
Steirisches Kochbuch - Empfehlung für die steirische Küche. Zu Hause selbst steirisch kochen samt steirische Rezepte.
Entdecke die besten Steiermark Kochbücher für die Steirische Küche: unsere Empfehlungen, authentische Steirische Rezepte und Kochtipps für Gerichte aus der Steiermark.
Zwischen Weinbergen und Almen: Bestes steirisches Kochbuch für alle, die die Steiermark kulinarisch entdecken wollen
Ein Bundesland voller kulinarischer Geschichte
Wer an die Steiermark denkt, denkt oft an sanfte Hügel voller Kürbisfelder, an die charmante Landeshauptstadt Graz und an die schroffen Berge des Ausseerlandes. Weniger bekannt, aber mindestens genauso faszinierend, ist die Küche dieses Bundeslandes, die wie kaum eine andere von bäuerlicher Tradition und großer handwerklicher Sorgfalt geprägt wurde. Wer nach einem besten steirischen Kochbuch sucht, wird schnell feststellen, dass sich hinter scheinbar einfachen Gerichten wie einem Wurzelfleisch oder einem Backhendl eine überraschend vielschichtige Geschichte verbirgt, die eng mit den Bauern der Region, den Winzern des Weststeirischen Hügellandes und den Almbauern der Obersteiermark verbunden ist. Die Steiermark selbst ist dabei keineswegs einheitlich: Ein gutes Steiermark Kochbuch aus Graz wird andere Schwerpunkte setzen als eines aus dem Ausseerland im Norden. Und was ein echtes Kürbiskernöl wirklich ausmacht, wie dunkel es sein muss und wie intensiv sein nussiges Aroma, wird man in der Weststeiermark vermutlich anders beantworten als im Vulkanland. Was also machen steirisches Kochbuch Empfehlungen im Kern aus?
Einfache Zutaten, jahrhundertealte Tradition
Typisch für die steirische Küche sind zunächst deftige, bäuerliche Grundzutaten, die durch die fruchtbaren Böden des Landes eine besondere Qualität erhalten. Wer steirisch kochen möchte und ein steirisches Kochbuch aufschlägt, dem begegnen immer wieder dieselben Namen: Kürbiskernöl, Kren, Backhuhn, Apfel und würziger Speck. Die Steirer mögen es herzhaft und unverfälscht, dafür aber mit einer gewissen Geduld zubereitet. Anders als man vielleicht annehmen könnte, geht es in der steirischen Küche nicht um aufwendige Saucen oder komplizierte Techniken, sondern vielmehr darum, wenigen guten Zutaten Raum zu geben, damit sich ihr Eigengeschmack vollständig entfalten kann. Ein gutes Steiermark Kochbuch ohne die drei Grundpfeiler Kürbiskernöl, Kren und Apfel wäre kaum denkbar. Darüber hinaus sind die steirische Küche und jedes steirische Kochbuch natürlich besonders für ihre deftigen Verführungen bekannt, allen voran das weltberühmte Steirische Kürbiskernöl, das liebevoll als grünes Gold der Region bezeichnet wird. Ein gutes Steiermark Kochbuch wartet daher stets mit mehreren Varianten dieses aromatischen Öls auf. Bestes steirisches Kochbuch zu sein, ohne das Steirische Wurzelfleisch zu erwähnen, jenes Gericht aus gekochtem Rindfleisch mit Wurzelgemüse und frischem Kren, das ist schlichtweg nicht möglich. Landestypische Gerichte, die ein jedes steirisches Kochbuch kennt, sind neben dem Wurzelfleisch auch Backhendl, Brettljause, Sterz und natürlich der erfrischende Schilcher Wein. Viele Steiermark Kochbuch Empfehlungen basieren auf genau diesen Klassikern. Steirisches Essen ist entgegen mancher Vorurteile keineswegs mit der übrigen österreichischen Küche gleichzusetzen, sondern besitzt durch die bäuerliche Herkunft und die Nähe zu Slowenien eine ganz eigene Note. Daher vergisst kein steirisches Kochbuch, auch die Verwendung von frischem Kren, Kürbiskernen und gutem Apfelmost zu erwähnen, die typisch steirische Handschrift tragen.
Wichtige Grundnahrungsmittel in der Steiermark sind neben Kartoffeln auch Mais für Sterz, Kürbisse aller Art und natürlich eine große Vielfalt an frischem Obst. Sie sind fester Bestandteil der täglichen Ernährung, ein steirisches Kochbuch wird sie immer benennen. Gerade ein traditionelles steirisches Kochbuch enthält daher in der Regel viele Gerichte, die auf diesen einfachen Grundlagen aufbauen. Auch Kürbisse wird kein steirisches Kochbuch vergessen zu erwähnen. Der Steirische Ölkürbis, aus dessen Kernen das berühmte Kürbiskernöl gepresst wird, sowie die zahlreichen Apfelsorten aus dem Vulkanland gehören zu den zentralen Zutaten vieler Gerichte, was auf die lange Anbautradition dieser Früchte in der Region zurückgeht. Entgegen mancher Klischees kennt die steirische Küche eine überraschende Vorliebe für die Kombination von deftig und würzig, die typisch für viele Küchen mit ländlicher Vergangenheit ist. Fleisch spielt dabei eine wichtige Rolle, wobei Backhuhn, Rindfleisch und Wild zu den wichtigsten Sorten zählen. Auch Fisch aus den Flüssen und Teichen der Region wird verzehrt, allen voran die steirische Bachforelle. Kein gutes Steiermark Kochbuch wird diese Zutaten vergessen. Was enthält ein gutes Steiermark Kochbuch noch? Beim steirisch kochen finden Gemüse wie Kraut, Karotten und Sellerie immer ihren Platz. Den frischen Kren aus der Region rund um Deutschlandsberg kennt ein traditionelles steirisches Kochbuch dabei als echte regionale Spezialität.
Eine kleine Reise von Graz bis nach Bad Aussee: die Regionalküchen
Auch wenn die Steiermark als ein einziges Bundesland erscheint, lässt sich die steirische Küche grob in mehrere Zonen einteilen: die Landeshauptstadt Graz, die Weststeiermark mit ihren Weinbergen sowie das Ausseerland im Norden. Kein steirisches Kochbuch gleicht dabei dem anderen.
Graz: die Genusshauptstadt
Die Küche der Landeshauptstadt Graz, die sich selbst gerne als Genusshauptstadt Österreichs bezeichnet, gilt vielen als das kulinarische Zentrum der Region. Ein gutes Steiermark Kochbuch aus dieser Gegend legt daher oft besonderen Wert auf den berühmten Bauernmarkt am Kaiser Josef Platz, der eine direkte kulinarische Brücke zwischen Stadt und Land schlägt. Auch die lebendige Kaffeehauskultur der Stadt mit ihren zahlreichen traditionellen Konditoreien hat ihre Wurzeln in dieser Region und wird bis heute mit großer Hingabe gepflegt. Hier bedeutet steirisch kochen auch, mitten auf dem Markt zu stehen und sich von den Bauern aus dem Umland über die beste Saison für Spargel oder Kürbis beraten zu lassen.
Die Weststeiermark: das Schilcherland
Die Küche der Weststeiermark, vor allem rund um Deutschlandsberg und Stainz, gilt vielen als das Zentrum des berühmten Schilcher Weins, eines kräftigen Rosé Weins aus der autochthonen Rebsorte Blauer Wildbacher. Ein traditionelles steirisches Kochbuch dieser Region ist daher reich an Gerichten, die auf diesem sauren, erfrischenden Wein basieren, sowie an deftigen Speckgerichten, die in unzähligen herzhaften Rezepten Verwendung finden. Auch die zahlreichen Buschenschanken dieser Gegend, wo Winzer ihre eigenen Produkte direkt ausschenken, bringen besonders authentische Brettljausen hervor, die hier traditionell mit hausgemachtem Speck und frischem Brot serviert werden.
Das Ausseerland: alpine Tradition im Norden
Im Ausseerland, rund um Bad Aussee und den Grundlsee, ist die alpine Tradition allgegenwärtig, und auch die Küche zeigt sich hier besonders bodenständig. Steirisch kochen ohne die berühmten Almprodukte dieser Region wäre kaum vorstellbar. Ein steirisches Kochbuch aus dieser Gegend präsentiert daher zahlreiche Rezepte, die auf frischer Almmilch und würzigem Bergkäse basieren, sei es für deftige Hauptgerichte oder für die traditionelle Jause. Auch die berühmten Kletzennudeln, gefüllt mit gedörrten Birnen, stammen aus dieser Region und werden nach einer jahrhundertealten Tradition hergestellt. Im Ausseerland hat ein steirisches Kochbuch Empfehlungen wie den würzigen Steirerkäse, aber auch viel frisches Wild aus den umliegenden Wäldern zu bieten.
Ein Buch, um sie alle zu verwöhnen
Herzhaft, würzig oder erfrischend: Was ist denn nun ein gutes Steiermark Kochbuch? Der Markt zu diesem Thema wird zunehmend größer, auch wenn er im Vergleich zu allgemeinen österreichischen Kochbüchern noch überschaubar wirkt. Viele warten mit einer Steiermark Kochbuch Empfehlung auf und behaupten, bestes steirisches Kochbuch zu sein. Da verliert man vor lauter Büchern, die angeblich bestes steirisches Kochbuch sind, schnell den Überblick. Kein steirisches Kochbuch gleicht dabei dem anderen. Doch welches verdient sich wirklich den Titel bestes steirisches Kochbuch? Die hier vorgestellten Empfehlungen bieten vielfältige Rezepte, einen einfachen Zugang und Abwechslung, die Lust auf steirisch kochen machen.
Die steirische Küche: Geschichte und Wandel
Die Steiermark blickt auf eine kulinarische Geschichte zurück, die eng mit der bäuerlichen und landwirtschaftlichen Tradition des Landes verwoben ist. Bereits im Mittelalter war die Region für ihren Weinbau und ihre Viehzucht bekannt, während der Anbau des Ölkürbis erst im neunzehnten Jahrhundert seinen Siegeszug antrat und die Steiermark bis heute maßgeblich prägt. Die Nähe zu Slowenien und Ungarn brachte zudem zahlreiche kulinarische Einflüsse mit sich, die sich in Gerichten wie dem würzigen Sterz oder den gefüllten Nudeln widerspiegeln. Bis heute schätzen Kenner ihr steirisches Kochbuch tatsächlich gerade deswegen, weil es diese bescheidene, aber geschmackvolle Tradition respektiert und in einer einzigartigen Küche zusammenführt.
Die steirische Küche: würzig, herzhaft und aromatisch
Immerhin reicht die steirische Kochtradition weit zurück und wurde von der bäuerlichen Lebensweise des Landes mitgeprägt, wobei sich alpine Bodenständigkeit und die Raffinesse der Weinbauregionen bis heute auf besondere Weise ergänzen. Tiefsten steirischen Überzeugungen zufolge ist erst die Konzentration auf wenige, dafür hochwertige Zutaten der wahre Kern einer gelungenen Mahlzeit, und so werden Gerichte in der Steiermark stets mit einem gewissen Sinn für Zurückhaltung zubereitet. Kürbiskernöl, frischer Kren, Kümmel und Majoran werden dabei gezielt eingesetzt, um den Gerichten eine zusätzliche aromatische Tiefe zu verleihen, ohne den Eigengeschmack der Hauptzutat zu überdecken. Mit dieser durchdachten Zurückhaltung soll einerseits kein Gericht überladen wirken und andererseits die Qualität der verfügbaren Zutaten voll zur Geltung kommen. Frischer Kren wird in der Steiermark meist erst kurz vor dem Servieren gerieben, während das charakteristische Kürbiskernöl häufig erst am Ende über das fertige Gericht geträufelt wird, um sein volles Aroma zu entfalten. Außerhalb der Steiermark ist vielen die steirische Vorliebe für die Kombination von Salat und Kürbiskernöl kaum bekannt, im Land selbst verlässt man sich lieber auf altbewährte Familienrezepte für den klassischen Erdäpfelsalat mit steirischem Öl. Kürbiskernöl ist dabei die wichtigste Zutat der steirischen Küche überhaupt: Es bringt nicht nur Geschmack in nahezu jedes Gericht, sondern wird auch zum abschließenden Beträufeln von Suppen und Salaten verwendet. Deshalb kommt dem steirischen Kürbisbauern auch eine ganz ähnliche Wertschätzung zu wie dem Koch selbst. Während in Graz meist mediterran beeinflusste Gerichte dominieren, setzt man im Ausseerland häufiger auf die klassisch alpine Handschrift mit Wild und Bergkäse. Wird eine Sauce zubereitet, werden Zwiebeln meist langsam angeschwitzt, damit sich ihre natürliche Süße voll entfalten kann. Besonders die Küche der Weststeiermark basiert auf Schilcher Wein, der in unzähligen Varianten weiterverarbeitet wird, von einfach als Getränk bis hin zu aufwendigeren Suppen und Saucen. Von besonderer Wichtigkeit ist zudem das allgegenwärtige steirische Brot, das im Land in vielfältigen Formen gebacken wird, oft verfeinert mit Kümmel.
Die deftige steirische Küche
Vermutlich bringt die steirische Küche einige der ausgewogensten Kombinationen aus deftig und würzig überhaupt zustande. So berichtet ein traditionelles steirisches Kochbuch, dass das klassische Wurzelfleisch, ein Gericht aus gekochtem Rindfleisch mit Wurzelgemüse und scharfem Kren, als bester Beweis dafür gilt, wie geschickt sich einfache Zutaten in ein vollwertiges Gericht verwandeln lassen. Die Küche der steirischen Gutshöfe vergangener Jahrhunderte ist für sich eine Art kulinarischer Nachlass früherer Grundherren: Aufwendige Festmahle mit gebratenem Wild und kunstvollen Mehlspeisen waren hier keine Seltenheit, wie ein traditionelles steirisches Kochbuch beschreibt. In den prachtvollen Küchen dieser Gutshöfe wurde einst mit größtem Aufwand experimentiert, was den Gerichten mitunter eine ganz eigene, beinahe festliche Note verlieh. Backhendl ist ein paniertes und frittiertes Hendl, das Wurzelfleisch ist gekochtes Rindfleisch mit Wurzelgemüse und Kren, und der Sterz ist ein aus Maismehl gerührtes Gericht, das traditionell in der Pfanne geröstet wird, allesamt besonders typische Gerichte der traditionellen steirischen Küche. Gutes steirisches Kürbiskernöl, frisches Wurzelgemüse oder auch würziger Bergkäse gelten landläufig als die perfekten Grundlagen für die steirische Küche, wie ein gutes Steiermark Kochbuch feststellt. Jeder Empfehlung zufolge wird in der steirischen Küche keinesfalls eindimensional gewürzt, sondern gekonnt mit einer Vielzahl an Kontrasten gearbeitet.
Gemüse und Kräuter mit eigenem Charakter
Manches Gemüse verwendet die steirische Küche auf eine Weise, die hierzulande weniger bekannt ist. Ein traditionelles steirisches Kochbuch wie auch ein neuzeitliches gutes Steiermark Kochbuch berichtet vom langen Kochen von Wurzelgemüse in kräftiger Brühe sowie vom Reiben frischen Krens, der in vielen ländlichen Gegenden der Steiermark noch heute im eigenen Garten angebaut wird. Ein bestes steirisches Kochbuch empfiehlt zudem den Steirischen Ölkürbis, dessen Kerne zu dem berühmten grünen Öl gepresst werden, sowie zahlreiche Apfelsorten aus dem Vulkanland, die zu Mus, Strudel oder Most verarbeitet werden. Andererseits werden Kartoffeln oft zu einem einfachen, aber sättigenden Erdäpfelsalat verarbeitet, der zu den beliebtesten Beilagen der Region gehört. Kürbiskerne, die in großen Mengen geerntet und getrocknet werden, finden sich häufig in Brot und Gebäck wieder, so lautet eine Steiermark Kochbuch Empfehlung. Ein traditionelles steirisches Kochbuch empfiehlt zudem die Verwendung von Majoran, der über die bäuerliche Tradition in die Region kam und bis heute vielen Fleischgerichten eine besondere Würze verleiht.
Die Küche als gelebte Tradition
Ein altes steirisches Sprichwort besagt, dass ein Essen ohne guten Tropfen Schilcher nur eine halbe Mahlzeit sei. Die steirische Küche ist dementsprechend eng mit Geselligkeit und einem gewissen Sinn für das Feiern des Alltags verknüpft. Fest steht, dass die steirische Küche außerhalb Österreichs oft fälschlicherweise mit der übrigen österreichischen Küche gleichgesetzt wird, dabei besitzt sie durch ihre bäuerliche Herkunft und die Nähe zu Slowenien eine ganz eigene Handschrift, die sich deutlich etwa von der Küche Tirols oder Wiens unterscheidet. Aber auch sonst gibt es interessante Besonderheiten, von denen ein gutes Steiermark Kochbuch berichtet: So ist echtes steirisches Kürbiskernöl keinesfalls mit gewöhnlichem Speiseöl zu verwechseln, sondern eine eigenständige, dunkelgrüne Spezialität mit geschützter geografischer Angabe, die traditionell nur über kalte Speisen geträufelt wird. Ein traditionelles steirisches Kochbuch nennt zudem den Unterschied zwischen echtem Schilcher aus der Weststeiermark, der aus der autochthonen Rebsorte Blauer Wildbacher gekeltert wird, und gewöhnlichem Roséwein. Der Schilcher reift über Monate hinweg unter kontrollierten Bedingungen und trägt am Ende einen unverwechselbaren, spritzig sauren Charakter, der weit über einen einfachen Roséwein hinausgeht.
Steirische Küche und steirische Kochbücher
Ein einziges steirisches Kochbuch könnte niemals alle Facetten des Bundeslandes fassen. Rund 16400 Quadratkilometer Fläche, mehrere klimatisch sehr unterschiedliche Regionen sowie eine kulinarische Geschichte, die eng mit der bäuerlichen Tradition Mitteleuropas verbunden ist: Es wäre geradezu ein Wunder, würde sich diese Vielfalt nicht auch in der steirischen Küche widerspiegeln. Angesichts des natürlich auch in jedem guten steirischen Kochbuch ausdrücklich betonten Facettenreichtums der kulinarischen Traditionen des Landes muss statt des Singulars aber passenderweise der Plural bemüht und somit von den unzähligen regionalen steirischen Küchen gesprochen werden. Ein seriöses sowie diesem Umstand gerecht werdendes steirisches Kochbuch wird steirisch kochen also immer im Bezug auf bestimmte Regionen und deren Rezepte erwähnen, erklären und würdigen. Trotz der teils deutlichen Unterschiede innerhalb der einzelnen steirischen Küchen besitzen diese hinsichtlich typischer Zutaten und Zubereitungen doch auch einige Gemeinsamkeiten. Ganz gleich, welcher Region sich nun ein steirisches Kochbuch genauer widmet: Kürbiskernöl, Kren und frisches Wurzelgemüse sind in nahezu jeder steirischen Küche integrale Bestandteile der Kochkunst.
Steirisch kochen zeigt exemplarisch viele Möglichkeiten für würzige Gerichte auf
Ebenfalls in wirklich jedem steirischen Kochbuch zu finden sind Gerichte mit Kürbiskernöl, gebratenes Backhuhn, kräftige Wurzelgemüsegerichte sowie für steirisches Kochen charakteristische Zutaten wie Kren und würziger Bergkäse. Fleisch spielt dabei eine zentrale Rolle, während Kürbiskernöl in nahezu jedem Gericht seinen Platz findet. Der hohe Stellenwert würziger, aromatischer Zutaten macht viele der Rezepte sowohl im traditionellen steirischen Kochbuch als auch im aktuell besten steirischen Kochbuch deshalb auch für Menschen interessant, die auf der Suche nach unkomplizierten, aber geschmackvollen Gerichten sind. Als kleinster gemeinsamer Nenner aller steirischen Küchen und quasi die Quintessenz für typisch steirisch Kochen müssen natürlich die am häufigsten verwendeten Grundzutaten genannt werden. Genau abgestimmte und häufig über Generationen überlieferte Familienrezepte machen oft den Kern einer jeweils regionalen steirischen Küche aus. Wer sich zuhause an einer würzigen, bodenständigen Küche versuchen möchte, findet in der steirischen Tradition einen besonders zugänglichen Einstieg, denn viele der Gerichte kommen mit wenigen Zutaten aus und lassen sich auch von ungeübten Köchen gut nachkochen.
Auch das beste steirische Kochbuch wäre ohne die richtigen Zutaten wertlos
Die wichtigsten Zutaten in der steirischen Küche und im steirischen Kochbuch sind gutes Kürbiskernöl, frischer Kren, würziger Speck und knuspriges Backhuhn. Hierzulande nur wenig bekannt, als Zutat in vielen steirischen Gerichten aber unverzichtbar, ist die Steiermark Kochbuch Empfehlung für den Verhackert, einen würzigen Aufstrich aus fein gehacktem Speck, der traditionell zur Jause gereicht wird. Kein noch so gutes und bekanntes Steiermark Kochbuch oder auch nur einfaches steirisches Kochbuch sowie traditionelles steirisches Kochbuch wird darüber hinaus gänzlich ohne Majoran, Kümmel, frischen Kren sowie Zimt und Nelken für süße Gerichte auskommen. Authentisch steirisch kochen, braten und backen erfolgt zumeist mit Kürbiskernöl und Butterschmalz, die in nahezu jedem Arbeitsschritt der steirischen Küche eine zentrale Rolle spielen.
Steirische Kochbücher kennen meist Dutzende von Kürbiskernölvariationen für Gerichte aller Art, von der einfachen Salatsauce bis hin zur süßen Nachspeise.
Der Markt und das Handwerk hinter der steirischen Küche
Ein wesentlicher Bestandteil der steirischen Esskultur ist der direkte Bezug zu den Erzeugern des Landes. Wer über den Grazer Bauernmarkt schlendert, begegnet Ölmüllern, die ihr Kürbiskernöl noch nach traditioneller Methode in der Ölpresse herstellen, Winzern, die ihren Schilcher direkt ab Hof anbieten, und Bauern, die je nach Jahreszeit ihr Angebot an frischem Gemüse und Obst anpassen. Diese enge Verbindung zwischen Erzeugern und Köchen prägt auch jedes gute steirische Kochbuch, das stets betont, wie wichtig die Wahl der richtigen Zutaten für das Gelingen eines Gerichts ist. Ein Kürbiskernöl für den klassischen Steirersalat stammt idealerweise aus dem Vulkanland, wo der spezielle Steirische Ölkürbis auf vulkanischen Böden besonders gut gedeiht, was dem Öl seine kräftige, nussige Note verleiht. Ohne dieses spezielle Öl, so betonen viele Kenner, sei ein wirklich authentischer steirischer Salat kaum denkbar. Auch der Speck aus der Weststeiermark gilt als besonders hochwertig, da er nach traditioneller Methode über Buchenholz geräuchert wird, was ihm seinen unverwechselbaren, rauchigen Geschmack verleiht. Diese Details finden sich in jedem seriösen steirischen Kochbuch wieder und machen den Unterschied zwischen einem einfachen und einem wirklich guten Nachkochen aus.
Kürbiskernöl: das grüne Gold der Steiermark
Kaum ein anderes Produkt ist so eng mit der steirischen Küche verbunden wie das Kürbiskernöl. Der Steirische Ölkürbis, eine besondere Sorte mit schalenlosen Kernen, wird seit dem neunzehnten Jahrhundert in großen Mengen angebaut und hat sich zu einem der wichtigsten Exportprodukte der Region entwickelt. Nach der Ernte werden die Kerne getrocknet, geröstet und anschließend in einer Ölpresse ausgepresst, wodurch das charakteristische, dunkelgrüne bis fast schwarze Öl mit seinem intensiven, nussigen Aroma entsteht. Traditionell wird das Öl niemals zum Braten verwendet, da Hitze sein feines Aroma zerstören würde, sondern ausschließlich über kalte Speisen wie Salate, Vanilleeis oder frisches Brot geträufelt. Das Steirische Kürbiskernöl trägt heute eine geschützte geografische Angabe der Europäischen Union, was seine Herkunft und Qualität garantiert. Ein gutes steirisches Kochbuch widmet dem Kürbiskernöl daher meist ein eigenes Kapitel, in dem sowohl die traditionelle Herstellung als auch die vielfältige Verwendung dieser besonderen Zutat ausführlich erklärt werden. Wer steirische Gerichte zum Nachkochen sucht, sollte darauf achten, ein echtes Steirisches Kürbiskernöl zu verwenden, da minderwertige Imitate weder das kräftige Aroma noch die Qualität des Originals erreichen.
Wein und Most: die flüssigen Schätze der Steiermark
Neben dem Kürbiskernöl prägen auch Wein und Apfelmost die steirische Küche maßgeblich. Der Schilcher, ein kräftiger Roséwein aus der Weststeiermark, gilt als der bekannteste Wein der Region und passt hervorragend zu deftigen Speckgerichten sowie zur klassischen Brettljause. Auch der frische Welschriesling aus der Südsteiermark wird gerne zu leichteren Gerichten wie gegrilltem Fisch oder Gemüse gereicht. Viele steirische Kochbücher widmen dem Thema Wein daher ein eigenes Kapitel, da die richtige Weinbegleitung für ein steirisches Gericht ebenso wichtig ist wie die Zutaten selbst. Auch der steirische Apfelmost, der aus den zahlreichen Streuobstwiesen des Vulkanlandes gewonnen wird, genießt in der Region einen ausgezeichneten Ruf und wird traditionell zu deftigen Speisen oder als erfrischendes Getränk im Sommer genossen. Die Kombination aus mildem Klima, fruchtbaren Böden und der jahrhundertealten Erfahrung der Winzer und Mostbauern sorgt für Getränke, die sich durch ihre frische, fruchtige Note auszeichnen und in nahezu jedem steirischen Haushalt zum Essen gereicht werden.
Warum sich ein Blick auf die Steiermark lohnt, wenn man österreichisch kochen möchte
Wer sich für ein bestes österreichisches Kochbuch interessiert, sollte auch einen genaueren Blick auf die Steiermark werfen, denn die kulinarischen Traditionen dieses Bundeslandes unterscheiden sich deutlich von der bekannteren Wiener Küche und bieten dennoch eine ebenso reiche Vielfalt. Wer zuhause steirisch kochen möchte, findet in der Tradition des Landes zahlreiche Möglichkeiten, denn viele Gerichte kommen mit wenigen, aber hochwertigen Zutaten aus. Wer sich intensiver mit steirischen Rezepten zum Nachkochen beschäftigt, wird schnell feststellen, dass sich viele Klassiker auch außerhalb der Steiermark problemlos zubereiten lassen, sofern man auf gute Grundzutaten wie hochwertiges Kürbiskernöl, frischen Kren und würzigen Speck zurückgreift.
Drei Rezepte zum Selber Nachkochen
Im Folgenden finden sich drei eigens ausgearbeitete Rezepte, die typische Aromen und Techniken der steirischen Küche aufgreifen und sich hervorragend eignen, um steirische Gerichte zum Selber Kochen auszuprobieren.
Rezept 1: Steirischer Erdäpfelsalat mit Kürbiskernöl
Der Steirische Erdäpfelsalat zählt zu den bekanntesten Vertretern der regionalen Salatküche und zeigt eindrucksvoll, wie aus wenigen Zutaten ein aromatisches Gericht entstehen kann.
Zutaten für vier Personen:
800 Gramm festkochende Kartoffeln, eine kleine Zwiebel, 100 Milliliter Gemüsebrühe, drei Esslöffel Weißweinessig, ein Teelöffel Senf, Salz und Pfeffer nach Geschmack, vier Esslöffel steirisches Kürbiskernöl, etwas Schnittlauch zum Garnieren.
Zubereitung:
Die Kartoffeln werden mit Schale in Salzwasser bissfest gekocht, was je nach Größe zwischen zwanzig und dreißig Minuten dauert. Sobald die Kartoffeln gar sind, werden sie noch heiß gepellt und in dünne Scheiben geschnitten, da sie warm die Flüssigkeit des Dressings deutlich besser aufnehmen als bereits abgekühlte Kartoffeln. Die Zwiebel wird sehr fein gewürfelt und zusammen mit der heißen Gemüsebrühe, dem Weißweinessig und dem Senf verrührt, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Diese Marinade wird über die noch warmen Kartoffelscheiben gegossen und vorsichtig untergehoben, ohne die Scheiben zu zerdrücken. Der Salat sollte nun mindestens zwanzig Minuten ziehen, damit die Kartoffeln die Aromen der Marinade vollständig aufnehmen können. Kurz vor dem Servieren wird der Salat mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und großzügig mit dem steirischen Kürbiskernöl beträufelt, wobei das Öl niemals mit den heißen Kartoffeln in Berührung kommen sollte, um sein feines Aroma zu bewahren. Zum Schluss wird der Salat mit frisch geschnittenem Schnittlauch bestreut. Traditionell wird der Steirische Erdäpfelsalat als Beilage zu gebratenem Fleisch oder als eigenständiges, leichtes Gericht mit frischem Brot serviert.
Rezept 2: Steirisches Wurzelfleisch mit frischem Kren
Das Wurzelfleisch gehört zu den klassischen Hauptgerichten der steirischen Küche und zeigt, wie geschickt einfaches Rindfleisch mit würzigem Wurzelgemüse und scharfem Kren kombiniert wird.
Zutaten für vier Personen:
800 Gramm Rindfleisch aus der Wade oder Schulter, drei Karotten, eine kleine Petersilwurzel, eine kleine Selleriewurzel, ein Lauch, eine Zwiebel, zwei Lorbeerblätter, sechs Pfefferkörner, Salz nach Geschmack, etwa 1,5 Liter Wasser, ein Stück frischer Kren, etwa fünf Zentimeter lang, ein Esslöffel Weißweinessig, ein Teelöffel Zucker.
Zubereitung:
Das Rindfleisch wird in einen großen Topf gegeben und mit kaltem Wasser bedeckt, bevor es langsam zum Kochen gebracht wird. Der entstehende Schaum wird sorgfältig abgeschöpft, damit die Brühe am Ende klar bleibt. Die halbierte, ungeschälte Zwiebel wird in einer trockenen Pfanne kurz angeröstet, bis die Schnittfläche dunkel ist, was der Brühe später Farbe und Röstaroma verleiht. Die angeröstete Zwiebel, die Lorbeerblätter und die Pfefferkörner werden zum Fleisch gegeben, bevor alles bei geringer Hitze für etwa zwei Stunden köcheln darf, bis das Fleisch weich ist. Eine Stunde vor Ende der Garzeit werden die geschälten und in Stücke geschnittenen Karotten, die Petersilwurzel, die Selleriewurzel sowie der in Ringe geschnittene Lauch hinzugefügt, damit das Gemüse weich, aber nicht matschig wird. Kurz vor dem Servieren wird der frische Kren geschält und fein gerieben, wobei darauf zu achten ist, dass die entstehenden Dämpfe recht scharf in Augen und Nase beißen können. Der geriebene Kren wird mit etwas Weißweinessig und einer Prise Zucker vermischt, um seine Schärfe leicht abzurunden. Das fertige Fleisch wird aus der Brühe genommen, in Scheiben geschnitten und zusammen mit dem Wurzelgemüse auf tiefen Tellern angerichtet. Etwas von der klaren Brühe wird darüber gegossen, bevor das Gericht mit dem frisch geriebenen Kren serviert wird, der separat gereicht werden kann, damit jeder die gewünschte Schärfe selbst dosieren kann.
Rezept 3: Steirischer Apfelstrudel mit Kürbiskernen
Der Apfelstrudel gehört zu den bekanntesten Süßspeisen der Region und wird hier mit gerösteten Kürbiskernen verfeinert, was ihm eine typisch steirische Note verleiht.
Zutaten für sechs Personen:
Für den Teig: 250 Gramm Mehl, ein Ei, 125 Milliliter lauwarmes Wasser, ein Esslöffel Öl, eine Prise Salz.
Für die Füllung: 1,2 Kilogramm säuerliche Äpfel, 80 Gramm Zucker, ein Teelöffel Zimt, 60 Gramm geröstete Kürbiskerne, grob gehackt, 60 Gramm Semmelbrösel, 40 Gramm Butter, Puderzucker zum Bestäuben.
Zubereitung:
Für den Teig werden Mehl, Ei, lauwarmes Wasser, Öl und Salz zu einem glatten, elastischen Teig verknetet, der anschließend mit etwas Öl bestrichen und für mindestens dreißig Minuten abgedeckt ruhen sollte. In dieser Zeit werden die Äpfel geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten, bevor sie mit Zucker, Zimt und den grob gehackten Kürbiskernen vermischt werden. Die Semmelbrösel werden in der Butter goldbraun geröstet, was dem Strudel später hilft, überschüssige Feuchtigkeit der Äpfel aufzunehmen und für einen knusprigen Boden sorgt. Der ausgeruhte Teig wird auf einem bemehlten, großen Tuch hauchdünn ausgezogen, bis er beinahe durchsichtig ist, wobei mit den Handrücken statt mit den Fingerspitzen gearbeitet werden sollte, um den Teig nicht zu beschädigen. Die gerösteten Brösel werden gleichmäßig auf zwei Dritteln des ausgezogenen Teigs verteilt, bevor die Apfelmischung darauf gegeben wird. Mithilfe des Tuchs wird der Strudel vorsichtig, aber zügig aufgerollt, wobei die Enden vor dem letzten Umschlag nach innen gefaltet werden, damit die Füllung nicht herausläuft. Der fertig geformte Strudel wird auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt, mit geschmolzener Butter bestrichen und im auf 190 Grad vorgeheizten Backofen für etwa vierzig Minuten goldbraun gebacken. Nach dem Backen sollte der Strudel kurz auskühlen, bevor er in Scheiben geschnitten und mit reichlich Puderzucker bestäubt serviert wird, idealerweise mit einem Klecks Schlagobers.
Die steirische Küche im Wandel der Jahreszeiten
Ein weiterer Aspekt, den kein gutes Steiermark Kochbuch auslassen sollte, ist die enge Verbindung zwischen den Jahreszeiten und dem, was auf den Tisch kommt. Im Herbst, wenn die Kürbisernte ansteht, dreht sich in der Steiermark alles um den Ölkürbis, dessen Kerne getrocknet und zu frischem Öl gepresst werden, während gleichzeitig die Apfelernte im Vulkanland für volle Obstkisten sorgt. Zur gleichen Zeit beginnt auch die Weinlese in der Weststeiermark, bei der die Trauben für den kommenden Schilcher Jahrgang geerntet werden. Im Winter dominieren entsprechend kräftige, lange gekochte Gerichte wie das Wurzelfleisch sowie deftige Speckjausen, die den kalten Monaten in den Bergregionen trotzen sollen. Mit dem Frühling verändert sich die steirische Küche spürbar: Frischer Spargel aus dem Vulkanland sowie die ersten zarten Kräuter finden ihren Weg in leichte Gerichte, die nach den schweren Wintermonaten für eine willkommene Abwechslung sorgen. Der Sommer gehört schließlich den frischen Salaten mit Kürbiskernöl sowie den ersten reifen Marillen und Zwetschken, die zu Kuchen und Knödeln verarbeitet werden. Diese jahreszeitliche Ausrichtung erklärt auch, warum viele steirische Kochbücher ihre Rezepte nach Jahreszeiten ordnen, denn nur so lässt sich die wahre Vielfalt dieser Küche angemessen abbilden. Wer zuhause steirisch kochen und dabei möglichst nah an der ursprünglichen Tradition bleiben möchte, sollte daher stets auf saisonale Zutaten achten, auch wenn dies im eigenen Umfeld nicht immer eins zu eins umsetzbar ist.
Käse und Aufschnitt aus der Steiermark
Neben Kürbiskernöl, Wein und Kren spielt auch der Käse in der steirischen Küche eine wichtige Rolle, besonders in den alpinen Regionen des Ausseerlandes und der Obersteiermark. Der würzige Steirerkäse, ein handwerklich hergestellter Bergkäse, wird auf den Almen der Region produziert und zeichnet sich durch sein kräftiges, leicht nussiges Aroma aus. Auch cremiger Frischkäse aus Almmilch findet sich häufig auf steirischen Jausenbrettern wieder, oft verfeinert mit frischen Kräutern oder etwas Kürbiskernöl. Der Aufschnitt hat in der Steiermark ebenfalls eine lange Tradition, allen voran der bereits erwähnte Verhackert, ein würziger Aufstrich aus fein gehacktem, geräuchertem Speck, der auf frisches Bauernbrot gestrichen wird. Ebenso beliebt ist der steirische Bauernspeck, der über Buchenholz geräuchert und anschließend luftgetrocknet wird, wodurch er seinen unverwechselbaren, rauchigen Geschmack erhält. Diese Kombination aus würzigem Käse, herzhaftem Aufstrich und frischem, selbst gebackenem Brot ist typisch für die gesamte Region und bildet die Grundlage der traditionellen Brettljause. Ein gutes steirisches Kochbuch wird daher stets auch eine Auswahl an passenden Käse und Aufschnittsorten vorstellen, um ein vollständiges Bild der regionalen Esskultur zu vermitteln.
Süße Momente der steirischen Küche
Auch wenn die steirische Küche insgesamt als herzhaft und würzig gilt, kennt sie durchaus ihre süßen Höhepunkte. Die Kletzennudeln, gefüllt mit gedörrten Birnen und verfeinert mit Zimt, gehören zu den festen Bestandteilen der süßen steirischen Küche und werden traditionell im Ausseerland zubereitet. Auch der bereits erwähnte Apfelstrudel, der in unzähligen Varianten existiert, findet sich auf nahezu jedem festlichen Tisch der Region wieder. Ein weiteres Highlight ist der Zwetschkenfleck, ein einfacher, aber geschmackvoller Blechkuchen mit reifen Zwetschken, der besonders im Spätsommer beliebt ist, wenn die Obstgärten des Vulkanlandes ihre volle Ernte liefern. Diese Süßspeisen zeigen, dass auch bei den Nachspeisen die steirische Zurückhaltung nicht verloren geht, denn selten kommen hier aufwendige Cremes oder mehrschichtige Torten zum Einsatz, sondern meist einfache, aber geschmackvolle Kombinationen aus wenigen, dafür hochwertigen Zutaten.
Buschenschank und Gastfreundschaft in der Steiermark
Ein weiterer wichtiger Aspekt der steirischen Küche, den viele Besucher der Region besonders schätzen, ist die Institution der Buschenschank, in der Weinbauern ihre eigenen Produkte direkt am Hof ausschenken und dazu einfache, aber hochwertige kalte Speisen anbieten. Diese Tradition reicht bis ins achtzehnte Jahrhundert zurück, als Kaiserin Maria Theresia den Winzern erlaubte, ihren selbst produzierten Wein ohne zusätzliche Steuern direkt zu verkaufen. Bis heute ist der Besuch einer Buschenschank fester Bestandteil des steirischen Alltags, besonders an Wochenenden, wenn Familien und Freunde gemeinsam durch die Weinberge wandern und anschließend bei einem Glas Schilcher und einer deftigen Brettljause einkehren. Diese Tischkultur spiegelt sich auch in vielen steirischen Kochbüchern wider, die neben den reinen Rezepten häufig auch Hinweise zur richtigen Zusammenstellung einer klassischen Jause geben. Wer sich für steirische Gerichte zum selber kochen interessiert, sollte daher auch die soziale Komponente dieser Küche im Hinterkopf behalten, denn viele Gerichte sind von Natur aus auf gesellige Runden ausgelegt und lassen sich hervorragend mit Familie oder Freunden gemeinsam genießen.
Wer sich näher mit steirischen Gerichten zum Nachkochen beschäftigt, wird zudem schnell feststellen, dass die Region auch als Reiseziel für Feinschmecker zunehmend an Bedeutung gewinnt. Kleine Ölmühlen, Weingüter und Almhütten bieten oft ausschließlich hausgemachte Produkte an, die direkt vom eigenen Betrieb stammen, vom Kürbiskernöl bis zum Bergkäse. Diese Nähe zwischen Erzeuger, Koch und Gast spiegelt sich auch in jedem guten steirischen Kochbuch wider, das nicht nur Rezepte, sondern stets auch die dazugehörigen Geschichten der Region vermitteln möchte. So wird aus einem einfachen Nachkochen zuhause schnell eine kleine kulinarische Reise durch eines der abwechslungsreichsten und grünsten Bundesländer Österreichs.
Fazit: die Steiermark als Ausgangspunkt für alle, die österreichisch kochen lernen wollen
Die steirische Küche zeigt eindrucksvoll, dass gutes Essen nicht zwangsläufig kompliziert sein muss. Wer sich auf die Suche nach Steiermark Rezepten oder allgemein nach österreichischen Gerichten zum Nachkochen begibt, findet in der Tradition dieses Bundeslandes einen reichen Schatz an Gerichten, die mit wenigen, dafür hochwertigen Zutaten überzeugen. Ob würziges Kürbiskernöl, deftiges Wurzelfleisch oder süßer Apfelstrudel: Die steirische Küche bietet für jeden Anlass das passende Rezept und eignet sich hervorragend für alle, die zuhause steirisch kochen und dabei die Geschichte und Kultur eines der vielfältigsten Bundesländer Österreichs kennenlernen möchten. Wer auf der Suche nach einem steirischen Kochbuch oder allgemein einem Kochbuch Steiermark Empfehlung ist, sollte darauf achten, dass sowohl die berühmten Kürbiskerngerichte als auch die deftigen Wurzelfleisch und Speckgerichte ausführlich behandelt werden, denn erst das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Facetten macht die steirische Küche zu dem, was sie ist: würzig, aromatisch und von großer handwerklicher Sorgfalt geprägt.
Kochbücher für die Küchen der Welt
Ob Klassiker, schnelle Gerichte oder Streetfood: Entdecke Kochbücher für deine Lieblingsküche. Gib ein Land oder eine Küche ein, um die Suche anzupassen.
Klassiker & Regionalrezepte
Traditionelle Gerichte und regionale Zubereitungsarten als Inspiration für deine Küche.
Schnell & alltagstauglich
Internationale Rezeptideen für wenig Zeit und eine unkomplizierte Zubereitung.
Vegetarisch & vegan
Pflanzliche Rezepte mit Gewürzen, Zutaten und Ideen aus verschiedenen Küchen.
Streetfood & Snacks
Kleine Gerichte und Snacks aus aller Welt für die eigene Küche entdecken.
© Kuratiert von Reisemoment.com
Werbung. Als Amazon-Partner verdient Reisemoment.com an qualifizierten Verkäufen.
Das beste steirische Kochbuch - Empfehlung für die steirische Küche. Zu Hause selbst steirisch kochen samt steirische Rezepte.