt Valldemossa, auf etwa 400 Metern Höhe am Fuß der Serra de Tramuntana gelegen und mit der Ma-1110 in etwa 25 Minuten mit dem Auto erreichbar. Das Dorf ist vor allem für seine Kartause, das Real Cartuja de Valldemossa, bekannt, ein ehemaliges Kloster aus dem 14. Jahrhundert, in dem die französische Schriftstellerin George Sand und der polnische Komponist Frédéric Chopin den Winter 1838 und 1839 verbrachten. Sand verarbeitete diesen Aufenthalt später in ihrem Buch "Ein Winter auf Mallorca", während Chopin in den kühlen, feuchten Zellen mehrere seiner Préludes komponierte, jedoch zugleich unter einer Verschlechterung seiner Tuberkulose litt. Der Eintritt zur Kartause, in der heute unter anderem die von Chopin genutzte Zelle sowie ein kleines Museum besichtigt werden können, kostet etwa 15 Euro.

Deià

Etwa 27 Kilometer nordwestlich von Palma, wenige Kilometer von Valldemossa entfernt, liegt das Künstlerdorf Deià, das terrassenförmig an einem Hang zwischen der Serra de Tramuntana und dem Mittelmeer liegt. Der britische Schriftsteller Robert Graves ließ sich hier 1929 nieder und lebte, mit Unterbrechung durch den Spanischen Bürgerkrieg sowie den Zweiten Weltkrieg, bis zu seinem Tod im Jahr 1985 in Deià, wo sein Wohnhaus, Ca N'Alluny, heute als Museum besichtigt werden kann. Unterhalb des Dorfes liegt die kleine Steinbucht Cala de Deià, die über einen etwa 20-minütigen Fußweg vom Ortszentrum erreichbar ist und zu den fotogensten Buchten der gesamten Nordwestküste zählt.

Pollença und der Norden der Insel

Im Norden Mallorcas, etwa 52 Kilometer von Palma entfernt und über die Autobahn Ma-13 sowie die Ma-10 in etwa 50 Minuten mit dem Auto erreichbar, liegt die Stadt Pollença mit ihrer bekannten Treppe Calvari, die aus 365 Steinstufen besteht und zu einer kleinen Kapelle mit weitem Blick über die Ebene führt. Am Fuß des nahegelegenen Puig de Maria sowie in der historischen Altstadt Pollenças, die um den zentralen Platz Plaça Major angelegt ist, finden sich zahlreiche Restaurants sowie ein traditioneller Sonntagsmarkt, der bereits auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblickt.

Cala d'Or an der Ostküste

An der Ostküste Mallorcas, etwa 65 Kilometer von Palma entfernt und über die Autobahn Ma-19 sowie die Ma-15 in etwa 55 Minuten erreichbar, liegt der Ferienort Cala d'Or, dessen Name sich von den goldfarbenen Felsklippen entlang der Küste ableitet. Der Ort besteht aus mehreren kleinen, ursprünglich getrennten Buchten wie Cala Gran und Cala Llonga, die heute durch eine zusammenhängende Ferienortstruktur mit zahlreichen Hotels, Restaurants und einem Yachthafen verbunden sind und sich besonders für einen ruhigeren Badeurlaub abseits der belebteren Playa de Palma eignen.

Sóller und seine historische Bahn

Etwa 30 Kilometer nordwestlich von Palma liegt Sóller, das über eine historische, seit 1912 in Betrieb befindliche Schmalspurbahn mit der Hauptstadt verbunden ist und für seine Orangen- und Zitronenplantagen bekannt ist. Die Fahrt mit der aus Holzwagen bestehenden Bahn dauert etwa 1 Stunde, führt durch 13 Tunnel der Serra de Tramuntana, darunter den 2,8 Kilometer langen Tunnel durch den Coll de Sóller, und zählt zu den beliebtesten touristischen Attraktionen der gesamten Insel. Eine Fahrt kostet für Erwachsene etwa 29 Euro für die einfache Strecke. Vom Bahnhof Sóllers verkehrt zudem eine historische, 1913 eröffnete Straßenbahn, der Tranvía de Sóller, die in etwa 20 Minuten weiter zum knapp 5 Kilometer entfernten Hafenort Port de Sóller fährt, wo sich ein langer Sandstrand sowie zahlreiche Fischrestaurants direkt am Wasser befinden.

Die Höhlen von Genova

Am Stadtrand Palmas befinden sich die Coves de Gènova, ein kleines Höhlensystem, das für Besucher zugänglich ist und einen anschaulichen Einblick in die geologische Entstehung der Insel bietet. Weiter östlich der Insel, bei Porto Cristo, etwa 62 Kilometer von Palma entfernt, liegen zudem die deutlich größeren und bekannteren Coves del Drac mit einem der größten unterirdischen Seen Europas, dem Llac Martel, an dem regelmäßig kurze Konzerte für Besucher stattfinden.

Palma Tagesausflüge mit realen Routen

Ein klassischer Tagesausflug verbindet Palma über die Ma-11 mit Valldemossa und Deià entlang der Küstenstraße der Serra de Tramuntana, eine landschaftlich eindrucksvolle, jedoch kurvenreiche Strecke von insgesamt etwa 45 Kilometern. Ein weiterer Tagesausflug führt mit der historischen Bahn in etwa 1 Stunde nach Sóller und von dort mit der Straßenbahn weiter zum Hafen Port de Sóller.

Regionale Erweiterung: Mallorca jenseits von Palma

Wer über Palma hinaus reisen möchte, findet auf Mallorca eine bemerkenswerte landschaftliche Vielfalt, die von der schroffen Gebirgskette der Serra de Tramuntana im Nordwesten über die Buchten der Ostküste bei Cala d'Or bis zu den flacheren, landwirtschaftlich geprägten Ebenen im Inselinneren reicht.

Die Landschaften rund um Palma

Die Bucht von Palma

Die weitläufige Badia de Palma erstreckt sich über mehr als 20 Kilometer und bietet neben den städtischen Stränden im Osten auch ruhigere Buchten wie Cala Major im Westen der Stadt. Die Playa de Palma selbst ist in mehrere, mit Balnearios, Strandabschnitte, nummerierte Bereiche unterteilt, von denen der Balneario 6 im Zentrum von Arenal sowie der ruhigere Balneario 15 bei Ca'n Pastilla zu den beliebtesten zählen. Der Sandstrand fällt über weite Strecken flach ins Wasser ab und ist mit einer Breite von bis zu 50 Metern einer der breitesten Sandstrände der gesamten Insel. Westlich der Altstadt liegt zudem der kleinere, bei Einheimischen beliebte Strand Ciutat Jardí sowie die felsige Bucht Cala Major, die über die Uferpromenade in etwa 4 Kilometern vom Zentrum aus zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar ist.

Die Ausläufer der Serra de Tramuntana

Bereits am westlichen Stadtrand Palmas beginnen die ersten Ausläufer der Serra de Tramuntana, die mit dem Castillo de Bellver auf einem bewaldeten Hügel einen ersten Vorgeschmack auf die Gebirgslandschaft im Nordwesten der Insel bieten.

Vegetation rund um Palma

Die Vegetation rund um Palma ist typisch mediterran geprägt, mit Pinienwäldern, Olivenhainen sowie in den geschützteren Tälern der Serra de Tramuntana ausgedehnten Zitrusplantagen. Im Stadtgebiet selbst prägen zahlreiche Palmenalleen, insbesondere entlang des Passeig Marítim, das Stadtbild.

Palma Wanderwege

Die Wanderung zum Castillo de Bellver

Diese kurze Route von etwa 4 Kilometern führt vom Stadtzentrum aus durch den bewaldeten Park Bellver hinauf zur gleichnamigen Burg und bietet dabei mehrere Ausblicke über die Bucht von Palma. Der Aufstieg dauert je nach Kondition etwa 45 bis 60 Minuten und kann alternativ auch mit dem kleinen Touristenzug verkürzt werden, der regelmäßig vom Zentrum aus zur Burg fährt.

Der Fernwanderweg GR221

Von Valldemossa und Deià aus, die beide innerhalb einer knappen Autostunde von Palma erreichbar sind, starten zahlreiche markierte Wanderwege durch die Gebirgskette, darunter der bekannte Fernwanderweg GR221, der unter dem Namen Ruta de Pedra en Sec, Route des Trockensteins, die gesamte Serra de Tramuntana über eine Gesamtlänge von etwa 135 Kilometern von Andratx im Südwesten bis Pollença im Norden durchquert. Der Weg ist in 8 Tagesetappen unterteilt und führt an zahlreichen historischen Refugios, einfachen Berghütten, vorbei, in denen Wanderer für wenige Euro pro Nacht übernachten können, etwa im Refugi de Son Amer bei Escorca. Die Etappe zwischen Valldemossa und Deià gilt mit einer Länge von etwa 8 Kilometern und einer Gehzeit von rund 3 Stunden als eine der zugänglichsten Abschnitte für Tageswanderer.

Die Wanderung zum Puig de Maria und weitere Routen

Bei Pollença führt eine etwa 45-minütige Wanderung über einen gepflasterten Serpentinenweg zum 320 Meter hohen Puig de Maria, auf dessen Gipfel sich ein Kloster aus dem 14. Jahrhundert sowie ein weiter Blick über die Bucht von Pollença befindet. Eine deutlich anspruchsvollere Route führt vom Ort Fornalutx, das etwa 40 Kilometer von Palma entfernt liegt, zum Gipfel des Puig de l'Ofre auf 1091 Metern, eine Wanderung von etwa 5 Stunden Gesamtdauer mit einem Höhenunterschied von rund 800 Metern, die auch am nahegelegenen Stausee Cúber vorbeiführt. Für erfahrene Wanderer bietet zudem die Besteigung des Puig Major, mit 1445 Metern der höchste Berg der Serra de Tramuntana, eine der eindrucksvollsten, wenn auch aufgrund militärischer Anlagen auf dem Gipfel nicht bis ganz nach oben zugänglichen Routen der gesamten Gebirgskette.

Palma Reiserouten

5 Tage Reiseroute kompakt durch Palma

Am ersten Tag empfiehlt sich die Altstadt mit der Kathedrale und dem Königspalast, am zweiten Tag das Castillo de Bellver sowie das Viertel Santa Catalina, am dritten Tag ein Ausflug nach Valldemossa und Deià, am vierten Tag Sóller mit der historischen Bahn und am fünften Tag ein Strandtag an der Playa de Palma.

7 Tage Reiseroute intensiv durch Mallorca

Zusätzlich zur 5-Tage-Route bieten sich zwei weitere Tage für Pollença im Norden sowie Cala d'Or an der Ostküste an.

10 Tage Reiseroute klassisch durch die Insel

Zusätzlich zur 7-Tage-Route empfiehlt sich eine mehrtägige Erkundung der gesamten Serra de Tramuntana entlang des Fernwanderwegs GR221.

Palma 14 Tage Reiseroute mit erweiterten Ausflügen

Für die 14-Tage-Route bietet sich zusätzlich ein Ausflug zu den Nachbarinseln Menorca oder Ibiza an, die per Fähre von Palma aus in wenigen Stunden erreichbar sind.

Palma 21 Tage Reiseroute mit vollständiger Inselerkundung

Die umfassendste Route ergänzt die vorangegangenen Etappen um eine vollständige Rundreise durch alle Regionen Mallorcas, von der Serra de Tramuntana über die Ostküste bis zum ruhigeren Inselinneren.

Praktische Palma Reisetipps: Parken, Verkehr, Verhalten

Das Parken in der Altstadt ist stark eingeschränkt, weshalb sich mehrere Parkhäuser am Rand des historischen Zentrums anbieten. Für die Fahrt zu den Dörfern der Serra de Tramuntana sollten Autofahrer aufgrund der engen, kurvenreichen Straßen ausreichend Zeit einplanen.

Insiderwissen: Wenig bekannte Fakten über Palma

Ein wenig bekanntes Detail betrifft die Fensterrosette der Kathedrale, die aufgrund ihrer Ausrichtung zweimal im Jahr, jeweils um den 2. Februar und den 11. November, ein als "Acht" bezeichnetes optisches Phänomen erzeugt, bei dem die durch die große Rosette einfallende Sonne mit einer kleineren, gegenüberliegenden Fensterrose zu einer achtförmigen Figur auf dem Boden der Kathedrale zusammenwirkt. Ein weiteres Detail betrifft die Umgestaltung der Kathedrale durch Antoni Gaudí, die zu seiner Zeit unter den Bewohnern Palmas durchaus umstritten war, da einige der Änderungen als zu radikal für das ursprüngliche gotische Erscheinungsbild empfunden wurden. Wenig bekannt ist zudem, dass Palma bereits im Mittelalter eine bedeutende jüdische Gemeinde beherbergte, die im Viertel Call ansässig war, dessen Name sich vom katalanischen Wort für die jüdischen Viertel Kataloniens und der Balearen ableitet und dessen enge Gassen bis heute im Bereich um die Straße Carrer del Sol erhalten sind.

Familienurlaub in Palma: Reiseplanung mit Kindern

Das Castillo de Bellver mit Kindern

Die kreisrunde Burg mit ihrem angeschlossenen Park zählt zu den beliebtesten Zielen für Familien mit Kindern, da sich die weitläufige Grünanlage gut für Picknicks und Spiele eignet.

Das Palma Aquarium

Dieses am Stadtrand gelegene Aquarium zeigt in zahlreichen Becken die Unterwasserwelt des Mittelmeers sowie tropischer Gewässer und zählt zu den beliebtesten Familienausflugszielen der gesamten Insel.

Die Strände von Palma mit Kindern

Die städtischen Strände entlang der Playa de Palma sowie die ruhigere Bucht Ciutat Jardí bieten flach abfallendes Wasser, das sich besonders für Familien mit kleineren Kindern eignet.

Abschlusskapitel: Ihr vollständiger Überblick über Palma

Palma vereint eine mehr als 2000-jährige Geschichte von der römischen Gründung über die maurische Herrschaft bis zur christlichen Eroberung mit einer der eindrucksvollsten Kathedralen Spaniens sowie einer lebendigen, mediterran geprägten Stadtkultur. Für Ihre Reiseplanung, Anreise, Vegetation, Packliste, Familien-Reiseplanung, Klima, Budgetplanung, Spartipps, Unterkunft, Kosten, Wanderung, Wanderwege, Reiseroute und Route bietet dieser Reiseführer sämtliche notwendigen konkreten Angaben für eine gelungene Reise. Als bester Reiseführer Palma für Reisende, die eine konkrete, verlässliche Reiseplanung suchen, fasst dieser Text alle wesentlichen Angaben zu Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Kulinarik und Ausflugszielen an einem Ort zusammen und ergänzt damit jede weitere Suche nach beste Unterkunft, günstige Hotels oder einem der zahlreichen weiteren Reiseziele Mallorcas. Für eine budget Reise ebenso wie für alle, die einfach günstig Reisen und einen günstiger Urlaub verbringen möchten, bietet dieser Reiseführer zur besten Reisezeit sämtliche notwendigen konkreten Angaben.


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